12.08.2010
Zum 65. Geburtstag von Wim Wenders
Große Meisterwerke des Regisseurs im ARTHAUS-Programm
Kompromisslos, experimentierfreudig, leidenschaftlich – Wim Wenders gilt zu Recht als das Aushängeschild des deutschen Autorenfilms. Mit absoluter Hingabe stürzt er sich in seine Filmprojekte. Das Ergebnis: innovative, teils geniale aber vor allem durch und durch unvergleichliche Filmerlebnisse. Am 14. August 2010 feiert Wim Wenders seinen 65. Geburtstag.
Bereits während seines Studiums drehte Wenders ... mehr >>>
Große Meisterwerke des Regisseurs im ARTHAUS-Programm
Kompromisslos, experimentierfreudig, leidenschaftlich – Wim Wenders gilt zu Recht als das Aushängeschild des deutschen Autorenfilms. Mit absoluter Hingabe stürzt er sich in seine Filmprojekte. Das Ergebnis: innovative, teils geniale aber vor allem durch und durch unvergleichliche Filmerlebnisse. Am 14. August 2010 feiert Wim Wenders seinen 65. Geburtstag.
Bereits während seines Studiums drehte Wenders erste Kurzfilme, kurz darauf folgten abendfüllende Spielfilme. Mit „Der amerikanische Freund“ gelang ihm der internationale Durchbruch, zahlreiche preisgekrönte Projekte schlossen sich an. „Paris, Texas“ ist bis heute der letzte deutsche Film, der in Cannes die Goldene Palme gewinnen konnte.
Bei ARTHAUS ist ein Großteil von Wenders‘ bisherigem Filmschaffen auf DVD erschienen. Besonders hervorzuheben ist die WIM WENDERS DIRECTOR’S EDITION, für die der Regisseur sieben seiner schönsten Filme höchstpersönlich zusammengestellt und mit eigenen Texten für das Booklet begleitet hat.
Weitere Veröffentlichungen bei ARTHAUS hier im Überblick.
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07.08.2010
Oscar®-Gewinnerin Charlize Theron feiert Geburtstag
Die schöne Südafrikanerin mit Mut zur Hässlichkeit wird 35
Liest man ihre Biografie, könnte man meinen, das Drehbuch eines Hollywood-Streifens vor sich zu haben. Aufgewachsen auf einer Farm in Südafrika, schaffte sie nach gescheiterten Karriereversuchen als Model und Tänzerin, angeblich dank eines Wutausbruchs, den großen Durchbruch als Schauspielerin im Land der ... mehr >>>
Die schöne Südafrikanerin mit Mut zur Hässlichkeit wird 35
Liest man ihre Biografie, könnte man meinen, das Drehbuch eines Hollywood-Streifens vor sich zu haben. Aufgewachsen auf einer Farm in Südafrika, schaffte sie nach gescheiterten Karriereversuchen als Model und Tänzerin, angeblich dank eines Wutausbruchs, den großen Durchbruch als Schauspielerin im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Heute wird die zu den weltweit begehrtesten Darstellerinnen zählende Theron 35 Jahre alt.
Am 07. August 1975 kam Charlize Theron als Tochter eines Franzosen und einer Deutschen in Benoni, Südafrika zur Welt. Früh entdeckte sie ihre Leidenschaft für Ballett und hoffte diese zu ihrem Beruf machen zu können. Im Alter von 15 Jahren musste sie miterleben, wie ihre Mutter Gerda ihren betrunkenen Vater aus Notwehr erschoss. Sie flüchtete vor ihrem Trauma nach Europa und arbeitete in Mailand als Model.
Inzwischen in New York wohnhaft, begann sie schließlich als Balletttänzerin zu arbeiten, was sie jedoch kurze Zeit später aufgrund einer Knieverletzung aufgeben musste. Völlig abgebrannt, kaufte sie sich von ihrem letzten Geld ein Ticket nach Los Angeles, wo sie zufällig von einem Talentscout entdeckt wurde. Nach den ersten kleinen Rollen ging es steil bergauf: so war sie unter anderem neben Al Pacino und Keanu Reeves in „Im Auftrag des Teufels“, in Lasse Hallströms Gottes Werk und Teufels Beitrag und zuletzt in „Hancock“ mit Will Smith zu sehen.
Für die Darstellung einer mordenden Prostituierten in „Monster“ ließ sie sich ihrer Schönheit berauben und wurde dafür 2004 mit einem Oscar® als beste Hauptdarstellerin sowie einem Golden Globe belohnt.
