Eric Rohmer

Neben François Truffaut, Jean-Luc Godard und Jacques Rivette gilt Eric Rohmer als einer der bedeutendsten Vertreter der französischen Nouvelle Vague. Liebe als intellektuell anregendes Spiel ist das zentrale Thema seiner Filme. Rohmers Charaktere sind widersprüchlich, nuanciert und auf ihre eigene Weise sympathisch. Der scheinbaren Einfachheit seiner Inszenierungen steht eine präzise Auseinandersetzung mit dem menschenlichen Dasein und psychologischen Mechanismen gegenüber. Beides verleiht Rohmers Filmen eine faszinierende Zeitlosigkeit.

DVD
F 1990
R: Eric Rohmer

Rohmers erster Teil seines Jahreszeitenzyklus.

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DVD
F 1996
R: Eric Rohmer

Der schüchterne Mathematikstudent Gaspard verbringt seinen Urlaub in der Bretagne ...

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DVD Schuber 4er
F 1990-98
R: Eric Rohmer

Rohmers weltbekannter Zyklus

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DVD
F 1959
R: Eric Rohmer

Ein Klassiker des französischen Films und ein Schlüsselwerk der Nouvelle Vague.

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F 1992
R: Eric Rohmer

Felice hat ihren Traummann versehentlich aus den Augen verloren, nur ein Kind ist ihr geblieben.

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F 1981
R: Eric Rohmer

Studentin Sabine sucht einen Heiratskandidaten. Anwalt Edmond scheint genau der Richtige zu sein.

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F 1986
R: Eric Rohmer

Reinette und Mirabelle könnten in ihren moralischen Prinzipien kaum unterschiedlicher sein.

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F 1987
R: Eric Rohmer

Leichte Komödie um Entscheidungsnöte und Gefühlsverwirrungen von Mittzwanzigern.

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F 1967
R: Eric Rohmer

Adrien versucht sich gegen die Reize der Verführerin Haydée zu wehren. Leichter gesagt als getan.

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F 1968
R: Eric Rohmer

Die Moral des Katholiken Jean-Louis wird durch die verführerische Maud auf die Probe gestellt.

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F 1972
R: Eric Rohmer

Frédéric ist eigentlich glücklich verheiratet – bis er Chloé trifft und sich in eine Affäre verstrickt.

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F 1970
R: Eric Rohmer

Jérôme steht kurz vor der Ehe. Da wird seine Moral durch die Begegnung mit zwei Frauen geprüft.

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F 1983
R: Eric Rohmer

Marion und Pauline machen im Urlaub Männerbekanntschaften – ein wortwitziges Sittengemälde.

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Biografie

Eric Rohmer, Jahrgang 1920 und mit bürgerlichem Namen Jean-Marie Maurice Schérer, verdingte sich bis Mitte der fünfziger Jahre als Literaturlehrer und war nebenher schriftstellerisch und journalistisch tätig. Erste Schritte Richtung Film unternahm Rohmer 1950 mit einigen Kurzfilmen und Beiträgen für das Schulfernsehen, bevor er 1959 mit „Im Zeichen des Löwen“ sein Filmdebüt drehte. Während Godard mit „Außer Atem“ und Truffaut mit „Sie küssten und sie schlugen ihn“ auf sich aufmerksam machten, wurde es um Rohmer zunächst wieder still. Auch sein Engagement als Mitherausgeber der legendären Cahiers du Cinéma beendete er 1963 nach sechs Jahren.

1962 legte Rohmer mit „Die Bäckerin von Monceau“ den Grundstein für seinen ersten Filmzyklus „Sechs moralische Erzählungen“. Der dritte Teil „Meine Nacht bei Maud“ wurde 1969 ein überraschender Erfolg und brachte Rohmer eine Oscar®-Nominierung ein. 1981 begann er mit „Die Frau des Fliegers“ unter der Überschrift „Komödien und Sprichwörter“ einen neuen sechsteiligen Filmzyklus. „Pauline am Strand“ wurde 1982 auf der Berlinale mit dem Silbernen Bären ausgezeichnet.
Mit „Frühlingserzählung“ eröffnete Rohmer 1990 seinen dritten Zyklus „Erzählungen der vier Jahreszeiten“, den er 1998 mit „Herbstgeschichte“ abschloss. Mit 81 Jahren inszenierte er seinen kostspieligsten Film „Die Lady und der Herzog“. In einem Interview in den Cahiers du Cinéma im Frühjahr 2004 verkündete Rohmer das Ende seiner Karriere: „Nun habe ich kein Ass mehr im Ärmel“. Dennoch drehte er 2005 den Kurzfilm „Le canapé rouge“ mit Marie Rivière. Rohmers jüngstes Projekt „Les amours d'Astrée et de Céladon“ nach einem Roman aus dem 17. Jahrhunderts von Honoré d'Urfé lief im September 2007 in die französischen Kinos.

Filmografie

Filmografie (Auswahl)

Die Lady und der Herzog (2001)
Rendezvous in Paris (1995)
Wintermärchen (1992)
Das grüne Leuchten (1986)
Vollmondnächte (1984)
Pauline am Strand (1983)
Claires Knie (1970)
Meine Nacht bei Maud (1969)
Die Sammlerin (1967)
Im Zeichen des Löwen (1959)