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Werner Herzog
Der Filmautodidakt Werner Herzog gilt vielen Kritikern als Grenzgänger des internationalen Kinos. Einerseits hat er wie kaum ein anderer versucht, seine fiktionalen Stoffe um jeden Preis in authentischer Atmosphäre zu inszenieren. Andererseits hat er dem Dokumentarfilm in seinem künstlerischen Schaffen mindestens ebensoviel Raum gegeben wie der Fiktion. Gerade in den letzten zwanzig Jahren hat sich Werner Herzog bevorzugt diesem Format zugewandt. mehr >>>
02.03.2010
54 Stunden HEIMAT in einer Edition
ARTHAUS veröffentlicht DIE HEIMAT TRILOGIE erstmals als Gesamtedition
Edgar Reitz‘ weltberühmte und preisgekrönte HEIMAT-Trilogie erzählt die berührende Geschichte der Familie Simon und anderer Bewohner des Dorfes Schabbach – einem fiktionalen Ort im Hunsrück. Geschickt wird dabei deutsche Zeitgeschichte mit persönlichen Schicksalen verbunden. Im ersten Teil verfolgt der Zuschauer das Leben der 1919 geborenen Maria ... mehr >>>
ARTHAUS veröffentlicht DIE HEIMAT TRILOGIE erstmals als Gesamtedition
Edgar Reitz‘ weltberühmte und preisgekrönte HEIMAT-Trilogie erzählt die berührende Geschichte der Familie Simon und anderer Bewohner des Dorfes Schabbach – einem fiktionalen Ort im Hunsrück. Geschickt wird dabei deutsche Zeitgeschichte mit persönlichen Schicksalen verbunden. Im ersten Teil verfolgt der Zuschauer das Leben der 1919 geborenen Maria Simon. Im zweiten Teil zieht der junge Hermann Simon aus der Provinz nach München, um als Student in den turbulenten 60er Jahren den Aufbruch einer ganzen Gesellschaft mitzuerleben. Der dritte und letzte Zyklus umspannt die Ereignisse vom Mauerfall bis zur Jahrtausendwende.
DIE HEIMAT TRILOGIE / GESAMTEDITION bietet mehr als 54 Stunden HEIMAT in einer DVD-Box, erstmals komplett mit dem Prolog „Geschichten aus den Hunsrückdörfern“ und dem Epilog „Heimat-Fragmente: Die Frauen“! Der umfangreiche 18er Schuber enthält außerdem ein 36-seitiges Booklet, das die Hintergründe zur HEIMAT-Trilogie und Regisseur Edgar Reitz ausführlich beleuchtet. Inklusive rund 180 Minuten Bonusmaterial, darunter die Dokumentationen „Ein Denkmal für den Hunsrück“, „Bis zum Augenblick der Wahrheit“ und „Einer für Schabbach“, Interviews und Gespräche mit Edgar Reitz, sechs Konzerte von Hermann und Clarissa, Videos und Erinnerungen, eine Fotogalerie sowie Werkfotos. Ein wahres Highlight für alle HEIMAT-Fans – ab 18. März 2010 im Handel erhältlich!
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01.03.2010
Herzlichen Glückwunsch, Margit Carstensen!
Fassbinders Muse wird 70
Die gebürtige Kielerin Margit Carstensen erblickte am 29. Februar 1940 das Licht der Welt. Ihre schauspielerische Laufbahn begann 1958 mit einem Studium an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Hamburg. Nach mehreren Engagements an verschiedenen Theatern traf Carstensen 1970 auf Rainer Werner Fassbinder und erlebte durch ihn großartige Rollen sowohl auf der Theaterbühne als auch als Filmstar. Fassbinder machte sie zu ... mehr >>>
Fassbinders Muse wird 70
Die gebürtige Kielerin Margit Carstensen erblickte am 29. Februar 1940 das Licht der Welt. Ihre schauspielerische Laufbahn begann 1958 mit einem Studium an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Hamburg. Nach mehreren Engagements an verschiedenen Theatern traf Carstensen 1970 auf Rainer Werner Fassbinder und erlebte durch ihn großartige Rollen sowohl auf der Theaterbühne als auch als Filmstar. Fassbinder machte sie zu seiner Hauptprotagonistin unter anderem in "Die bitteren Tränen der Petra von Kant", für den Carstensen 1972 den Bundesfilmpreis erhielt.