Bei Kinowelt erschienen:
Gottes Werk und Teufels Beitrag
Gottes Werk und Teufels Beitrag / Arthaus Collection
Reindeer Games / Director's Cut
Reindeer Games / gF
Yards - Im Hinterhof der Macht, The
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05.08.2010
Michael Ballhaus wird 75
Ein Leben hinter der Kamera
Als einer der ganz wenigen deutschen Kameramänner hat Michael Ballhaus Weltruhm erlangt. Seine unverkennbare künstlerische Handschrift hat Spuren in unzähligen Werken der ... mehr >>>
Ein Leben hinter der Kamera
Als einer der ganz wenigen deutschen Kameramänner hat Michael Ballhaus Weltruhm erlangt. Seine unverkennbare künstlerische Handschrift hat Spuren in unzähligen Werken der jüngeren Filmgeschichte hinterlassen. Sein Name steht dabei nicht nur für den Neuen Deutschen Film und seine ebenso langjährige wie wegweisende Zusammenarbeit mit Rainer Werner Fassbinder. Auch das internationale Kino und den Hollywoodfilm hat Ballhaus mit seiner Kameraarbeit für Meilensteine wie „Good Fellas“, „Sleepers“, „Gangs of New York“, und zuletzt „Departed – Unter Feinden“ nachhaltig geprägt.
Am 05. August 1935 in Berlin geboren, begann Ballhaus seine Karriere als Bühnenfotograf. Nach ersten Arbeiten für das Fernsehen wurde er als Hauskameramann von Fassbinder berühmt, mit dem er gemeinsam mehr als ein Dutzend Filme realisierte. Nach ihrem Zerwürfnis zog es Ballhaus nach New York, wo er die Bekanntschaft von Martin Scorsese machte. Mit dem Regisseur verband ihn bald eine fruchtbare Zusammenarbeit und Ballhaus gelang es, sich in Hollywood zu etablieren und mit Regiegrößen wie Francis Ford Coppola, Mike Nichols, Wolfgang Petersen und vielen anderen zusammenzuarbeiten.
Ballhaus lebt bis heute in Los Angeles. Er wurde mehrfach für den Oscar® nominiert und 1996 als Ehrenkameramann des Deutschen Kamerapreises sowie 2000 mit der Goldenen Leinwand für sein Lebenswerk ausgezeichnet.
Im Arthaus-Programm sind erschienen:
bitteren Tränen der Petra von Kant, Die
Chinesisches Roulette
Deutscher Herbst
Deutschland im Herbst
Deutschland im Herbst / Edition deutscher Film
Ediths Tagebuch
Ehe der Maria Braun, Die
Ehe der Maria Braun, Die / Edition deutscher Film
Fassbinder BRD-Trilogie
Faustrecht der Freiheit
Martha
Mutter Küsters' Fahrt zum Himmel
Rainer Werner Fassbinder Edition
Satansbraten
Tod eines Handlungsreisenden
Tod eines Handlungsreisenden / Arthaus Premium
Warnung vor einer heiligen Nutte
Welt am Draht / Arthaus Premium
Whity
Der Zauberberg
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03.08.2010
Martin Sheen wird 70!
Der Hollywood-Mime feiert seinen Ehrentag
1940 erblickte Ramon Estevez in Dayton, Ohio als Sohn eines Spaniers und einer Irin das Licht der Welt. Obwohl er in ärmlichen Verhältnissen aufwuchs, hegte er früh den Traum, als Schauspieler berühmt zu werden. Als die Familie nach New York zog, kam er diesem ein Stück näher und erhielt ohne jegliche Ausbildung eine ... mehr >>>
Der Hollywood-Mime feiert seinen Ehrentag
1940 erblickte Ramon Estevez in Dayton, Ohio als Sohn eines Spaniers und einer Irin das Licht der Welt. Obwohl er in ärmlichen Verhältnissen aufwuchs, hegte er früh den Traum, als Schauspieler berühmt zu werden. Als die Familie nach New York zog, kam er diesem ein Stück näher und erhielt ohne jegliche Ausbildung eine Anstellung am Living Theatre. Zuvor hatte er bereits den Künstlernamen ‚Martin Sheen’ angenommen. Erste Rollenangebote für TV-Serien wie „East Side West Side“ folgten. Der große Durchbruch gelang ihm 39-jährig in Francis Ford Coppolas Meisterwerk „Apocalypse Now“ an der Seite von Marlon Brando.
Zahlreiche sehenswerte Auftritte in Erfolgsstreifen wie „Wall Street“ (1987), „Catch me if you can“ (2002) oder „Departed – Unter Feinden“ (2006) folgten.
