11.12.2007

Ein lebensfroher Loser

Steve Buscemi feiert am 13. Dezember 2007 seinen 50. Geburtstag
Mit seinen schattigen Augen, der hageren Figur und einer unverwechselbaren Mimik wird er immer wieder für die Darstellung paranoider Charaktere und Verlierertypen ausgewählt. Dabei ist das Leben von Steve Buscemi das genaue Gegenteil. Am 13. Dezember 2007 wird der Star des Independent-Kinos 50 Jahre alt.

Nachdem Buscemi in New York City ... mehr >>>

Steve Buscemi feiert am 13. Dezember 2007 seinen 50. Geburtstag
Mit seinen schattigen Augen, der hageren Figur und einer unverwechselbaren Mimik wird er immer wieder für die Darstellung paranoider Charaktere und Verlierertypen ausgewählt. Dabei ist das Leben von Steve Buscemi das genaue Gegenteil. Am 13. Dezember 2007 wird der Star des Independent-Kinos 50 Jahre alt.

Nachdem Buscemi in New York City zunächst als Möbelpacker, Eisverkäufer und Feuerwehrmann arbeitet, findet er schnell seine wahre Berufung. Nebenbei nimmt er Schauspielunterricht und sammelt Erfahrung als Stand-Up-Comedian und Performance-Künstler. Nach seinem Schauspieldebüt 1984 in "So, wie es ist" werden die rennomierten Regisseure des unabhängig produzierten Films schnell auf Buscemi aufmerksam. So arbeitet er mit den Ikonen Jim Jarmusch, Martin Scorsese, Robert Altman und Robert Rodriguez zusammen. Sein Durchbruch gelingt ihm als Mr. Pink in Quentin Tarantinos "Reservoir Dogs". Spätestens nach diesem Film, für den er mit dem Independent Spirit Award ausgezeichnet wird, ist Buscemi fest im Olymp der Indie-Stars etabliert. Es folgen Rollen in den Filmen "Pulp Fiction", "Das Leben nach dem Tod in Denver", "Desperado" und "The Big Lebowski". Sein Regiedebüt feiert Buscemi 1996 mit "Trees Lounge". Seit 1987 ist Steve Buscemi mit der Schauspielerin Jo Andres verheiratet, beide haben einen Sohn.

Kinowelt Home Entertainment hat die Filme "Coffee and Cigarettes", "Das Leben nach dem Tod in Denver" und "Mystery Train" mit Steve Buscemi auf DVD veröffentlicht.
Darüber hinaus kommt voraussichtlich Anfang April 2008 seine hochgelobte Regiearbeit "Interview" mit Sienna Miller in die Kinos. Buscemi spielt einen Journalisten, der einen weiblichen TV-Star interviewen muss und zu seinem Erstaunen feststellt, dass beider Ansichten gar nicht so weit auseinander gehen, wie er gedacht hat.  <<<

03.12.2007

Wie ein liebevoller Puppenspieler

"Herzen"-Regisseur Alain Resnais gewinnt den FIPRESCI-Award
„Resnais behandelt seine Figuren wie ein liebevoller Puppenspieler seine Kreaturen behandeln würde. Er betrachtet ihr Kommen und Gehen mit dem Wohlwollen eines Mannes, der weiß, dass die Aufregung umsonst ist, der es aber vorzieht, dass man selbst zu diesem Schluss gelangt.“

Mit diesen Worten feierte die ... mehr >>>

"Herzen"-Regisseur Alain Resnais gewinnt den FIPRESCI-Award
„Resnais behandelt seine Figuren wie ein liebevoller Puppenspieler seine Kreaturen behandeln würde. Er betrachtet ihr Kommen und Gehen mit dem Wohlwollen eines Mannes, der weiß, dass die Aufregung umsonst ist, der es aber vorzieht, dass man selbst zu diesem Schluss gelangt.“

Mit diesen Worten feierte die Jury den 85-jährigen Regisseur Alain Resnais und seine liebevolle Tragikomödie "Herzen". Im Rahmen der 20. Verleihung des Europäischen Filmpreises am 1. Dezember 2007 in Berlin gewann Resnais den Filmkritikerpreis der FIPRESCI.

Für seine Regieleistung in "Herzen" war Resnais bereits auf den Internationalen Filmfestspielen in Venedig mit dem Silbernen Löwen ausgezeichnet worden.

Mit “Herzen” gelang dem französischen Altmeister nach der Romanvorlage des Engländers Alan Ayckburn eine poetisch-gefühlvolle Geschichte im winterlichen Paris, in dem die Schicksale und Lebenswege einsamer Großstadtseelen auf wunderbare Weise miteinander verwoben sind.

Die DVD ist seit dem 20. November 2007 in den Videotheken erhältlich und erscheint am 14. Dezember 2007 unter dem Label ARTHAUS als Kauf-DVD im Handel.  <<<

27.11.2007

Zum 60. Todestag von Ernst Lubitsch

Satire-Klassiker „Sein oder Nichtsein“ bei KINOWELT auf DVD
Ernst Lubitsch war ein Meister der feinsinnigen Komödie und Wegbereiter der Screwball Comedy. Seine elegante Art der Inszenierung von eindeutigen Zweideutigkeiten ging als so genannter „Lubitsch-Touch“ in die Filmgeschichte ein. Seine Filme waren frech, witzig und frivol, aber niemals vulgär und wurden fast ausnahmslos zu Klassikern.

Geboren ... mehr >>>

Satire-Klassiker „Sein oder Nichtsein“ bei KINOWELT auf DVD
Ernst Lubitsch war ein Meister der feinsinnigen Komödie und Wegbereiter der Screwball Comedy. Seine elegante Art der Inszenierung von eindeutigen Zweideutigkeiten ging als so genannter „Lubitsch-Touch“ in die Filmgeschichte ein. Seine Filme waren frech, witzig und frivol, aber niemals vulgär und wurden fast ausnahmslos zu Klassikern.

Geboren in Berlin begann der Sohn eines jüdischen Damenschneiders seine Filmkarriere als Schauspieler am Theater. Bald wechselte er zum Film und kurze Zeit später hinter die Kamera. Er wurde einer der wichtigsten Regisseure der UFA. 1922 drang sein guter Ruf bis nach Hollywood, so dass er in die USA emigrierte, wo er bald zum Regiestar der Traumfabrik aufstieg. Den Übergang vom Stumm- zum Tonfilm meisterte er bravourös und setzte die neuen technischen Möglichkeiten geschickt für seine Zwecke ein.
Am 30. November vor 60 Jahren starb Lubitsch kurz vor Vollendung seines letzten Films an den Folgen eines Herzinfarkts.

Eine der berühmtesten und bemerkenswertesten Komödien des Regietalents ist der 1942 produzierte „Sein oder Nichtsein“. Der legendäre Film über eine Theatertruppe in Warschau, die am Vorabend des Zweiten Weltkriegs ihr ganzes schauspielerisches Können einsetzt, um die Gestapo an der Nase herumzuführen, ist ein genialer Balanceakt zwischen Grauen und Komik, politischer Satire und intelligenter Unterhaltung. „Sein oder Nichtsein“ ist bei Kinowelt Home Entertainment unter dem Label ARTHAUS auf DVD erschienen.  <<<

15.11.2007

KINOWELT Home Entertainment gewinnt Creative Award

DVD-Ausgaben der Arthaus-Premium-Reihe gewürdigt
Kinowelt Home Entertainment ist beim diesjährigen DVD Champion mit dem Creative Award ausgezeichnet worden. Dr. Michael Kölmel und Geschäftsführer Jan ... mehr >>>

DVD-Ausgaben der Arthaus-Premium-Reihe gewürdigt
Kinowelt Home Entertainment ist beim diesjährigen DVD Champion mit dem Creative Award ausgezeichnet worden. Dr. Michael Kölmel und Geschäftsführer Jan Rickers nahmen den Preis auf der gestrigen Verleihung im Münchner ArabellaSheraton Grand Hotel entgegen.

„Es gehört schon ein gerütteltes Maß an Filmverrücktheit dazu, um seit Jahren zu tun, was die Kinowelt mit ihren Titeln auf DVD veranstaltet. Cineastenherzen laufen jedenfalls über, angesichts der Tatsache, dass anspruchsvolle Filme hier mindestens ebenso anspruchsvoll herausgebracht werden. Regelrecht bibliophil sind die DVD-Ausgaben in der Arthaus-Premium-Reihe. Die ganz Großen des Kinos finden hier ihre würdige Heimat: Ob die in diesem Jahr verstorbenen Großmeister der Filmkunst Antonioni oder Ingmar Bergman, oder Legenden des europäischen Kinos wie Bertolucci, Fellini, Renoir oder Rohmer, oder die herausragenden Vertreter des deutschen Films wie Fassbinder, Herzog und Wenders. Die Filme aller werden erschlossen in Editionen, die sich in ihrer Sorgfalt mit allem messen können, was da ambitioniert veröffentlicht wird, ja, bisweilen setzen sie echte Maßstäbe. Angetrieben durch die Filmbegeisterung von Michael und Rainer Kölmel leistet das Team um Jan Rickers wirklich Beachtliches um Offensichtliches und Entlegenes aus hundert Jahren Film für Liebhaber und neu zu Begeisternde zu veröffentlichen – zuletzt in einer Kollektion der ,Besten guten Filme’, die viele Fans finden dürfte.“, heißt es in der Laudatio von Ulrich Höcherl, leitender Chefredakteur des Entertainment Media Verlags.

Kinowelt Home Entertainment hatte im Dezember 2005 mit „Der letzte Kaiser“ die erste „Arthaus Premium Edition“ veröffentlicht. Inzwischen sind über 20 weitere Titel dieser hochwertigen Sonderausgaben auf DVD erhältlich. Darüber hinaus ist am 12. Oktober 2007 in Zusammenarbeit mit dem KulturSPIEGEL die „Arthaus Collection“ erschienen, die die filmischen Meisterwerke 50 namhafter Regisseure vereint.