Weitere Hauptrollen spielte sie z.B. in "Martha", "Angst vor der Angst", "Mutter Küsters Fahrt zum Himmel", "Satansbraten" und "Chinesisches Roulette". Außerdem stand Carstensen in Fassbinders "Welt am Draht" als Maya Schmidt-Genter vor der Kamera.
Bis heute bewundern die Zuschauer Margit Carstensen in unterschiedlichen Theaterinszenierungen unter anderem von Hansgünther Heyme und Christoph Schlingensief. Neben ihrer Auszeichnung für die Rolle als Petra von Kant erhielt sie 2002 den Bayerischen Filmpreis für die Beste Nebenrolle in Chris Kraus` „Scherbentanz“.
Folgende Filme sind bei Arthaus erschienen:
"Die bitteren Tränen der Petra von Kant"
"Angst vor der Angst"
"Chinesisches Roulette"
"Die Dritte Generation"
"Martha"
"Mutter Küsters Fahrt zum Himmel"
"Niklashaus Fart "
"Satansbraten"
"Welt am Draht /Arthaus Premium"
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24.02.2010
Unvergessene Chaplin-Klassiker vereint in einer Edition
ARTHAUS veröffentlicht THE VERY BEST OF CHARLIE CHAPLIN
Am 04. März 2010 veröffentlicht Arthaus THE VERY BEST OF CHARLIE CHAPLIN mit den sechs schönsten, komischsten und wichtigsten Meisterwerken des ungeschlagenen Königs des Slapstick in einem hochwertigen 6er Schuber. Die umfangreiche Edition beinhaltet interessantes Bonusmaterial. Unter anderem ... mehr >>>
ARTHAUS veröffentlicht THE VERY BEST OF CHARLIE CHAPLIN
Am 04. März 2010 veröffentlicht Arthaus THE VERY BEST OF CHARLIE CHAPLIN mit den sechs schönsten, komischsten und wichtigsten Meisterwerken des ungeschlagenen Königs des Slapstick in einem hochwertigen 6er Schuber. Die umfangreiche Edition beinhaltet interessantes Bonusmaterial. Unter anderem sprechen berühmte Regisseure wie Bernardo Bertolucci, Constantin Costa-Gavras, Luc und Jean-Pierre Dardenne sowie Abbas Kiarostami über den Komiker und seine Klassiker. Weiterhin sind als Extras Outtakes, Geschnittene Szenen, von Chaplin entfernte Szenen für die Wiederaufführung von „Der Vagabund und das Kind“ 1971, „Der Traumprinz“, Sydney Chaplins „Making of“ in Farbe, „Charlie als Friseur“ (1919), „Der Professor“ (1919), Einführungen des Chaplin-Biografen David Robinson zu allen Filmen sowie Fotogalerien enthalten. Ein wahres Highlight für alle Fans und Sammler in herausragender Bild- und Tonqualität direkt vom restaurierten Material!
Die Filme im Überblick:
1. DER VAGABUND UND DAS KIND (The Kid, 1921)
2. GOLDRAUSCH (The Gold Rush, 1925)
3. LICHTER DER GROSSSTADT (City Lights, 1931)
4. MODERNE ZEITEN (Modern Times, 1936)
5. DER GROSSE DIKTATOR (The Great Dictator, 1940)
6. RAMPENLICHT (Lime Light, 1952)
Im Mai veröffentlicht Arthaus außerdem zahlreiche Werke Chaplins als Einzel-DVDs und erstmals auf Blu-ray.