Auch wenn sich Sheens filmisches Schaffen häufig in Nebenrollen äußert, gehört er doch zu den großen Charakterdarstellern Hollywoods. Neben der Schauspielerei macht er vor allem durch sein großes politisches und soziales Engagement von sich reden.
Martin Sheen ist seit 1961 verheiratet und hat vier Kinder, die allesamt in die Fußstapfen ihres Vaters getreten sind. Bis auf den wohl bekanntesten unter ihnen, Charlie Sheen, sind sie unter ihrem bürgerlichen Namen Estevez tätig.
Unter Regie seines ältesten Sohnes Emilio Estevez ist Sheen in dem hochkarätig besetzten Drama „Bobby“ zu sehen, das bei Kinowelt als Special Edition und in der Arthaus Collection auf DVD erschienen ist.
Des Weiteren im Programm befinden sich der Thriller
Enigma, die Komödie Texas Funeral - Warum Frauen Männern die Ohren abschneiden und die Kriminalfilmreihe Gun - Kaliber 45.
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17.07.2010
Zum Geburtstag von Donald Sutherland
Die Schauspiellegende wird 75
Donald Sutherland, der am 17. Juli 1935 im kanadischen Saint John geboren wurde, versuchte sich bereits in jungen Jahren in vielen Künsten: als DJ, Hörspielsprecher und Stand-Up-Comedian während der Schulzeit und später während des Studiums als Theaterschauspieler.
Nachdem er 1964 mit der Londoner Royal Academy of Dramatic Arts auf einer Theatertournee durch Großbritannien unterwegs gewesen war und von Produzent Paul Maslansky ... mehr >>>
Die Schauspiellegende wird 75
Donald Sutherland, der am 17. Juli 1935 im kanadischen Saint John geboren wurde, versuchte sich bereits in jungen Jahren in vielen Künsten: als DJ, Hörspielsprecher und Stand-Up-Comedian während der Schulzeit und später während des Studiums als Theaterschauspieler.
Nachdem er 1964 mit der Londoner Royal Academy of Dramatic Arts auf einer Theatertournee durch Großbritannien unterwegs gewesen war und von Produzent Paul Maslansky entdeckt wurde, folgte mit dem „Schloss der lebenden Toten“ seine erste größere Filmrolle. Seinen Durchbruch hatte Sutherland 1967 mit „Das dreckige Dutzend“ und seiner Rolle in der Kriegssatire „MASH“ sowie einem Gastauftritt in der beliebten TV-Serie „Mit Schirm, Charme und Melone“.
Es folgten Filme unterschiedlichster Genres, die seinen Ruf als enorm wandlungsfähiger Schauspieler Hollywoods unterstrichen. „Johnny zieht in den Krieg“ (1971), „Wenn die Gondeln Trauer tragen“ (1973), „Fellinis Casanova“ (1976), „Die Körperfresser kommen“ (1977) und „Die Nadel“ (1981) sind nur einige Filme, die Sutherland bis heute gemacht hat. In den letzten Jahren war er mit Streifen wie „The Italian Job“ (2003), „Unterwegs nach Cold Mountain“ (2003) und „Stolz und Vorurteil“ sehr erfolgreich.
Der besonders zur Zeit des Vietnamkriegs stark engagierte Sutherland plant auch in den nächsten Jahren noch in diversen Filmen mitzuwirken, obgleich er seit Jahren ankündigt, sich mit seiner Frau Francine Racette auf die gemeinsame Farm in Kanada zurückzuziehen. Der Vater des „24“-Stars Kiefer Sutherland hat ebenso seine Leidenschaft für das Theater nicht aufgegeben und stand zuletzt im Londoner Savoy-Theater auf der Bühne.