Foto: EMV (Bouloubassis)  <<<

26.10.2007

Deutscher Epiker mit langem Atem

Zum 75. Geburtstag von „Heimat“-Regisseur Edgar Reitz
Edgar Reitz ist ein Visionär mit enormer Ausdauer. Mit seiner Mammut-Serie „Heimat“ über eine Familie aus dem Hunsrück schuf er ein beispielloses Filmdenkmal, das sowohl national als auch international Anerkennung fand. Am 1. November 2007 wird der ambitionierte Filmemacher 75 Jahre alt.

Edgar Reitz wurde in Morbach im Hunsrück geboren und verwirklichte ab 1958 erste Kurzfilmprojekte. Er war Mitglied ... mehr >>>

Zum 75. Geburtstag von „Heimat“-Regisseur Edgar Reitz
Edgar Reitz ist ein Visionär mit enormer Ausdauer. Mit seiner Mammut-Serie „Heimat“ über eine Familie aus dem Hunsrück schuf er ein beispielloses Filmdenkmal, das sowohl national als auch international Anerkennung fand. Am 1. November 2007 wird der ambitionierte Filmemacher 75 Jahre alt.

Edgar Reitz wurde in Morbach im Hunsrück geboren und verwirklichte ab 1958 erste Kurzfilmprojekte. Er war Mitglied der „Oberhausener Gruppe“, die 1962 in ihrem Manifest „Papas Kino“ für tot erklärte und den „Neuen Deutschen Film“ begründete. Mit dem „Institut für Filmgestaltung“ rief er gemeinsam mit anderen Jungregisseuren die erste Filmschule der Bundesrepublik ins Leben, an der er acht Jahre Regie und Kameratechnik unterrichtete. Zugleich entstand sein erster Spielfilm „Malzeiten“, der auf den internationalen Filmfestspielen in Venedig 1966 als Bester Debütfilm ausgezeichnet wurde. Es folgten zahlreiche Spiel-, Dokumentar- und Experimentalfilme, von denen viele internationale Beachtung und Anerkennung fanden.

Kinowelt Home Entertainment hat Edgar Reitz’ dreiteilige Chronik „Heimat“ als Arthaus Premium Edition in Form eines wunderschön gestalteten, handgemachten Fotoalbums veröffentlicht, das alle 30 ungekürzten Folgen sowie eine Bonus-DVD mit rund 180 Minuten exklusivem Bonusmaterial enthält. Des Weiteren ist mit „Drehort Heimat - Chronik einer deutschen Jahrhundert-Saga“ eine begleitende 3er DVD-Edition zur Jahrhundertsaga erschienen, die unter anderem den Epilog „Heimat Fragmente – Die Frauen“ und den Prolog„Geschichten aus den Hunsrückdörfern“ beinhaltet.
Im Mai 2008 ist darüber hinaus eine umfangreiche DVD-Edition zum Frühwerk von Edgar Reitz mit zahlreichen Spiel- und Kurzfilmen geplant.  <<<

05.10.2007

Zum 80. Geburtstag von Günter Grass

Kinowelt veröffentlicht „Die Blechtrommel“ als Arthaus Premium Edition
Am 16. Oktober 2007 feiert Literatur-Nobelpreisträger Günter Grass seinen 80. Geburtstag. Auch wenn sowohl Werk als auch Person des in Danzig geborenen Schriftstellers nicht unumstritten sind, zählt der politisch aktive Moralist zu den bedeutendsten und international bekanntesten deutschsprachigen Künstlern. Die bildliche Sprache und die skurril ... mehr >>>

Kinowelt veröffentlicht „Die Blechtrommel“ als Arthaus Premium Edition
Am 16. Oktober 2007 feiert Literatur-Nobelpreisträger Günter Grass seinen 80. Geburtstag. Auch wenn sowohl Werk als auch Person des in Danzig geborenen Schriftstellers nicht unumstritten sind, zählt der politisch aktive Moralist zu den bedeutendsten und international bekanntesten deutschsprachigen Künstlern. Die bildliche Sprache und die skurril bis grotesken Charaktere, mit denen er seine zeitgeschichtlich brisanten Themen darstellt, sind charakteristisch für Grass’ besonderen Stil, der Kritiker und Fans gleichermaßen beeindruckt.

Untrennbar mit Grass verbunden ist sein berühmtestes Werk „Die Blechtrommel“. Regisseur Volker Schlöndorff wagte sich 1979 an die filmische Umsetzung des Jahrhundertromans über den kleinen Oskar Matzerath, der nicht mehr wachsen will, und schrieb Filmgeschichte: „Die Blechtrommel“ wurde der erste deutsche Film, der in der Kategorie Nicht-englischsprachiger Film einen Oscar® gewann.

Anlässlich des 80. Geburtstages von Günter Grass veröffentlicht Kinowelt Home Entertainment die preisgekrönte Literaturverfilmung am 05. Oktober 2007 als Arthaus Premium Edition.
Die üppig ausgestattete Edition im hochwertigen Digipak enthält neben dem Film umfangreiches Bonusmaterial, darunter die 90-minütige Dokumentation „Der Unbequeme – Der Dichter Günter Grass“, einen Audiokommentar von Volker Schlöndorff, Geschnittene Szenen, die Dokumentation „Die Blechtrommel – Erinnerungen von Volker Schlöndorff“, Interviews, exklusive Fotos und Dokumente von den Dreharbeiten und vieles mehr. Darüber hinaus ist in dem DVD-Set auch ein exklusives 128-seitiges Buch von Georg Seeßlen über den Film und seinen Regisseur Volker Schlöndorff enthalten.  <<<

01.10.2007

Und der Gewinner ist ... "Rose" erhält Deutschen Fernsehpreis für den Besten Fernsehfilm

Kinowelt veröffentlicht Gsponsers Erfolgsfilm auf DVD
Mit 1,33 Millionen Zuschauern in der ARD gilt die heitere Familienkomödie von Alain Gsponser als ein absolutes Highlight im deutschen Fernsehen 2007. Seit Samstag darf sich das Produktionsteam von "Rose" über den Deutschen Fernsehpreis freuen.

Gsponsers Debütfilm mit Corinna Harfouch in der Hauptrolle setzte sich gegen den aufwändig produzierten ... mehr >>>

Kinowelt veröffentlicht Gsponsers Erfolgsfilm auf DVD
Mit 1,33 Millionen Zuschauern in der ARD gilt die heitere Familienkomödie von Alain Gsponser als ein absolutes Highlight im deutschen Fernsehen 2007. Seit Samstag darf sich das Produktionsteam von "Rose" über den Deutschen Fernsehpreis freuen.

Gsponsers Debütfilm mit Corinna Harfouch in der Hauptrolle setzte sich gegen den aufwändig produzierten Zweiteiler "Die Flucht", "2030 - Aufstand der Alten", "Der Butler und die Prinzessin" sowie "Vom Ende der Eiszeit" durch. Alain Gsopnser war auch in der Kategorie Beste Regie nominiert.

Die patente Arztromanschreiberin und ehemalige Hausbesetzerin Rose (Corinna Harfouch) versucht ihr Leben auf die Reihe zu bekommen und die Familie zusammenzuhalten. Das ist nicht immer einfach für die alleinerziehende Mutter dreier fast erwachsener Söhne. Dann taucht auch noch der Erzeuger der Kinder auf und sorgt für gefühlsmäßige Verwirrung bei Rose und den Jungs.

Kinowelt Home Entertainment veröffentlicht das Erstlingswerk Gsponsers, das durch schauspielerische Höchstleistungen glänzt, am 14. Dezember 2007 auf DVD.  <<<

18.09.2007

Eine Operndiva mit Schauspieltalent

Am 16. September 1977 starb Maria Callas
Auch 30 Jahre nach ihrem Tod gilt Maria Callas als eine der bedeutendsten Operndiven der Welt. Mit warmer und intensiver Stimme verzauberte sie ihr Publikum. Wie keine andere Sängerin hat sie die die Licht- und Schattenseiten des Ruhmes kennengelernt und ausgekostet. Am 16. September 1977 starb die legendäre Sängerin in Paris.

Mit acht Jahren erhielt die Callas ... mehr >>>

Am 16. September 1977 starb Maria Callas
Auch 30 Jahre nach ihrem Tod gilt Maria Callas als eine der bedeutendsten Operndiven der Welt. Mit warmer und intensiver Stimme verzauberte sie ihr Publikum. Wie keine andere Sängerin hat sie die die Licht- und Schattenseiten des Ruhmes kennengelernt und ausgekostet. Am 16. September 1977 starb die legendäre Sängerin in Paris.

Mit acht Jahren erhielt die Callas ihren ersten Gesangsunterricht. Von Rückschlägen und Anfeindungen ließ sie sich nicht entmutigen und lebte ihren Traum unbeirrt fort. Schon bald feierte Maria Callas in der Opernaufführung "La Gioconda" ihren ersten großen Erfolg. Der internationale Durchbruch folgte 1951 in Verdis "Aida". Giambattisti Meneghini, den sie 1949 heiratete, wurde zum Unterstützer und Organisator ihrer Gesangskarriere und "La Callas" stand fortan mit zahlreichen Konzerten in den bedeutendsten Häusern der Welt im Rampenlicht. Auch durch schauspielerisches Können fiel Maria Callas auf. In dem Meisterwerk "Medea" von Pier Paolo Pasolini spielte sie 1969 zur Freude ihrer Fans die Hauptrolle. Mitte der 1970er Jahre verschlechterte sich ihr Gesundheitszustand und sie lebte zurückgezogen in Paris, wo sie auch starb. Unter großer öffentlicher Anteilnahme wurde die Diva beigesetzt.

