Der Name Edgar Reitz ist untrennbar mit der weltberühmten deutschen Chronik „Heimat“ verbunden. Mit der dreiteiligen Mammut-Serie über eine Familie aus dem Hunsrück schuf der Filmemacher vor dem Hintergrund politischer Geschehnisse und gesellschaftlicher Entwicklungen ein beispielloses Denkmal, das weit über Deutschlands Grenzen hinaus Anerkennung fand.

DVD
D 1978
R: Edgar Reitz

Edgar Reitz erzählt die Geschichte vom ersten Flugpionier Deutschlands.

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DVD Sonderkonfektionierung
D 1980-2006
R: Edgar Reitz

Edgar Reitz' Meisterwerk - eine berührende Geschichte aus dem Hunsrück.

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DVD Digipak 1er
D 1978
R: Alexander Kluge, Volker Schlöndorff, Rainer Werner Fassbinder, Alf Brustellin, Bernhard Sinkel, Katja Rupé, Hans-Peter Cloos, Edgar Reitz, Maximiliane Mainka, Peter Schubert

Das einmalige Zeitdokument über die angespannte Situation in Deutschland im Herbst 1977.

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DVD Schuber 7er
D 1960-1979
R: Edgar Reitz

Das Frühwerk des Filmemachers in einer umfangreichen Edition im edlen 7er Schuber.

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DVD Digipak 3er
D 1980-2006
R: Edgar Reitz

Die Bonus-DVD zur Heimat-Triologie begeistert mit interessanten Extras und Hintergrundinfos.

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DVD Digipak 7er
D 1988-1992
R: Edgar Reitz

Hermann Simon erlebt in München hautnah die Studentenrevolte der wilden Sechziger.

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DVD Digipak 3er
D 2004
R: Edgar Reitz

Hermann trifft am Abend des Mauerfalls seine Jugendliebe wieder. Eine neue Zeit beginnt.

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Biografie

Edgar Reitz wird 1932 in Morbach im Hunsrück geboren. Er studiert in München Theaterwissenschaft, Germanistik, Kunstgeschichte und Publizistik, schreibt nebenher Gedichte und Erzählungen und gibt die Literaturzeitschrift „Spuren“ heraus. Ab 1958 verwirklichte er erste Kurz- und Experimentalfilme.
Als Mitglied der „Oberhausener Gruppe“ beteiligt sich Reitz am Oberhausener Manifest, das „Papas Kino“ für tot erklärt, und begründet 1962 den „Jungen Deutschen Film“ mit. Mit dem Institut für Filmgestaltung in Ulm ruft er gemeinsam mit anderen Jungregisseuren die erste Filmschule der Bundesrepublik ins Leben und ist dort die folgenden acht Jahre als Dozent für Regie und Kameratechnik tätig. 1966 führt Reitz Regie bei Alexander Kluges „Abschied von gestern“. Gleichzeitig entsteht sein erster Spielfilm „Mahlzeiten“, der auf dem internationalen Filmfestival in Venedig als Bester Debütfilm ausgezeichnet wird.
Reitz experimentiert mit 8-mm-Filmen, betreibt ein Kneipenkino und veröffentlicht unzählige filmtheoretische Texte. Neben Dokumentar- und Lehrfilmen inszeniert er in den siebziger Jahren auch Spielfilme wie „Die Reise nach Wien“, „Stunde Null“ und „Der Schneider von Ulm“.

Mit der 11-teiligen TV-Serie „Heimat – Eine deutsche Chronik“ (1979-84) gelingt Reitz schließlich ein überwältigender Erfolg. Kritik und Publikum sind begeistert. 1993 und 2004 setzt er sein Mammutprojekt mit „Heimat 2 – Chronik einer Jugend“ und „Heimat 3 – Chronik einer Zeitenwende“ fort . Zuletzt schließt 2006 der Epilog „Heimat-Fragmente – Die Frauen“, der unveröffentliches Material enthält, an den „Heimat“-Zyklus an.

Filmografie

Filmografie (Auswahl)

Heimat-Fragmente: Die Frauen (2006)
Heimat 3 – Chronik einer Zeitenwende (2004)
Heimat 2 – Chronik einer Jugend (1993)
Heimat – Eine deutsche Chronik (1984)
Geschichten aus den Hunsrückdörfern (1981)
Der Schneider von Ulm (1978)
Stunde Null (1977)
Mahlzeiten (1967)