Dr. Karl Rothe entwickelt in den letzten Kriegsjahren ein bedeutsames Impfserum. Seine Verlobte leitet die Forschungsergebnisse heimlich ans Ausland weiter. Als sie Rothe den Verrat beichtet und er zudem erfahren muss, dass sie ein Verhältnis hat, kommt es zu einer Kurzschlusshandlung: Er tötet die Frau, die er liebt. Voller Reue erwartet Rothe seine Strafe, doch der Vorfall wird vertuscht. Den Nazis sind seine Forschungen wichtiger als Rothes Wunsch nach Sühne. Aber kann er mit der Schuld leben?
Peter Lorres grandioses Regiedebüt erhielt zwar eine lobende Anerkennung des Deutschen Filmpreises und wurde als erster Langfilm mit dem Prädikat der FBW „Wertvoll“ ausgezeichnet, lief aber nur zehn Tage im Kino. Das deutsche Nachkriegspublikum zog seichte Unterhaltung einer Konfrontation mit der jüngsten Vergangenheit vor. Heute zählt „Der Verlorene“ zu den 100 wichtigsten deutschen Filmen.