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22.02.2010
Das „Auge des Jahrhunderts“ wäre heute 110 Jahre alt geworden
Zu Luis Buñuels Geburtstag
Der Meister des surrealistischen Films wurde am 22. Februar 1900 in Calanda, Spanien geboren. Luis Buñuel wuchs überwiegend in Saragossa auf und besuchte dort die Jesuitenschule. ... mehr >>>
Zu Luis Buñuels Geburtstag
Der Meister des surrealistischen Films wurde am 22. Februar 1900 in Calanda, Spanien geboren. Luis Buñuel wuchs überwiegend in Saragossa auf und besuchte dort die Jesuitenschule. Es folgte ein Studium der Naturwissenschaften und Philosophie an der Universität in Madrid, wo er auch den Maler Salvador Dali kennen lernte. 1925 ging Buñuel nach Paris und begann dort als Regieassistent für Jean Epstein zu arbeiten. Inspiriert vom neu aufkommenden Surrealismus drehte er 1929 in Kooperation mit Dali seinen ersten und wichtigsten Film „Ein andalusischer Hund“. Der Film, der aus zwei Traumsequenzen der beiden Regisseure besteht, schockierte vor allem durch die berühmte Eröffnungsszene, in der ein Mann mit einem Rasiermesser einen Schnitt durch ein Auge vollzieht. Dank des Erfolgs des Films wurde Buñuel in die Riege der französischen Surrealisten um André Breton aufgenommen. Kurz darauf entstand - wieder mit Dali - „Das goldene Zeitalter“ (1930). Der Film, der Bürgertum, Staat und Kirche kritisiert, wurde kurz nach der Uraufführung verboten.
Nach einer Phase in Spanien ging Buñuel mit der Machtübernahme Francos 1939 nach New York und schließlich nach Mexiko, wo er von 1949 an lebte. In den 1960er Jahren arbeitete der Regisseur verstärkt in Frankreich und drehte „Belle de Jour“ (1969) mit Catherine Deneuve, „Die Milchstraße“ (1969) mit Michel Piccoli und „Tristana“ (1970). In seinen späteren Filmen der 1970er Jahre tauchten die surrealistischen Elemente wieder verstärkt auf, wie beispielsweise in „Der diskrete Charme der Bourgeoisie“ (1972). Auch an der Kritik am Bürgertum hielt Buñuel bis zu seinem letzten Film „Dieses obskure Objekt der Begierde“ (1977) fest.
Das „Auge des Jahrhunderts“, das viele zeitgenössische Regisseure maßgeblich beeinflusste und mit einem Oscar®, zwei Golden Globes und vielen weiteren Preisen ausgezeichnet wurde, starb am 29. Juli 1983 in Mexiko-Stadt, Mexiko.
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12.02.2010
Zur Eröffnung der 60. Berlinale
Die "Bären" im Arthaus- und Kinowelt-Programm
Am 11. Februar 2010 wurde in Berlin zum 60. Mal der rote Teppich ausgerollt, um Filmemacher, Schauspieler, Stars und Fans in Berlin für ein spektakuläres Filmfestival willkommen zu heißen. Bis zum 21. Februar haben sie nun die Möglichkeit, Filme aus aller Welt zu bestaunen, zu kritisieren oder einfach nur zu genießen. So wie es seit der Premiere der Berlinale am 06. Juni ... mehr >>>
Die "Bären" im Arthaus- und Kinowelt-Programm
Am 11. Februar 2010 wurde in Berlin zum 60. Mal der rote Teppich ausgerollt, um Filmemacher, Schauspieler, Stars und Fans in Berlin für ein spektakuläres Filmfestival willkommen zu heißen. Bis zum 21. Februar haben sie nun die Möglichkeit, Filme aus aller Welt zu bestaunen, zu kritisieren oder einfach nur zu genießen. So wie es seit der Premiere der Berlinale am 06. Juni 1951 üblich ist. Seit damals avancierte das Filmfestival zu einem der wichtigsten Festspielen sowohl der internationalen Filmindustrie als auch als Publikumsfestival.