Kinowelt Home Entertainment hat Pasolinis packende und emotionale Inszenierung der antiken Argonautensaga auf DVD veröffentlicht. "Medea" ist sowohl als Einzel-DVD als auch als limitierte Arthaus Premium Edition mit einem umfangreichen Porträt von Maria Callas erhältlich.  <<<

12.09.2007

Erinnerungen an die kühle Blonde

Zum 25. Todestag von Grace Kelly
Ihre Filmkarriere war nur kurz - trotzdem ging sie als einer der glanzvollsten und schönsten Hollywoodstars in die Geschichte ein. Ihre Laufbahn von der Millionärstochter zur Leinwandikone, die schließlich Fürstin von Monaco wurde, gepaart mit ihrer außergewöhnlichen Schönheit und ihrem tragischen Unfalltod lieferten der Klatschpresse Erzählstoff am laufenden Band und ließen sie zur ... mehr >>>

Zum 25. Todestag von Grace Kelly
Ihre Filmkarriere war nur kurz - trotzdem ging sie als einer der glanzvollsten und schönsten Hollywoodstars in die Geschichte ein. Ihre Laufbahn von der Millionärstochter zur Leinwandikone, die schließlich Fürstin von Monaco wurde, gepaart mit ihrer außergewöhnlichen Schönheit und ihrem tragischen Unfalltod lieferten der Klatschpresse Erzählstoff am laufenden Band und ließen sie zur Legende werden.
Dabei hatte Grace Kelly unbestrittenes Talent. Bevor die 1929 geborene Tochter eines Selfmade-Millionärs ihre Schauspielkarriere aufgab, um Fürst Rainier III. von Monaco zu ehelichen, bewies sie in einer ganzen Reihe von Filmen ihre darstellerischen Qualitäten. Alfred Hitchcock war fasziniert von ihrer unnahbaren Schönheit und ihrer kühlen Eleganz und erkor sie zu seiner Lieblingsblondine. Ganze drei Mal stand sie für den "Master of Suspense" vor der Kamera, darunter in Filmklassikern wie "Fenster zum Hof" und "Über den Dächern von Nizza". Legendär war ihr Auftritt als frisch angetraute Ehefrau von Gary Cooper in "12 Uhr Mittags ", der bis heute zu den besten Western der Filmgeschichte zählt.
Am 14. September 1982 kam Grace Kelly bei einem Autounfall ums Leben.
Der Western-Klassiker "12 Uhr Mittags" ist bei Kinowelt Home Entertainment auf DVD erschienen.  <<<

04.09.2007

Zum 65. Geburtstag von Werner Herzog

Zahlreiche Filme bei Kinowelt auf DVD erschienen
Wenn auf jemanden die Bezeichnung „Ausnahmeregisseur“ zutrifft, dann auf Werner Herzog. Der passionierte Filmemacher wagt für seine ambitionierten Werke einfach alles. Morgen feiert der legendäre Autorenfilmer seinen 65. Geburtstag.
Am 5. September 1942 in München als Werner H. Stipetic geboren, wuchs Herzog auf einem abgelegenen Bauernhof in den oberbayerischen ... mehr >>>

Zahlreiche Filme bei Kinowelt auf DVD erschienen
Wenn auf jemanden die Bezeichnung „Ausnahmeregisseur“ zutrifft, dann auf Werner Herzog. Der passionierte Filmemacher wagt für seine ambitionierten Werke einfach alles. Morgen feiert der legendäre Autorenfilmer seinen 65. Geburtstag.
Am 5. September 1942 in München als Werner H. Stipetic geboren, wuchs Herzog auf einem abgelegenen Bauernhof in den oberbayerischen Bergen auf. Nach einigen Kurzfilmen verwirklichte er bereits mit 19 Jahren seinen ersten Spielfilm „Lebenszeichen“, der prompt mit dem Filmband in Silber ausgezeichnet wurde. Inzwischen kann er auf eine bewegte Filmkarriere zurückblicken und zeichnete als Autor, Regisseur und Produzent für mehr als 40 Filme, darunter zahlreiche Dokumentarfilme, verantwortlich.
Internationaler Ruhm wurde Herzog vor allem durch seine fruchtbare Zusammenarbeit mit Klaus Kinski zuteil, mit dem er insgesamt 5 Filme realisierte. Sagenumwoben sind unter anderem die unvorstellbaren Dreharbeiten zu „Fitzcarraldo“, für dessen Verwirklichung Herzog Darsteller und Crew an den Rand der physischen und psychischen Belastbarkeit trieb. Aufmerksamkeit erlangte Herzog auch durch seine besondere Beziehung zu Kinski. Dessen regelmäßig ausufernde Wutausbrüche während der Dreharbeiten und die „Hassliebe“ zwischen Regisseur und Hauptdarsteller gaben Herzog genug Stoff, um Kinski 1999 mit „Mein liebster Feind“ einen viel beachteten Dokumentarfilm zu widmen.
Kinowelt Home Entertainment hat die „Klaus Kinski & Werner Herzog Exklusiv Edition“ herausgebracht, die mit „Aguirre, der Zorn Gottes“, „Nosferatu - Phantom der Nacht“, „Woyzeck“, „Fitzcarraldo“ und „Cobra Verde“ nicht nur sämtliche Filme des „Duo Infernale“ enthält, sondern darüber hinaus auch die Dokumentarfilme „Die Last der Träume“ und „Mein liebster Feind“ über die Dreharbeiten zu „Fitzcarraldo“ und die bewegte Zusammenarbeit Herzogs mit seinem Lieblingsdarsteller. Weiterhin wurden die Dokumentarfilme „The white Diamond“ und „Rad der Zeit“ veröffentlicht. Kürzlich erschien außerdem mit „Werner Herzog - Frühe Jahre“ eine DVD-Edition, die sich ganz dem Frühwerk des Autorenfilmers widmet. Neben „Stroszek“, „Kaspar Hauser - Jeder für sich und Gott gegen alle“, „Fata Morgana“ und „Auch Zwerge haben klein angefangen“ enthält die Edition auch das bemerkenswerte Filmporträt „Was ich bin, sind meine Filme“, in dem Herzog von seiner Kindheit, seinen Träumen, seinen Abenteuern und Filmen berichtet.  <<<

29.08.2007

Der schwedische Schneeball

Am 29. August 1982 starb Ingrid Bergman
Ihre Karriere verlief im Rekordtempo. Trotz zahlreicher Schicksalsschläge, verfügte sie über die nötige Kraft und Willensstärke, um sich in Hollywood durchzusetzen. Ingrid Bergman war in vielerlei Hinsicht eine bewundernswerte Frau. Am 29. August 2007 jährt sich ihr Todestag zum 25. Mal.

Schon im Alter von 13 Jahren war Ingrid Bergman Vollwaise. Nach dem Besuch ... mehr >>>

Am 29. August 1982 starb Ingrid Bergman
Ihre Karriere verlief im Rekordtempo. Trotz zahlreicher Schicksalsschläge, verfügte sie über die nötige Kraft und Willensstärke, um sich in Hollywood durchzusetzen. Ingrid Bergman war in vielerlei Hinsicht eine bewundernswerte Frau. Am 29. August 2007 jährt sich ihr Todestag zum 25. Mal.

Schon im Alter von 13 Jahren war Ingrid Bergman Vollwaise. Nach dem Besuch einer Schauspielschule drehte sie mit 20 Jahren ihren ersten Film, heiratete mit 21 Jahren den Arzt Petter Lindström und bekam kurz darauf ihr erstes Kind. 1939 wurde Hollywood auf sie aufmerksam und sie spielte in vielen erfolgreichen Produktionen wie "Casablanca" oder "Wem die Stunde schlägt". Das amerikanische Publikum liebte sie aufgrund ihrer Natürlichkeit und gab ihr den Titel "schwedischer Schneeball, der ganz Hollywood zum Schmelzen bringt". Doch als Bergman ihren Mann für den Regisseur Roberto Rossellini verließ, kam es zum Bruch mit den Zuschauern. Trotz dreier Kinder und sieben Jahre Ehe mit Rossellini wurde ihr Treuelosigkeit vorgeworfen. Erst nach der Scheidung konnte sie in Amerika wieder an frühere Erfolge anknüpfen. Ingrid Bergman, ausgezeichnet mit drei Oscars®, vier Golden Globes, drei Bambis und unzähligen weiteren Preisen, starb an ihrem 67. Geburtstag in London.

Kinowelt Home Entertainment hat die Filme "Die Glocken von St. Marien", "Indiskret", "Johanna von Orleans", "Sklavin des Herzens" und "Herbstsonate" sowohl als Einzel-DVD als auch in der Ingrid Bergman Collection veröffentlicht. Weiterhin sind die Filme "F wie Fälschung", "Mord im Orient Express" und "Triumphbogen" mit Ingrid Bergman bei Kinowelt auf DVD erschienen.  <<<

28.08.2007

Hansjörg Felmy ist tot

"Tatort"-Kommissar Haferkamp starb am 24. August in Landshut
Er gehörte in den 1950er Jahren zu den beliebtesten deutschen Schauspielern und blieb zeitlebens seinen Prinzipien treu. Am 24. August 2007 verstarb der Schauspieler Hansjörg Felmy 76-jährig in Lanshut in Niederbayern.

Nachdem sich Felmy zunächst als Schlosser und Buchdrucker versuchte, wechselte er schnell in das Schauspielgeschäft und gab ... mehr >>>

"Tatort"-Kommissar Haferkamp starb am 24. August in Landshut
Er gehörte in den 1950er Jahren zu den beliebtesten deutschen Schauspielern und blieb zeitlebens seinen Prinzipien treu. Am 24. August 2007 verstarb der Schauspieler Hansjörg Felmy 76-jährig in Lanshut in Niederbayern.