Im Kinowelt- und Arthaus-Programm sind erschienen:
Fellinis Casanova
Fellinis Casanova / Arthaus Collection Literatur
Free Money
Johnny zieht in den Krieg
Johnny zieht in den Krieg / Arthaus Collection
Lock Up - Überleben ist alles
Lock Up - Überleben ist alles / gF
Lock up - Überleben ist alles / Blu-ray
Revolution
Wenn die Gondeln Trauer tragen
Wenn die Gondeln Trauer tragen / Arthaus Collection Literatur
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16.07.2010
Zum 25. Todestag von Heinrich Böll
Erfolgreiche Böll-Adaptionen im Arthaus-Programm
Heinrich Böll wurde am 21. Dezember 1917 in Köln geboren. Er wuchs in kleinbürgerlichen Verhältnissen auf und wurde durch seine christlichen Eltern stark geprägt, was sich nicht zuletzt in der Ablehnung des Nationalsozialismus wiederspiegelte. Seine Erlebnisse an der Front im Zweiten Weltkrieg verarbeitete der Student der Germanistik und Klassischen Philologie erstmals in seinem Roman „Kreuz ohne Liebe“ (1946) und in ... mehr >>>
Erfolgreiche Böll-Adaptionen im Arthaus-Programm
Heinrich Böll wurde am 21. Dezember 1917 in Köln geboren. Er wuchs in kleinbürgerlichen Verhältnissen auf und wurde durch seine christlichen Eltern stark geprägt, was sich nicht zuletzt in der Ablehnung des Nationalsozialismus wiederspiegelte. Seine Erlebnisse an der Front im Zweiten Weltkrieg verarbeitete der Student der Germanistik und Klassischen Philologie erstmals in seinem Roman „Kreuz ohne Liebe“ (1946) und in diversen, in Zeitschriften erschienenen Kurzgeschichten.
Nachdem er 1951 beim Schriftstellertreffen der Gruppe 47 gewonnen hatte und dadurch unter anderem einen Autorenvertrag bei Kiepenheuer & Witsch erhielt, begann Bölls schöpferischste Phase, in der Werke wie „Wo warst du, Adam?“ (1951), „Und sagte kein einziges Wort“ (1953), „Haus ohne Hüter“ (1954), „Irisches Tagebuch“ (1957), „Doktor Murkes gesammeltes Schweigen und andere Satiren“ (1958), „Billard um halbzehn“ (1959), „Ansichten eines Clowns“ (1963) und „Ende einer Dienstfahrt“ (1966) entstanden.
1970 bis 1974 war Böll zunächst Präsident des PEN-Clubs Deutschlands und dann internationaler Präsident des Clubs. Nachdem er 1971 seinen Roman „Gruppenbild mit Dame“ veröffentlicht hatte, wurde er 1972 mit dem Nobelpreis für Literatur geehrt.
Der linksintellektuelle Schriftsteller geriet in den 1970er-Jahren vermehrt in die Kritik, da er sich öffentlich für einen menschlichen Umgang mit den Terroristen der RAF, besonders Ulrike Meinhof, einsetzte. In dieser angespannten Zeit war er besonders in konservativen Kreisen unbeliebt. 1972 wurde bei ihm aufgrund seines Einsatzes für RAF-Mitglieder von den Behörden eine Hausdurchsuchung durchgeführt.
„Die verlorene Ehre der Katharina Blum“ (1974), Bölls bekanntestes Werk, das in über 30 Sprachen übersetzt und 1975 von Volker Schlöndorff und Margarethe von Trotta erfolgreich verfilmt wurde, setzt sich besonders mit der Medienmacht jener Zeit auseinander.
Aufgrund seines Gefäßleidens am rechten Bein, das sich der auch international politisch sehr engagierte Schriftsteller durch seinen starken Tabakkonsum zuzog, starb Böll am 16. Juli 1985 an den Folgen einer Operation.
Im Arthaus-Programm sind erschienen:
Gruppenbild mit Dame
Die verlorene Ehre der Katharina Blum
Die verlorene Ehre der Katharina Blum / Edition deutscher Film
Die verlorene Ehre der Katharina Blum / StudioCanal Collection Blu-ray
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13.07.2010
Roman Polanski wieder auf freiem Fuß
ARTHAUS veröffentlicht Polanskis DER GHOSTWRITER als Einzel DVD, Einzel Blu-ray und Special Edition
Starregisseur Roman Polanski („Der Pianist“, „Die neun Pforten“) ist wieder ein freier Mann. Das ... mehr >>>
ARTHAUS veröffentlicht Polanskis DER GHOSTWRITER als Einzel DVD, Einzel Blu-ray und Special Edition
Starregisseur Roman Polanski („Der Pianist“, „Die neun Pforten“) ist wieder ein freier Mann. Das Schweizer Justizministerium verkündete, dass die Regierung den Auslieferungsantrag der USA abgelehnt habe und Polanskis Hausarrest aufgehoben sei.
Der Filmemacher war im September 2009 bei seiner Einreise in die Schweiz verhaftet worden, wo er den Ehrenpreis des Zurich Film Festivals entgegennehmen wollte. Polanski hatte gerade die Dreharbeiten zu seinem neuesten Film DER GHOSTWRITER nach dem Bestseller von Robert Harris („Enigma“, „Pompej“) abgeschlossen, der auf der Berlinale 2010 Premiere feiern sollte und schließlich in Polanskis Abwesenheit mit dem Silbernen Bären für die Beste Regie ausgezeichnet wurde. Grund für die Verhaftung war der noch immer offene Prozess gegen Polanski aus dem Jahr 1977. Damals hatte der inzwischen 76-Jährige die Vereinigten Staaten über Nacht per Flugzeug verlassen und nie wieder amerikanischen Boden betreten. Zuvor hatte sich Polanski schuldig bekannt, Sex mit einem damals 13-jährigen Mädchen gehabt zu haben, und 42 Tage in Haft verbracht. Vor der Urteilsverkündung war Polanski nach Frankreich geflohen.
