Deutschland in der 70er Jahren. Rita Vogt lebt im unerschütterlichen Glauben an eine bessere Welt. Sie will etwas bewegen. Untätig herumsitzen ist ihr verhasst. Sie schließt sich gemeinsam mit ihrem Freund Andi einer terroristischen Gruppe an. Als die Ereignisse sich überschlagen und auch Menschen getötet werden, taucht Rita in der DDR unter. Der Stasi-Beamte Hull unterstützt sie dort beim Aufbau einer neuen Identität. Ein anderer Name, ein Job und neue Freunde – Rita glaubt, ihre Vergangenheit abgeschüttelt zu haben. Doch als die Mauer fällt, ist Rita wieder auf der Flucht.
Oscar®-Preisträger Volker Schlöndorff knüpft mit „Die Stille nach dem Schuss“ an seine politischen Filme der siebziger Jahre an. Bei der Berlinale 2000 uraufgeführt, gewann das packende Porträt aus der Feder von Wolfgang Kohlhaase den Blauen Engel als Bester Europäischer Film sowie je einen Silbernen Bären für die Darstellerinnen Bibiana Beglau und Nadja Uhl.