Nachdem sich Felmy zunächst als Schlosser und Buchdrucker versuchte, wechselte er schnell in das Schauspielgeschäft und gab 1956 in "Der Stern von Afrika" sein Kinodebüt. Darin verkörperte er den Leinwandtypus, nach dem sich die vom Krieg gezeichneten Menschen sehnten - den des geradlinigen und zielstrebigen jungen Mannes. Diese Rolle spiegelte auch sein eigenes Leben wider, denn Hansjörg Felmy ließ sich nicht in Rollen pressen und spielte nur in Filmen, die zu seiner Persönlichkeit passten, so zum Beispiel in bedeutenden deutschen Klassikern wie "Haie und kleine Fische", "Wir Wunderkinder", "Der Greifer", "Buddenbrooks" oder "Und ewig singen die Wälder". Riesige Popularität erlangte Felmy im Fernsehen durch seine Rolle als Komissar Haferkamp, in die er für die TV-Serie "Tatort" zwischen 1974 und 1980 insgesamt zwanzigmal schlüpfte. Außerdem lieh er als Synchronsprecher unter anderen Jack Nicholson seine Stimme. Hansjörg Felmy war in erster Ehe mit Elfriede Rückert verheiratet, mit der er einen Sohn großzog. Nach der Trennung heiratete er seine langjährige Wegbegleiterin Claudia Wedekind. Nach dem Engagement im "Tatort" zog sich Felmy immer mehr in sein Privatleben zurück. Seine letzten Jahre verbrachte er in Niederbayern, wo er auch starb.

Kinowelt Home Entertainment hat zahlreiche Filme mit Hansjörg Felmy auf DVD veröffentlicht, darunter sein Kinodebüt "Der Stern von Afrika" und viele deutsche Klassiker wie "Wir Wunderkinder", "Und ewig singen die Wälder", "Buddenbrooks" und "Schachnovelle". Außerdem sind die Filme "Unruhige Nacht" und "Das Herz von St. Pauli" bei Kinowelt auf DVD erschienen. Voraussichtlich im Januar 2008 folgt "Der Greifer".  <<<

16.08.2007

Der zurückgezogene Maler

Am 18. August wird Robert Redford 71 Jahre alt
Erst spät fand der amerikanische Independent-Schauspieler und Regisseur zum Film. In Italien arbeitete Robert Redford sogar als Straßenmaler bevor er 1959 seine Leidenschaft für das Schauspielern entdeckte. Nach mehreren Rückschlägen - privat wie beruflich - wurde Redford 1969 als Sundance Kid in dem Western "Zwei Banditen" zum Superstar. In den frühen 70er Jahren begann ... mehr >>>

Am 18. August wird Robert Redford 71 Jahre alt
Erst spät fand der amerikanische Independent-Schauspieler und Regisseur zum Film. In Italien arbeitete Robert Redford sogar als Straßenmaler bevor er 1959 seine Leidenschaft für das Schauspielern entdeckte. Nach mehreren Rückschlägen - privat wie beruflich - wurde Redford 1969 als Sundance Kid in dem Western "Zwei Banditen" zum Superstar. In den frühen 70er Jahren begann Redford eine jahrzehntelange Zusammenarbeit mit dem Regisseur Sydney Pollack. Durch dessen Politthriller "Die drei Tage des Condor" wurde Robert Redford zu einem der kassenträchtigsten Leinwandstars der siebziger Jahre. 1980 debütierte er als Regisseur und gewann prompt einen Oscar® für "Eine ganz normale Familie". Als er im selben Jahr das Sundance Institut gründete, wusste Redford nicht, dass dieses zu einem international hoch angesehenen Filmfestival für Independent-Regisseure werden sollte. Benannt wurde das Fest nach seiner Rolle als Sundance Kid. Immer wieder zog sich der naturverbundene Schauspieler in sein Privatleben zurück. Er galt schon immer als ein Star, der auf dem Boden geblieben ist. Seine Liebe zur Natur wird auch in seinem Film "Aus der Mitte entspringt ein Fluss" mit Brad Pitt deutlich. 2002 erhielt Robert Redford einen Ehren-Oscar® für sein Lebenswerk als Schauspieler, Regisseur, Produzent und Gründer des Sundance Film Festivals. Irrtümlich wurde Robert Redford 2007 in vielen Medien zu seinem 70. Geburtstag gratuliert. Dies war jedoch ein nachträglicher Geburtstagwunsch, denn mit Hilfe kalifornsicher Geburtsregister wurde festgestellt, dass Redford 1936 geboren wurde und somit am 18. August 2007 bereits seinen 71. feiert.

Kinowelt Home Entertainment hat den Thriller "Die drei Tage des Condor", in dem Redford in eine tiefgehende Geheimdienstintrige gezogen wird, auf DVD und als HD DVD veröffentlicht.  <<<

15.08.2007

DIE 50 BESTEN GUTEN FILME

KulturSPIEGEL und ARTHAUS präsentieren ARTHAUS COLLECTION
Seit vielen Jahren steht ARTHAUS für besondere Filme, für Filmkunst, die berührt, verändert, begeistert und Geschichte schreibt. Nach weit über 500 spannenden DVD-Veröffentlichungen erscheint am 12. Oktober 2007 unter dem Label erstmals eine eigene umfassende Sammelausgabe mit sorgfältig ausgewählten, hochwertig aufbereiteten Titeln aus dem ARTHAUS-Programm. ... mehr >>>

KulturSPIEGEL und ARTHAUS präsentieren ARTHAUS COLLECTION
Seit vielen Jahren steht ARTHAUS für besondere Filme, für Filmkunst, die berührt, verändert, begeistert und Geschichte schreibt. Nach weit über 500 spannenden DVD-Veröffentlichungen erscheint am 12. Oktober 2007 unter dem Label erstmals eine eigene umfassende Sammelausgabe mit sorgfältig ausgewählten, hochwertig aufbereiteten Titeln aus dem ARTHAUS-Programm. Die ARTHAUS COLLECTION enthält je einen der schönsten Filme 50 namhafter Regisseure der ganzen Welt – eine einmalige Filmsammlung unterschiedlicher Genres und Stile, die trotz ihrer Vielfalt ein gemeinsames Merkmal haben: ihre herausragende künstlerische Qualität.

Zusammengestellt wurde die ARTHAUS COLLECTION von Deutschlands renommiertem Kultur-Magazin KulturSPIEGEL, das die Filmsammlung sowohl redaktionell als auch werblich begleiten und auf der Frankfurter Buchmesse erstmals präsentieren wird.

Hochwertig sind nicht nur die Filme der ARTHAUS COLLECTION selbst, sondern auch ihre Aufbereitung und Verpackung. Die Menüs wurden einheitlich entworfen und das Bonusmaterial neu zusammengestellt. Im liebevoll gestalteten Mediabook ist ein 16-seitiger Buchteil mit einleitendem Text der KulturSPIEGEL-Redaktion sowie interessanten Details und Hintergrundinformationen zum Film integriert.

Die DVDs der ARTHAUS COLLECTION werden sowohl einzeln als auch als Gesamtausgabe angeboten. Die unverbindliche Preisempfehlung für die Einzeltitel beträgt 9,99 Euro.

Umfassende Informationen zu den Titeln finden Sie auf www.Kinowelt.de und demnächst auf www.Arthaus-Collection.de.  <<<

03.08.2007

Reifeprüfung mit Auszeichnung bestanden!

Dustin Hoffman wird 70
Er ist gerade mal 1,68 Meter und zählt doch zu den ganz Großen: Schauspiel-Ikone Dustin Hoffman gilt als einer der wandelbarsten und überzeugendsten Darsteller Hollywoods. Am 8. August 2007 feiert der zierliche Mime mit dem unverwechselbaren Lächeln seinen 70. Geburtstag.
Dustin Hoffmans Filmkarriere begann verhältnismäßig spät: Jahrelang hielt sich der Sohn jüdischer Eltern mit ... mehr >>>

Dustin Hoffman wird 70
Er ist gerade mal 1,68 Meter und zählt doch zu den ganz Großen: Schauspiel-Ikone Dustin Hoffman gilt als einer der wandelbarsten und überzeugendsten Darsteller Hollywoods. Am 8. August 2007 feiert der zierliche Mime mit dem unverwechselbaren Lächeln seinen 70. Geburtstag.
Dustin Hoffmans Filmkarriere begann verhältnismäßig spät: Jahrelang hielt sich der Sohn jüdischer Eltern mit Theater-Engagements gerade so über Wasser, bis er 1967 mit bereits 30 Jahren in Mike Nichols „Die Reifeprüfung“ in die Rolle des jungen College-Absolventen Benjamin Braddock schlüpfte, der sich von der deutlich älteren, verheirateten Mr. Robinson verführen lässt. Seine überzeugende Darstellung bescherte ihm nicht nur eine Oscar®-Nominierung, sondern bedeutete gleichzeitig den Beginn eines kometenhaften Aufstiegs. Mit seiner unglaublichen Vielseitigkeit und einem geradezu berüchtigten Drang zur Perfektion spielte sich Hoffman in die erste Liga des Filmgeschäfts. Zahlreiche Auszeichnungen – darunter fünf Golden Globes und zwei Oscars® für seine Darstellungen in „Kramer gegen Kramer“ und „Rain Man“ – sind Beweis für eine beispiellose Filmkarriere.
Die inzwischen zum Kultfilm avancierte Gesellschaftssatire „Die Reifeprüfung“ mit dem großartigen Soundtrack von Simon & Garfunkel ist bei Kinowelt Home Entertainment unter dem Label Arthaus auf DVD und HD DVD erschienen. Neben der Single-DVD liegt der Titel auch als Arthaus Premium Edition im hochwertigen 2er Digipak mit neu restauriertem 5.1-Ton und umfangreichem exklusiven Bonusmaterial vor. Highlights der Extras sind unter anderem ein Interview mit Dustin Hoffman, die Retrospektive „Die Reifeprüfung – 25 Jahre später“, ein Audiokommentar sowie eine umfassende Analyse der berühmten Filmmusik.  <<<