Großartige Filme wurden über die Jahre hinweg gezeigt und ausgezeichnet. Kinowelt und Arthaus veröffentlichten mehrere Preisträger der „Goldene Bären“ und „Silberne Bären“.
Gold ging an:
„Wilde Erdbeeren“ (1958)
„Buffalo Bill und die Indianer“ (1976)
„Die Sehnsucht der Veronika Voss“ (1982)
„Stammheim“ (1986)
„Music Box – Die ganze Wahrheit“ (1990)
„Magnolia“ (2000)
„Tuyas Hochzeit“ (2007), erhielt weiterhin den Preis der ökumenischen Jury
Den „Silbernen Bären“ erhielten:
„Außer Atem“ (1960)
„Die Sammlerin“ (1967)
„Ich bin ein Elefant, Madame“ (1969)
„Die Ehe der Maria Braun“
„Mein Asyl“ (1980)
„Pauline am Strand“
„Der mit dem Wolf tanzt“ (1991)
„Erdbeer und Schokolade“ (1994), der ebenfalls mit dem Spezialpreis der Jury geehrt wurde
„Existenz“ (1999)
„Italienisch für Anfänger“
1963 wurde Bibi Andersson als Beste Darstellerin in Bergmans „Ach diese Frauen“ gekrönt. Auch Isabelle Adjani („Camille Claudel“, 1989), Jessica Tandy und Morgen Freeman (beide in „Miss Daisy und ihr Chauffeur“, 1990) erhielten die Trophäe. 1996 wurden Harvey Keitel („Smoke“) und 1997 Juliette Binoche („Der englische Patient“) als Beste/er Darsteller/in ausgezeichnet. Michael Gwisdek ergatterte den Bären 1999 für seine Rolle in „Nachtgestalten“ und Nadja Uhl sowie Bibiana Beglau erhielten ihn auf der Berlinale im Jahr 2000 für ihre Leistungen in „Die Stille nach dem Schuss“, der weiterhin mit dem Preis der Gilde deutscher Filmkunsttheater geehrt wurde. 1999 erhielt „Cookie‘s Fortune“ diesen Preis und auch „Der freie Wille“ durfte sich 2006 darüber freuen. Glücklich war in diesem Jahr mit Sicherheit Jürgen Vogel, der für seine Rolle in „Der freie Wille“ einen Preis als Bester Darsteller bekam.
Den Preis für Beste Regie erhielten neben Werner Herzog („Lebenzeichen“, 1968) auch Michael Verhoeven („Das schreckliche Mädchen“, 1990) und Richard Loncraine („Richard III“, 1996). 2002 durfte ihn Liu Hao entgegennehmen für seinen Film „Chen Mo und Meiting“.
Ebenfalls bei Arthaus erschienen ist „Solas“ von Benito Zambrano, der 1998 den Preis der ökumenischen Jury und den Publikumspreis gewann. Jan Henrik Stahlbergs Satire „Bye Bye Berlusconi“ wurde 2006 zum Publikumsliebling gewählt.
Auf der diesjährigen Berlinale feiert Kinowelt die Premiere von Roman Polanskis „Der Ghostwriter“ nach dem Bestseller von Robert Harris und ist gespannt, welche Bären dieser Film mit nach Hause nehmen darf.
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12.02.2010
Happy Birthday, Christina Ricci!