Polanskis aktueller Film, der hoch spannende und topbesetzte Thriller DER GHOSTWRITER, erscheint am 24. August als Einzel DVD und Einzel Blu-ray im Leih. Am 16. September veröffentlicht ARTHAUS im Kauf die Einzel DVD und Einzel Blu-ray sowie eine Special Edition inklusive der preisgekrönten Dokumentation ROMAN POLANSKI: WANTED AND DESIRED und informativem Bonusmaterial. Marina Zenovichs interessante Dokumentation erscheint zeitgleich auch als Einzel DVD. Darin beleuchtet sie die Schlüsselereignisse im Leben Polanskis, deckt die wahren Hintergründe seines Strafverfahrens auf und befragt alle Prozessbeteiligten. Ein spannendes Porträt des Ausnahmeregisseurs und ein Highlight für alle Filmliebhaber!
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01.07.2010
ARTHAUS CLOSE-UP geht in die nächste Runde
Zwei neue Editionen zu KEN LOACH und MIKE LEIGH ab 15. Juli im Handel
KEN LOACH und MIKE LEIGH zählen zu den bedeutendsten und einflussreichsten Regisseuren des britischen Kinos der letzten zwei Jahrzehnte. Beide greifen in ihren Werken wiederholt sozialkritische Themen auf und liefern beeindruckende Porträts der britischen Gesellschaft und ihrer Protagonisten. Sowohl Ken Loach als auch Mike Leigh war es aufgrund der ... mehr >>>
Zwei neue Editionen zu KEN LOACH und MIKE LEIGH ab 15. Juli im Handel
KEN LOACH und MIKE LEIGH zählen zu den bedeutendsten und einflussreichsten Regisseuren des britischen Kinos der letzten zwei Jahrzehnte. Beide greifen in ihren Werken wiederholt sozialkritische Themen auf und liefern beeindruckende Porträts der britischen Gesellschaft und ihrer Protagonisten. Sowohl Ken Loach als auch Mike Leigh war es aufgrund der desolaten Lage der britischen Filmindustrie erst Anfang der 1990er-Jahre möglich, den Sprung vom Fernsehen zum Kino zu schaffen. Heute ist die jüngere Geschichte des britischen Kinos ohne Loachs und Leighs Werke undenkbar.
Im Juli würdigt ARTHAUS die beiden Filmemacher mit eigenen ARTHAUS CLOSE-UP-Editionen. Beide 3er Schuber mit jeweils drei elementaren Werken sind ab 15. Juli 2010 erhältlich. Ein Leckerbissen zum kleinen Preis für alle Fans!
KEN LOACH gilt mit elf Hauptpreisen in Cannes, sieben auf der Berlinale und sieben in Venedig als einer der erfolgreichsten Regisseure des europäischen Autorenkinos. Sein politisch engagiertes Oeuvre bewahrt sich stets eine gehörige Portion Galgenhumor, der die unhaltbaren Situationen erträglich macht. Folgende Titel sind in der Edition enthalten:
1. RIFF RAFF, Großbritannien 1991, DVD-Premiere
2. RAINING STONES, Großbritannien 1993, DVD-Premiere
3. LADYBIRD LADYBIRD, Großbritannien 1993
MIKE LEIGH ist der höchst dekorierte britische Regisseur aller Zeiten: Im Verlauf seiner Karriere wurde er u.a. mit zwei Oscars® und dreizehn Nominierungen, zwei Golden Globes und fünf Nominierungen, fünf Auszeichnungen in Cannes, vier in Venedig, zwei Preisen auf der Berlinale und einem in Locarno geehrt. Drei preisgekrönte Filme sind nun in der ARTHAUS CLOSE-UP-Edition vereint. Darin erzählt Leigh mit typisch britischem Witz von der englischen Familie, ihren Geheimnissen und anderen zwischenmenschlichen Verstrickungen:
1. LIFE IS SWEET, Großbritannien 1990, DVD-Premiere
2. NACKT, Großbritannien 1993
3. LÜGEN UND GEHEIMNISSE, Großbritannien 1996
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