02.08.2007

Ein Ire in Hollywood

Peter O'Toole feiert seinen 75. Geburtstag
Seine blauen Augen, sein ausdrucksstarkes Gesicht und sein unbestreitbares Talent bringen Peter O'Toole nun schon seit mehr als fünfzig Jahren Schauspielkarriere weltweiten Erfolg. Am 2. August 2007 feiert der Ire seinen 75. Geburtstag.
Schon früh verließ O'Toole die Schule und bekam nach dem Militärdienst und einem Job bei einer Zeitung bereits mit 23 Jahren sein erstes Engagement im Bristol Old Vic Theatre. Schnell ... mehr >>>

Peter O'Toole feiert seinen 75. Geburtstag
Seine blauen Augen, sein ausdrucksstarkes Gesicht und sein unbestreitbares Talent bringen Peter O'Toole nun schon seit mehr als fünfzig Jahren Schauspielkarriere weltweiten Erfolg. Am 2. August 2007 feiert der Ire seinen 75. Geburtstag.
Schon früh verließ O'Toole die Schule und bekam nach dem Militärdienst und einem Job bei einer Zeitung bereits mit 23 Jahren sein erstes Engagement im Bristol Old Vic Theatre. Schnell wurde sein außergewöhnliches Talent entdeckt und so wurde er als jüngster Hamlet der englischen Theatergeschichte besetzt. Ab 1954 spielte Peter O'Toole auch regelmäßig in Fernsehfilmen, bekannt wurde er durch die Hauptrolle in "Lawrence von Arabien", für die er seine erste Oscar®-Nominierung erhielt. Sieben weitere sollten folgen, u.a. für seine Rolle als Heinrich II. in "Der Löwe im Winter". Gefeiert wurde Peter O'Toole auch für die Filme "Der letzte Kaiser", "The Ruling Class" und "Goodbye Mr. Chips". Im Jahr 2003 erhielt O'Toole den Ehrenoscar® für sein Lebenswerk. Trotz seiner langen und erfolgreichen Karriere ist ein Rückzug aus dem Schauspielgeschäft nicht abzusehen, denn 2007 war O'Toole für einen weiteren Oscar® für die Tragikomödie "Venus" nominiert.
Kinowelt Home Entertainment hat das britische Drama "Der Löwe im Winter" mit Peter O'Toole auf DVD veröffentlicht. Außerdem ist der monumentale und mit Preisen überhäufte Historienfilm "Der letzte Kaiser" als edle Arthaus-Premium-Edition und als Einzel-DVD bei Kinowelt erhältlich.  <<<

31.07.2007

Abschied von Meisterregisseur Michelangelo Antonioni

Der italienische Filmemacher starb im Alter von 94 Jahren
Michelangelo Antonioni ist am 30. Juli 2007 im Alter von 94 Jahren im Kreis seiner Familie verstorben. Bereits 1985 erlitt die italienische Regie-Ikone einen Schlaganfall und hatte fortan unter Lähmungen und Sprachstörungen zu leiden.
1912 in Ferrara geboren, studierte Antonioni zunächst Literatur und arbeitete als Banker und Literaturkritiker. In den ... mehr >>>

Der italienische Filmemacher starb im Alter von 94 Jahren
Michelangelo Antonioni ist am 30. Juli 2007 im Alter von 94 Jahren im Kreis seiner Familie verstorben. Bereits 1985 erlitt die italienische Regie-Ikone einen Schlaganfall und hatte fortan unter Lähmungen und Sprachstörungen zu leiden.
1912 in Ferrara geboren, studierte Antonioni zunächst Literatur und arbeitete als Banker und Literaturkritiker. In den 60er Jahren wurde er durch seine ebenso innovativen wie medien- und kulturkritischen Filme weit über Italiens Grenzen hinaus berühmt. Formal bestechend widmete er sich in seinen Arbeiten seinem zentralen Thema: der Entfremdung und Identitätssuche des Individuums. In gleichermaßen atmosphärischen wie distanzierten Bildern zeigen seine Werke Menschen, die den Bezug zur Welt und zu sich selbst verloren haben. Die Räume und Landschaften selbst standen dabei für Antonioni stets im Mittelpunkt und spiegelten die inneren Zustände seiner Protagonisten. 1995 wurde Antonioni für sein Gesamtwerk mit einem Oscar® gewürdigt.
1950 gab Antonioni mit „Chronik einer Liebe“ sein Spielfilmdebüt. In der Trilogie „Das Abenteuer" (1959), „Die Nacht" (1961) und „Liebe 62" (1962) übernahm seine zeitweilige Lebensgefährtin Monica Vitti die Hauptrollen. In seinem ersten Farbfilm „Die rote Wüste“ spielte sie eine Frau, die nach einem Autounfall an der Tristesse der sie umgebenden Industriewüste innerlich zu zerbrechen droht. Konsequent nutzte der Regisseur die Möglichkeiten des neuen Mediums und schuf eine ausgefeilte surreale Farbästhetik. Dafür wurde er 1964 in Venedig mit dem Goldenen Löwen belohnt.
Sein bis heute bekanntestes Werk „Blow up“ (1966), in dem ein Fotograf während der Swinging Sixties in London die Wirklichkeit erst durch die Linse seiner Kamera zu erfassen glaubt, war zugleich Antonionis größter Erfolg und wurde 1967 in Cannes mit der Goldenen Palme prämiert. Mit dem Roadmovie „Zabriskie Point“ (1969) gelang dem Italiener ein beeindruckendes Porträt der Gesellschaft der späten Sechziger.
Trotz seines Schlaganfalls inszenierte Antonioni 1995 mit Unterstützung von Wim Wenders unter dem Titel „Jenseits der Wolken“ seinen Erzählband „Bowling for Timber“. Sein Alterswerk ist ein hochkarätig besetzter Episodenfilm, der in faszinierenden Bildern von vier menschlichen Schicksalen erzählt. Zuletzt inszenierte er für das Kurzfilm-Triptychon „Eros" (2004) das Segment „Il filo pericoloso delle cose".

Kinowelt Home Entertainment hat unter dem Label ARTHAUS „Die rote Wüste“ und „Jenseits der Wolken“ auf DVD veröffentlicht. „Die rote Wüste“ ist ebenfalls in der ARTHAUS Collection vertreten, welche im Oktober 2007 erscheint.  <<<

30.07.2007

Trauer um Ingmar Bergman

Regie-Ikone starb 89-jährig auf der Ostseeinsel Farö
Ingmar Bergman ist tot. Der schwedische Autor und Regisseur starb im Alter von 89 Jahren in seinem Haus auf der Ostseeinsel Farö.
Ingmar Bergman zählt zu den renommiertesten und produktivsten Filmemachern unserer Zeit. Er revolutionierte das Kino und förderte, inspirierte und beeinflusste zahlreiche Künstler. Filmgrößen wie Luis Buñuel, Federico Fellini oder ... mehr >>>

Regie-Ikone starb 89-jährig auf der Ostseeinsel Farö
Ingmar Bergman ist tot. Der schwedische Autor und Regisseur starb im Alter von 89 Jahren in seinem Haus auf der Ostseeinsel Farö.
Ingmar Bergman zählt zu den renommiertesten und produktivsten Filmemachern unserer Zeit. Er revolutionierte das Kino und förderte, inspirierte und beeinflusste zahlreiche Künstler. Filmgrößen wie Luis Buñuel, Federico Fellini oder Woody Allen gehörten zu seinen größten Bewunderern.

1918 im schwedischen Uppsala geboren, wuchs Bergman als Sohn eines Pfarrers in einem streng religiösen Umfeld auf, das ihn nachhaltig prägte. Er begeisterte sich früh für das Theater und begann bereits während seines Studiums erste Stücke zu inszenieren. Bald schrieb er Drehbücher und führte ab 1946 schließlich selbst Regie.
Mit Ausnahme weniger Komödien widmete sich Bergman in seinen Filmen vornehmlich menschlichen Beziehungen im Zusammenspiel mit der Suche nach einem Lebenssinn. Psychologische Krisen, starke Emotionen und eine pessimistische Grundstimmung waren charakteristisch für sein filmisches Schaffen. Insgesamt umfasst sein Werk mehr als 50 Filme, von denen zahlreiche mit Preisen überhäuft wurden.