Zum 30. Geburtstag des früheren Kinderstars
Der US-Kinderstar der 1990er Jahre wurde als das jüngste von vier Kindern in Santa Monica, Kalifornien geboren. Ihre schauspielerische Karriere begann bereits, als Christina Ricci im zarten Alter von neun Jahren an der Seite von Cher und Winona Ryder in der Hollywoodkomödie „Meerjungfrauen küssen besser“ überzeugte. Später dann setzte sie ihren Weg als Teenagerstar fort, unter anderem in „The Addams Family“ und „Casper“. 1999 ... mehr >>>
Zum 30. Geburtstag des früheren Kinderstars
Der US-Kinderstar der 1990er Jahre wurde als das jüngste von vier Kindern in Santa Monica, Kalifornien geboren. Ihre schauspielerische Karriere begann bereits, als Christina Ricci im zarten Alter von neun Jahren an der Seite von Cher und Winona Ryder in der Hollywoodkomödie „Meerjungfrauen küssen besser“ überzeugte. Später dann setzte sie ihren Weg als Teenagerstar fort, unter anderem in „The Addams Family“ und „Casper“. 1999 und 2000 spielte sie in Tim Burtons „Sleepy Hollow“ mit Johnny Depp und an der Seite von Kim Basinger in „Die Prophezeiung“.
Ricci schaffte es trotzdem mühelos, zwischen Genrefilmen und ihrer Leidenschaft für das Independentkino hin und her zu wechseln. Gerne übernahm sie die Rolle des leidenden Teenagers. Durch sie schaffte Ricci 1997 ihren Durchbruch zu reiferen Rollen, indem sie in Ang Lees „Der Eissturm“ die Darstellung der 14-jährigen Wendy übernahm.
Christina Ricci erhielt für ihre Leistung als Schauspielerin in den unterschiedlichsten Filmen diverse Auszeichnungen, so zum Beispiel den Preis als Beste Darstellerin auf dem Filmfestival von Seattle und Nominierungen für den Golden Globe Award, den American Comedy Award und den Independent Spirit Award. Für insgesamt drei Filme („Buffalo 66“, „Pecker“ und „The Opposite of Sex“) verlieh ihr das National Board of Review den Preis als Beste Darstellerin.
Christina Ricci ist nicht nur eine Inspirationsquelle für viele Bands und Hip-Hop-Legende Sean Daley, sondern auch die Muse des Künstlers Mark Ryden, der eines seiner Werke nach ihr benannte.
Bei Arthaus sind erschienen:
Der Eissturm
Der Eissturm / Arthaus Collection
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09.02.2010
Emir Kusturica setzt Fußballikone Diego Maradona ein Denkmal
ARTHAUS veröffentlicht MARADONA BY KUSTURICA auf DVD
Diego Maradona hat die Fußballwelt verzaubert. Klein, lockig, wie von Gott modelliert, tanzte er sich durch die gegnerischen Verteidigungsreihen, holte ... mehr >>>
ARTHAUS veröffentlicht MARADONA BY KUSTURICA auf DVD
Diego Maradona hat die Fußballwelt verzaubert. Klein, lockig, wie von Gott modelliert, tanzte er sich durch die gegnerischen Verteidigungsreihen, holte 1986 im Alleingang – mit der „Hand Gottes“ – für Argentinien den Weltmeisterpokal und für Neapel den nationalen Titel. Er, der auf dem Rasen traumwandlerisch jedes Hindernis umdribbelte, stolperte auf dem Weg von den Arenen in den Alltag und kam zu Fall. Aufgedunsen von Alkohol, Drogen und Tabletten blickte Maradona dem Tod ins Auge. Meisterregisseur Emir Kusturica hat nun einen Dokumentarfilm über die fußballerische Jahrhundert-Ikone gedreht.
So hat man den Weltstar und Trainer der argentinischen Nationalmannschaft noch nie gesehen! MARADONA BY KUSTURICA, das preisgekrönte Porträt von Emir Kusturica („Schwarze Katze, Weißer Kater“) über Diego Maradona, erscheint erstmals auf DVD. Ab 18. Februar, pünktlich zum Länderspiel Deutschland – Argentinien am 3. März 2010, im Handel!