Kinowelt Home Entertainment hat einen Großteil seines Lebenswerkes, darunter seine berühmtesten Filme „Das Schweigen“, „Persona“, „Wilde Erdbeeren“, „Das siebente Siegel“ und „Szenen einer Ehe“, auf DVD veröffentlicht. Hervorzuheben ist darüber hinaus der Dokumentarfilm „Ingmar Bergman - Über Leben und Arbeit“, ein außergewöhnliches und sehr persönliches Porträt von Ingmar Bergman, das interessante Einblicke in das Leben vom Meister des psychologischen Dramas gewährt. Der Film ist sowohl in der „Ingmar Bergman Edition“ als auch als Einzeltitel erschienen.
Im Februar 2008 wird ARTHAUS die Ingmar Bergman Reihe mit weiteren DVD-Veröffentlichungen, darunter „Die Zauberflöte“ und „Sarabande“, fortsetzen.  <<<

25.07.2007

Ulrich Mühe mit 54 Jahren verstorben

Der Schauspieler erlag am 22. Juli 2007 seinem Krebsleiden
Schauspieler Ulrich Mühe ist tot. Der Charakterdarsteller starb am 22. Juli 1997 mit nur 54 Jahren in Walbeck in Sachsen-Anhalt an Krebs. Anfang des Jahres hatte Mühe in Los Angeles noch an der Oscar®-Verleihung teilgenommen, bei der "Das Leben der Anderen" als bester nicht-englischsprachiger Film prämiert wurde. Seine Hauptrolle in dem Stasi-Drama hatte dem ostdeutschen Darsteller den Weg für eine internationale ... mehr >>>

Der Schauspieler erlag am 22. Juli 2007 seinem Krebsleiden
Schauspieler Ulrich Mühe ist tot. Der Charakterdarsteller starb am 22. Juli 1997 mit nur 54 Jahren in Walbeck in Sachsen-Anhalt an Krebs. Anfang des Jahres hatte Mühe in Los Angeles noch an der Oscar®-Verleihung teilgenommen, bei der "Das Leben der Anderen" als bester nicht-englischsprachiger Film prämiert wurde. Seine Hauptrolle in dem Stasi-Drama hatte dem ostdeutschen Darsteller den Weg für eine internationale Schauspielkarriere geebnet. Doch der Oscar®-Erfolg blieb Mühes letzter großer Auftritt.

Ulrich Mühe wurde am 20. Juni 1953 in Grimma geboren. Ab 1975 absolvierte er ein Schauspielstudium an der Leipziger Theaterhochschule. Heiner Müller wurde auf den talentierten Darsteller aufmerksam und holte ihn an die Berliner Volksbühne, wo er große Erfolge feierte und zum Star des Ensembles aufstieg. Darüber hinaus stellte er seine unglaubliche Wandelbarkeit und sein intensives Spiel immer wieder in verschiedenen Kino- und Fernsehfilmen unter Beweis und wurde im Laufe seiner Karriere mit zahlreichen Preisen überhäuft.

Ulrich Mühe war zuletzt mit der Schauspielerin Susanne Lothar verheiratet und hinterlässt fünf Kinder aus drei Ehen.

Kinowelt Home Entertainment hat die Filme "Rennschwein Rudi Rüssel" und "Schneeland" mit Ulrich Mühe auf DVD veröffentlicht. Am 19. Oktober 2007 erscheint außerdem das Drama "Hunger auf Leben", in dem Mühe an der Seite von Martina Gedeck und Kai Wiesinger zu sehen ist.  <<<

24.07.2007

Trauer um George Tabori

Deutschlands dienstältester Theatermacher gestorben
Der Regisseur und Autor George Tabori ist am 23. Juli 2007 im Alter von 93 Jahren gestorben. Bis zuletzt hatte er Theaterstücke inszeniert, die sich mit ... mehr >>>

Deutschlands dienstältester Theatermacher gestorben
Der Regisseur und Autor George Tabori ist am 23. Juli 2007 im Alter von 93 Jahren gestorben. Bis zuletzt hatte er Theaterstücke inszeniert, die sich mit dem Faschismus und seine Auswirkungen auseinandersetzten. Tabori verstand es wie kein anderer, diese Themen mit einem eigenen schwarzen Humor umzusetzen.

Tabori wurde am 24. Mai 1914 in Budapest geboren. In den 1930er Jahren begann er seine Karriere als Journalist in Berlin. Als Jude musste er 1936 aus der deutschen Hauptstadt flüchten, aber fast seine ganze Familie fiel dem Nazi-Regime zum Opfer.
In den USA traf er auf Bertolt Brecht, der ihn förderte und prägte. Nach seiner Rückkehr nach Europa arbeitete er vorrangig am Wiener Burgtheater und lebte ab dem Ende der 1990er Jahre bis zu seinem Tod wieder in Berlin. Zu Taboris bekanntesten Stücken zählen "Mutters Courage", "Die Kannibalen" und "Mein Kampf".

"Mutters Courage" basiert auf einer Erzählung Taboris, in der er die Geschichte seiner Mutter Elsa verarbeitet, die wie durch ein Wunder den Nazis und dem damit verbundenen sicheren Tod entkam.
Regisseur Michael Verhoeven gelang mit der Verfilmung des Theaterstücks das bewegende Porträt einer Frau, die den Mut hat, alles aufs Spiel zu setzen. George Tabori wirkt in diesem Film auch als Schauspieler mit.
Kinowelt Home Entertainment hat das Drama als Einzel-DVD und in der "Michael Verhoeven Edition" veröffentlicht.  <<<

03.07.2007

Superstar mit Siegerlächeln

Tom Cruise feiert seinen 45. Geburtstag
Tom Cruise gilt als Garant für Erfolg. In den Jahren 1992 bis 1996 drehte er hintereinander fünf Filme, die an den Kinokassen der USA jeweils mehr als 100 Millionen Dollar einspielten. Keinem anderen Schauspieler war dies zuvor gelungen. Am 3. Juli 2007 feiert der Hollywoodstar mit dem strahlenden Lächeln seinen 45. Geburtstag.
Nach einer Kindheit, die von ständigen ... mehr >>>

Tom Cruise feiert seinen 45. Geburtstag
Tom Cruise gilt als Garant für Erfolg. In den Jahren 1992 bis 1996 drehte er hintereinander fünf Filme, die an den Kinokassen der USA jeweils mehr als 100 Millionen Dollar einspielten. Keinem anderen Schauspieler war dies zuvor gelungen. Am 3. Juli 2007 feiert der Hollywoodstar mit dem strahlenden Lächeln seinen 45. Geburtstag.
Nach einer Kindheit, die von ständigen Umzügen und ärmlichen Verhältnissen geprägt war, ging Tom Cruise im Alter von 18 Jahren nach New York, wo eine beispiellose Schauspiellaufbahn begann. Der internationale Durchbruch gelang ihm 1986 mit dem Fliegerfilm "Top Gun", der ihn schlagartig zum erfolgreichsten Schauspieler seiner Generation machte. Bis heute ist Tom Cruise trotz zum Teil negativer Schlagzeilen ein Garant für gefüllte Kinos und klingelnde Kassen. Allein sein Privatleben sorgt dafür, dass er im Gespräch bleibt: Nach Ehen mit Mimi Rogers und Nicole Kidman sowie einer Beziehung mit Penelope Cruz, lernte Cruise die Schauspielerin Katie Holmes kennen, die er im November 2006 mit großem Medienrummel heiratete.
Trotz drei Nominierungen konnte Tom Cruise noch nie einen Oscar® gewinnen. Der Golden Globe dagegen ziert in dreifacher Ausführung sein Regal, unter anderen für seine Leistung als Bester Nebendarsteller in "Magnolia".
Kinowelt Home Entertainment hat Paul Thomas Andersons großartiges Drama, in dem Tom Cruise als selbsternannter Sex-Guru Frank T. J. Mackey zur Hochform aufläuft, auf DVD veröffentlicht. Am 14. Dezember 2007 erscheint "Magnolia" darüber hinaus als Arthaus Premium-Edition in einer hochwertigen 2er-DVD-Ausgabe mit umfangreichem Bonusmaterial.  <<<

14.06.2007

Erinnerungen an den „Normannischen Kleiderschrank“

Kinowelt veröffentlicht DVD Edition zum 25. Todestag von Curd Jürgens
Curd Jürgens zählt zu den wenigen deutschen Nachkriegsschauspielern, denen auch internationale Anerkennung zuteil wurde. Vielfach wird er sogar als der einzige deutsche Weltstar aus dieser Zeit bezeichnet. Über Jahrzehnte begeisterte der hünenhafte Darsteller, dem Brigitte Bardot den Spitznamen „Normannischer Kleiderschrank“ verpasste, in über 150 ... mehr >>>

Kinowelt veröffentlicht DVD Edition zum 25. Todestag von Curd Jürgens
Curd Jürgens zählt zu den wenigen deutschen Nachkriegsschauspielern, denen auch internationale Anerkennung zuteil wurde. Vielfach wird er sogar als der einzige deutsche Weltstar aus dieser Zeit bezeichnet. Über Jahrzehnte begeisterte der hünenhafte Darsteller, dem Brigitte Bardot den Spitznamen „Normannischer Kleiderschrank“ verpasste, in über 150 Spielfilmen ein Millionenpublikum. Sein umfangreiches Repertoire reicht von leichter Unterhaltungskost bis hin zu gesellschaftspolitischen Dramen – gemeinsam ist allen Filmen jedoch Jürgens’ besondere Aura und die unglaubliche Präsenz, mit der er selbst in kleinen Rollen hervorstach. Curd Jürgens starb am 18. Juni 1982 in Wien.
Anlässlich seines 25. Todestages hat Kinowelt Home Entertainment die „Curd Jürgens Edition“ mit vier herausragenden Filmen seiner Karriere veröffentlicht, darunter „Des Teufels General“, dem Jürgens seinen internationalen Durchbruch als Charakterdarsteller verdankt. Die im edlen Digipak hochwertig verpackte Edition enthält neben einem informativen Booklet als besonderes Extra die 74-minütige Dokumentation „Curd Jürgens – Der Filmstar, der vom Theater kam“.
Neben der „Curd Jürgens Edition“ hat Kinowelt Home Entertainment auch die Filme „Gustav Adolfs Page“, „Meines Vaters Pferde“, „Steiner - Das Eiserne Kreuz 1 + 2“ und „Die goldene Brücke“ mit dem beliebten Schauspieler auf DVD veröffentlicht.  <<<

05.06.2007

Kinowelt veröffentlicht weltweit erste Blu-ray-Titel mit 7.1-Ton

Oscar®-Preisträger „Million Dollar Baby“ und „Die Reise der Pinguine“ ab 17. August 2007 im Handel
Nachdem Kinowelt Home Entertainment bereits zehn HD-DVDs veröffentlicht hat, bringt der Leipziger Independent am 17. August 2007 erstmals auch zwei Titel im Blu-ray-Format auf den Markt ... mehr >>>

Oscar®-Preisträger „Million Dollar Baby“ und „Die Reise der Pinguine“ ab 17. August 2007 im Handel
Nachdem Kinowelt Home Entertainment bereits zehn HD-DVDs veröffentlicht hat, bringt der Leipziger Independent am 17. August 2007 erstmals auch zwei Titel im Blu-ray-Format auf den Markt und setzt sowohl inhaltlich als auch technisch Qualitätsmaßstäbe.
Die Blu-ray-Veröffentlichungen der Oscar®-gekrönten Topfilme „Die Reise der Pinguine“ und „Million Dollar Baby“ sind nicht nur mit umfangreichem und attraktivem Bonusmaterial ausgestattet, sondern verfügen darüber hinaus weltweit als erste Blu-rays über 7.1 Ton, der neben dem herausragenden visuellen Genuss auch für eindrucksvolle akustische Erlebnisse sorgt.
Kinowelt Home Entertainment Geschäftsführer Jan Rickers betonte, dass die Blu-ray-Veröffentlichungen keine Absage an das HD-DVD-Format darstellen: „Wir bleiben offen für beide Formate und werden in Zukunft sowohl Blu-ray- als auch HD-DVDs herausbringen. Für die erfolgreiche Horror-Trilogie ‚SAW’ ist beispielsweise eine Auswertung auf beiden Formaten vorgesehen.“  <<<

01.06.2007

Der Begründer des italienischen Neo-Realismus

Am 3. Juni 2007 ist der 30. Todestag von Roberto Rossellini
Roberto Rossellini war einer der bedeutendsten Regisseure der Filmgeschichte und Wegbereiter des italienischen Neorealismus. Am 3. Juni vor 30 Jahren starb der Künstler in Rom an einem Herzinfarkt.
Durch seinen Vater wurde Roberto Rossellini schon früh mit dem Film konfrontiert und arbeitete zunächst als Cutter und Fachmann für Toneffekte, später als ... mehr >>>

Am 3. Juni 2007 ist der 30. Todestag von Roberto Rossellini
Roberto Rossellini war einer der bedeutendsten Regisseure der Filmgeschichte und Wegbereiter des italienischen Neorealismus. Am 3. Juni vor 30 Jahren starb der Künstler in Rom an einem Herzinfarkt.
Durch seinen Vater wurde Roberto Rossellini schon früh mit dem Film konfrontiert und arbeitete zunächst als Cutter und Fachmann für Toneffekte, später als Autor und Regisseur. Der internationale Durchbruch gelang ihm 1945 mit dem Film "Rom, offene Stadt", der bis heute noch als das Werk des italienischen Neorealismus schlechthin gilt. Allerdings wandte sich Rossellini bald anderen Stilformen zu, was viele Anhänger des Neorealismus als Verrat empfanden.
Neben seinen kontrovers diskutierten Filmen sorgte der Lebemann und Rennfahrer Rossellini aber auch vor allem durch sein Privatleben für Aufmerksamkeit. Seine Ehe mit Ingrid Bergman, die für ihn Mann und Kind verließ, nahm Hollywood ihm ebenso übel wie die spätere Scheidung.
Unbeirrt davon drehte der kreative Querkopf unermüdlich weiter und hinterließ ein Werk, das zahlreiche Filmemacher beeinflusste.
Kinowelt Home Entertainment hat "Rom, offene Stadt" sowie "Der Messias", bei dem Rossellini Regie führte und das Drehbuch schrieb, auf DVD veröffentlicht.  <<<

30.05.2007

Zum 25. Todestag von Rainer Werner Fassbinder

Arthaus veröffentlicht DVD-Edition des einzigartigen Autorenfilmers
Rainer Werner Fassbinder hat den deutschen Film geprägt wie kein anderer. Als Autor und Regisseur hinterließ er ein beeindruckendes Werk, das die unglaubliche Vielseitigkeit und Kreativität seines Schöpfers offenbart und bis heute als ... mehr >>>

Arthaus veröffentlicht DVD-Edition des einzigartigen Autorenfilmers
Rainer Werner Fassbinder hat den deutschen Film geprägt wie kein anderer. Als Autor und Regisseur hinterließ er ein beeindruckendes Werk, das die unglaubliche Vielseitigkeit und Kreativität seines Schöpfers offenbart und bis heute als Inspirations- und Lehrquelle für zahlreiche namhafte Künstler dient. Dank seiner beispiellosen Produktivität vollendete Fassbinder trotz seines frühen Todes über 40 Spielfilme, die sowohl künstlerisch als auch inhaltlich einzigartig sind und bis heute nichts von ihrer besonderen Faszination verloren haben.
Am 10. Juni vor 25 Jahren starb der leidenschaftliche Autorenfilmer an einem Cocktail aus Tabletten und Drogen.
Das Kinowelt-Label Arthaus widmet sich seit Jahren seinem imposanten Werk und hat bereits den Großteil seiner Filme auf DVD veröffentlicht. Anlässlich seines 25. Todestages erscheint am 8. Juni 2007 die „Rainer Werner Fassbinder Edition“ mit neun seiner herausragenden Spielfilme – ein Querschnitt aus frühen Produktionen bis hin zu seinen späteren, von Erfahrungen geprägten Dramen. Alle Filme wurden durch interessantes Zusatzmaterial wie Interviews, Porträts, Dokumentationen, Kurzfilme oder Diskussionen bereichert, darüber hinaus enthält die Edition eine Bonus-DVD, die als besonderes Extra die 90-minütige Dokumentation „Life, Love und Celluloid“ von Fassbinders Lebensgefährtin Juliane Lorenz sowie ein ausführliches Interview mit Harry Baer über Fassbinder enthält. Ein informatives Booklet rundet die hochwertige 10er Box ab.  <<<

27.04.2007

Mehr als nur „Vater der Lindenstraße“

Kinowelt widmet Hans W. Geißendörfer eine eigene DVD-Reihe
Regisseur Hans W. Geißendörfer ist vor allem durch ein Projekt bekannt geworden – als Produzent und Erfinder eines der beständigsten und auch erfolgreichsten Unternehmen in der deutschen Fernsehgeschichte: der „Lindenstraße“. Dabei hat der 1941 in ... mehr >>>

Kinowelt widmet Hans W. Geißendörfer eine eigene DVD-Reihe
Regisseur Hans W. Geißendörfer ist vor allem durch ein Projekt bekannt geworden – als Produzent und Erfinder eines der beständigsten und auch erfolgreichsten Unternehmen in der deutschen Fernsehgeschichte: der „Lindenstraße“. Dabei hat der 1941 in Augsburg geborene Sohn eines Pfarrers noch weitaus mehr zu bieten und kann inzwischen auf eine beachtliche Anzahl erfolgreicher Regiearbeiten zurückblicken. Grund genug, dem außergewöhnlichen Filmemacher eine eigene DVD-Reihe zu widmen. Kinowelt Home Entertainment veröffentlicht in den kommenden Monaten eine Auswahl von Geißendörfers wichtigsten Filmen der 70er und 80er Jahre.
Den Auftakt bildet am 18. Mai 2007 der mit Jürgen Vogel, Jan Plewka und Katja Studt hochkarätig besetzte Politthriller „Bumerang, Bumerang“. Im Anschluss sind monatsweise folgende weitere Veröffentlichungen geplant:

22. Juni 2007 Carlos
20. Juli 2007 Im Jahr der Schildkröte
17. August 2007 Ediths Tagebuch
21. September 2007 Gudrun
05. Oktober 2007 Die gläserne Zelle

Bereits im Programm der Kinowelt Home Entertainment erhältlich sind Geißendörfers aufwändige Literaturverfilmung „Der Zauberberg“ nach dem gleichnamigen Roman von Thomas Mann, sein preisgekrönter Heimatfilm „Der Sternsteinhof“ sowie das berührende Drama „Schneeland“ mit Thomas Kretschmann, Julia Jentsch, Ulrich Mühe und Maria Schrader in den Hauptrollen.  <<<

23.04.2007

Die zwei Gesichter der Romy Schneider

Sonderedition anlässlich des 25. Todestages der Schauspielerin
Mit gerade mal 15 Jahren hatte Romy Schneider 1953 an der Seite ihrer Mutter Magda ihren ersten Filmauftritt als Evchen Forster in „ mehr >>>

Sonderedition anlässlich des 25. Todestages der Schauspielerin
Mit gerade mal 15 Jahren hatte Romy Schneider 1953 an der Seite ihrer Mutter Magda ihren ersten Filmauftritt als Evchen Forster in „Wenn der weiße Flieder wieder blüht“. Das Publikum war entzückt und Romys Karriere als romantisch-unschuldiger Backfisch in zahlreichen Heimat- und Kostümfilmen vorprogrammiert. Die Rolle der Elisabeth von Österreich in der „Sissi“-Trilogie machte die gebürtige Wienerin endgültig zum unangefochtenen deutschen Publikumsliebling. Aber gerade von diesem Image versuchte sich die talentierte Darstellerin ab den frühen 60er Jahren mit aller Kraft zu lösen. Ihr Rollenwechsel hätte kaum drastischer ausfallen können: Sie verkörperte reife, gebrochene und hocherotische Frauen und arbeitete mit hochkarätigen intellektuellen Regisseuren zusammen.