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03.02.2010
Unvergessene Filmklassiker erstmals auf Blu-ray
ARTHAUS setzt „StudioCanal Collection“ mit fünf Titeln fort
Arthaus präsentiert in der STUDIOCANAL COLLECTION fünf weitere ausgewählte Meisterwerke der Kinogeschichte auf Blu-ray. Entdecken Sie eine einzigartige Serie bedeutender, einflussreicher und preisgekrönter Filmklassiker von Regielegenden wie Jean-Luc Godard, Luchino Visconti und Alexander Mackendrick. Eine ... mehr >>>
ARTHAUS setzt „StudioCanal Collection“ mit fünf Titeln fort
Arthaus präsentiert in der STUDIOCANAL COLLECTION fünf weitere ausgewählte Meisterwerke der Kinogeschichte auf Blu-ray. Entdecken Sie eine einzigartige Serie bedeutender, einflussreicher und preisgekrönter Filmklassiker von Regielegenden wie Jean-Luc Godard, Luchino Visconti und Alexander Mackendrick. Eine unvergleichliche Reihe für alle Fans und Sammler!
Die hochwertigen Blu-ray DigiBooks inklusive 20-seitigen Booklets enthalten umfangreiche Extras, die spannende Einblicke in die Entstehungsgeschichte und anhaltende Rezeption der Arbeiten geben. Ab 18. Februar einzeln im Handel erhältlich!
1. AUSSER ATEM, Frankreich 1959
2. ELF UHR NACHTS, Frankreich / Italien 1965
3. THE GO-BETWEEN – DER MITTLER, Großbritannien 1971
4. LADYKILLERS, Großbritannien 1955
5. SEHNSUCHT, Italien 1954
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02.02.2010
Herzlichen Glückwunsch, Barbara Sukowa!
Die Frau, die sich ständig neu erfindet, wird 60
Barbara Sukowa, in den 70er Jahren unter der Regie von Rainer Werner Fassbinder und Margarethe von Trotta bekannt geworden, feiert heute ihren 60. Geburtstag. Ihre schauspielerische Karriere startete die gebürtige Bremerin allerdings auf der Theaterbühne. Nach ihrem Schauspielstudium in Berlin gab Sukowa 1971 ihr Theaterdebüt. Ihre Rolle als Mieze in Fassbinders TV-Mehrteiler BERLIN ALEXANDERPLATZ markierte 1980 ihren ... mehr >>>
Die Frau, die sich ständig neu erfindet, wird 60
Barbara Sukowa, in den 70er Jahren unter der Regie von Rainer Werner Fassbinder und Margarethe von Trotta bekannt geworden, feiert heute ihren 60. Geburtstag. Ihre schauspielerische Karriere startete die gebürtige Bremerin allerdings auf der Theaterbühne. Nach ihrem Schauspielstudium in Berlin gab Sukowa 1971 ihr Theaterdebüt. Ihre Rolle als Mieze in Fassbinders TV-Mehrteiler BERLIN ALEXANDERPLATZ markierte 1980 ihren internationalen Durchbruch. Die anschließenden Titelrollen in LOLA (1981) sowie in Margarethe von Trottas DIE BLEIERNE ZEIT (1981) und ROSA LUXEMBURG (1986) brachten ihr viele weitere schauspielerische Erfolge und einen Preis in Cannes. 1991 war Barbara Sukowa in Volker Schlöndorffs Verfilmung des Max-Frisch-Romans HOMO FABER an der Seite von Sam Shepard und Julie Delphy zu sehen. Zuletzt arbeitete Sukowa im Jahr 2009 für VISION - AUS DEM LEBEN DER HILDEGARD VON BINGEN, der ihr den Bayerischen Filmpreis einbrachte, erneut mit Margarethe von Trotta zusammen.
Folgende Filme sind bei Arthaus erschienen:
Die bleierne Zeit / Edition Deutscher Film
Die bleierne Zeit
Homo Faber
Homo Faber / Arthaus Premium
Lola
Rosa Luxemburg
Deutscher Herbst
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01.02.2010
WELT AM DRAHT feiert Weltpremiere in der restaurierten Fassung
Fassbinders Zukunftsvision in neuem Glanz auf der Berlinale und auf DVD
Über 30 Jahre war WELT AM DRAHT nicht mehr zu sehen, nun erstrahlt Rainer Werner Fassbinders geniale Zukunftsvision in neuem Glanz. Unter der künstlerischen Leitung von Kameramann Michael Ballhaus wurde der spannende Zweiteiler aus dem Jahre 1973 digital überarbeitet und feiert auf ... mehr >>>
Fassbinders Zukunftsvision in neuem Glanz auf der Berlinale und auf DVD
Über 30 Jahre war WELT AM DRAHT nicht mehr zu sehen, nun erstrahlt Rainer Werner Fassbinders geniale Zukunftsvision in neuem Glanz. Unter der künstlerischen Leitung von Kameramann Michael Ballhaus wurde der spannende Zweiteiler aus dem Jahre 1973 digital überarbeitet und feiert auf der diesjährigen Berlinale Weltpremiere in der neuen restaurierten Fassung. Am 14. Februar um 20.00 Uhr ist es im Kino International soweit.
Nur vier Tage später – am 18. Februar 2010 – veröffentlicht Arthaus die restaurierte Fassung von WELT AM DRAHT in einer hochwertigen DVD-Edition mit perfektem Bild und Ton! Die umfangreiche ARTHAUS-PREMIUM-Ausgabe enthält hoch spannendes Bonusmaterial, darunter Juliane Lorenz‘ Making of „Fassbinders ‚Welt am Draht’: Blick voraus ins Heute“, Fassbinders Kurzfilme „Das kleine Chaos“ und „Der Stadtstreicher“, „Rainer Werner Fassbinder, 1977“, eine Fotogalerie, filmhistorische Dokumente als PDF sowie ein 16-seitiges Booklet mit einem Text des Filmwissenschaftlers Bernd Perplies.
„Es ist eine Wiedergeburt“, findet Michael Ballhaus – und er muss es wissen. Ballhaus, einer der bedeutendsten Kameramänner des deutschen und internationalen Films, fungierte vor 37 Jahren als Director of Photography. WELT AM DRAHT: NEW MASTER zeigt den Zweiteiler jetzt in seiner originalen Schönheit. „Wir sind den ganzen Film durchgegangen, haben ein Colour-Grading gemacht und geschaut, wo es eventuell heller und dunkler sein darf“, so Ballhaus. Und weiter: „Wir haben den Film gesäubert, einige Schrammen und Ablagerungen entfernt – damit ist das Bild sehr klar und hell. Ich muss sagen, er sieht jetzt fantastisch aus.“
Juliane Lorenz, Präsidentin der Fassbinder Foundation und Produzentin der restaurierten Fassung, hat den spannenden Prozess in ihrem Making of „Fassbinders ‚Welt am Draht‘: Blick voraus ins Heute“ filmisch begleitet und mit Mitwirkenden von damals gesprochen: „Für mich war es sehr wichtig, dass Michael Ballhaus bei der Restaurierung im Boot war. Ich war ja bei diesem Film nicht dabei – er schon. Und für mich ist es unumgänglich, dass der Original-Kameramann persönlich seine Arbeit betreut. Er ist – wie der Regisseur – Miturheber eines Films. Und er kennt seine Arbeit am besten.“
WELT AM DRAHT erzählt die Geschichte von Fred Stiller (großartig gespielt von Klaus Löwitsch), Nachfolger des unter mysteriösen Umständen ums Leben gekommenen Leiters am Institut für Kybernetik und Zukunftsforschung. Hier haben Wissenschaftler eine künstliche Welt erschaffen, die die reale imitiert. Doch Stiller scheint das gleiche Schicksal wie seinen Vorgänger zu ereilen. Denn auch er muss erkennen, dass die Realität, in der er lebt, womöglich nur eine Simulation ist. In weiteren Rollen sind Karl-Heinz Vosgerau, Mascha Rabben, Adrian Hoven, Ivan Desny, Günter Lamprecht, Barbara Valentin, Kurt Raab, Ulli Lommel, Gottfried John u.v.a. zu sehen.
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