Anlässlich ihres 25. Todestages veröffentlicht Kinowelt Home Entertainment am 18. Mai 2007 die Sonderedition „Romy Schneider - Ihre Jahre in Frankreich“, die einen Einblick in diese Schaffensperiode gibt. Sie enthält Constantin Costa-Gavras sensibles Drama „Die Liebe einer Frau“ aus dem Jahr 1979 sowie den 1980 entstandenen Thriller „Die zwei Gesichter einer Frau“ unter der Regie von Dino Risi. Darüber hinaus spüren die zwei exklusiv für diese Edition produzierten Dokumentationen „Die Einzelkämpferin: Christiane Höllger über Romy Schneider“ und „Zwei Bücher für Romy: Ein Gespräch mit Renate Seydel“ dem Verhältnis des Stars zu Deutschland nach und beschreiben Schneiders Arbeit in Frankreich.

Das komplette Frühwerk Romy Schneiders, inklusive der berühmten „Sissi“-Trilogie, ist ebenfalls bei Kinowelt Home Entertainment auf DVD erschienen.  <<<

20.04.2007

Happy Birthday, Daniel Day-Lewis!

Das scheue Schauspieltalent feiert seinen 50. Geburtstag
In der Öffentlichkeit zeigt er sich selten, stets ist er voll auf die Vorbereitung einer neuen Rolle konzentriert. Für "Der letzte Mohikaner" soll ... mehr >>>

Das scheue Schauspieltalent feiert seinen 50. Geburtstag
In der Öffentlichkeit zeigt er sich selten, stets ist er voll auf die Vorbereitung einer neuen Rolle konzentriert. Für "Der letzte Mohikaner" soll Daniel Day-Lewis sogar mit einem Gewehr ins Bett gegangen sein und Baumstämme abgeschlagen haben. Am 29. April feiert der bodenständige Star seinen 50. Geburtstag.
Daniel Day-Lewis wuchs in London auf und gilt neben Jeremy Irons als bedeutendster britischer Schauspieler der Gegenwart. Seine erste Rolle hatte er 1971 in dem Film "Sunday, Bloody Sunday". Nachdem er sich danach lange Zeit dem Theater widmete, fand er 1990 mit dem Film "Mein linker Fuß" weltweite Beachtung, für den er auch mit dem Oscar® als Bester Hauptdarsteller ausgezeichnet wurde.
Mit Preisen überhäuft wurde auch das Drama "Zimmer mit Aussicht" von Regisseur James Ivory. Die wohlerzogene Engländerin Lucy reist mit ihrer Cousine in den Urlaub nach Florenz. Als sie dort Bekanntschaft mit dem temperamentvollen George Emerson macht, verdreht dieser ihr den Kopf. Doch zu Hause wartet ihr Verehrer Cecil, gespielt von Daniel Day-Lewis. Drei Oscars® und zahlreiche andere Preise gewann die bewegende Liebesgeschichte. In den USA spielte die 3-Millionen-Dollar-Produktion 21 Millionen US-Dollar ein. Während dieser Erfolg noch gefeiert wurde, war Daniel Day-Lewis schon wieder mitten in den Vorbereitungen für seine nächste Rolle.
Kinowelt Home Entertainment hat "Zimmer mit Aussicht" als Arthaus Premium Edition im wunderschönen 2er Digipak veröffentlicht. Voraussichtlich im Oktober 2007 erscheint der Film auch als Einzel-DVD.  <<<

19.04.2007

Einer der besten Regisseure des 20. Jahrhunderts

Am 29. April wäre Fred Zinnemann 100 Jahre alt geworden
Ein einziger Film machte ihn schlagartig berühmt: der Edelwestern "12 Uhr Mittags - High Noon" sorgte für den größten Erfolg Fred Zinnemanns und sorgt dafür, dass er auch zehn Jahre nach seinem Tod noch zu den besten Regisseuren des 20. Jahrhunderts zählt.
Aufgewachsen in Wien, kehrte Fred Zinnemann Europa schnell ... mehr >>>

Am 29. April wäre Fred Zinnemann 100 Jahre alt geworden
Ein einziger Film machte ihn schlagartig berühmt: der Edelwestern "12 Uhr Mittags - High Noon" sorgte für den größten Erfolg Fred Zinnemanns und sorgt dafür, dass er auch zehn Jahre nach seinem Tod noch zu den besten Regisseuren des 20. Jahrhunderts zählt.
Aufgewachsen in Wien, kehrte Fred Zinnemann Europa schnell den Rücken zu. Mit 22 Jahren arbeitete er in den USA als Regieassistent und Kurzfilmregisseur. 1936 wurde er zum amerikanischen Staatsbürger ernannt. In fast allen seiner Filme erzählt er von Menschen, die von einer bestimmten Aufgabe gefesselt sind und alles daran setzen, diese zu Ende zu bringen. So auch in dem Western "12 Uhr Mittags - High Noon", seinem wohl berühmtesten Film mit den Schauspielstars Gary Cooper und Grace Kelly. Sheriff Kelly kämpft darin gegen die Bedrohung einer Gangsterbande, obwohl sein Engagement in der Stadt bereits erledigt ist. Er handelt nach Überzeugung und nicht nach Auftrag, denn er hält es für seine Pflicht die Stadt vor den Räubern zu schützen. "12 Uhr Mittags - High Noon" wurde mit vier Oscars® und vielen weiteren Preisen ausgezeichnet und gilt auch heute noch als wichtiges Anschauungsmaterial für Zivilcourage.
Fred Zinnemann, dreifacher Oscar®-Gewinner, starb im Alter von 90 Jahren in London und würde am 29. April seinen 100. Geburtstag feiern.
Kinowelt Home Entertainment hat "12 Uhr Mittags - High Noon" als Einzel-DVD veröffentlicht. Voraussichtlich im November 2007 folgt eine aufwändige Arthaus-Premium-Edition des Klassikers.  <<<

19.04.2007

Zum 110. Geburtstag von Douglas Sirk

Kinowelt veröffentlicht „Angelockt“ und „Schlingen der Angst
Geboren wurde Sirk als Hans Detlef Sierck in Hamburg, wo er seine Karriere als Hilfsdramaturg am Theater begann. Trotz seiner offenkundigen Ablehnung des Naziregimes konnte er ab 1934 mehrere Filme für die UFA drehen, bis er 1937 mit seiner jüdischen Frau in die USA ... mehr >>>

Kinowelt veröffentlicht „Angelockt“ und „Schlingen der Angst
Geboren wurde Sirk als Hans Detlef Sierck in Hamburg, wo er seine Karriere als Hilfsdramaturg am Theater begann. Trotz seiner offenkundigen Ablehnung des Naziregimes konnte er ab 1934 mehrere Filme für die UFA drehen, bis er 1937 mit seiner jüdischen Frau in die USA emigrierte. Dort entstanden bis zum Ende der 50er Jahre seine bekanntesten Filme. Während dieser Schaffensperiode entwickelte er seinen eigenen, viel bewunderten Stil. Er inszenierte gefühlvolle, publikumswirksame Hollywood-Dramen mit wunderschönen Bildern, die trotz allem mit einer Prise Gesellschaftskritik gewürzt waren. Nach seinem Rückzug aus dem Filmgeschäft unterrichtete er im fortgeschrittenen Alter auf Fassbinders Empfehlung hin mehrere Jahre an der Hochschule für Fernsehen und Film in München. Douglas Sirk starb am 14. Januar 1987 in Lugano.
Anlässlich des 110. Geburtstages des Regisseurs veröffentlicht Kinowelt Home Entertainment am 27. April 2007 gleich zwei Klassiker des begnadeten Künstlers: Den spannungsreichen, hervorragend gespielten Thriller „Schlingen der Angst“ mit Claudette Colbert und Robert Cummings in den Hauptrollen, sowie den stimmungsvollen Film-noir-Krimi „Angelockt“ mit George Sanders und Lucille Ball. Beide DVDs sind mit einem exklusiven Audiokommentar des Filmwissenschaftlers Marek Bringezu ausgestattet.  <<<

17.04.2007

Der Mann mit dem "Haifisch-Grinsen"

Hollywood-König Jack Nicholson wird 70
Vielleicht ist Jack Nicholson nicht mehr der unbestrittene Frauenheld von einst. Doch nach wie vor gilt er als einer der erfolgreichsten und größten Schauspieler der Filmgeschichte. Und auch, wenn er am 22. April bereits seinen 70. Geburtstag feiert, versteht er es weiterhin mit Humor und Talent auf der Leinwand zu überzeugen.
Nach seinem Debüt 1958 schaffte er 1969 mit ... mehr >>>

Hollywood-König Jack Nicholson wird 70
Vielleicht ist Jack Nicholson nicht mehr der unbestrittene Frauenheld von einst. Doch nach wie vor gilt er als einer der erfolgreichsten und größten Schauspieler der Filmgeschichte. Und auch, wenn er am 22. April bereits seinen 70. Geburtstag feiert, versteht er es weiterhin mit Humor und Talent auf der Leinwand zu überzeugen.
Nach seinem Debüt 1958 schaffte er 1969 mit Easy Rider den Durchbruch. Obwohl er nach Stephen Kings "Shining" oft in der Rolle des skrupellosen Bösewichts zu sehen war, bewies er u.a. in "Carnal Knowledge - Die Kunst zu Lieben", dass er nicht nur auf die Darstellung eines charakterlosen Psychopathen reduziert werden sollte. Regisseur Mike Nichols behandelte vier Jahre nach "Die Reifeprüfung" erneut die Thematik der Frage nach einer perfekten Liebe. Beleuchtet wird das Leben zweier Freunde, gespielt von Art Garfunkel und Jack Nicholson. Während Garfunkel einen Sinn hinter der Beziehung zwischen Mann und Frau sieht und versucht, ein geordnetes Leben mit einer Frau zu führen, spielt Nicholson den Draufgänger, den Playboy, der mehr Wert auf die Größe der Brüste als die des Herzens legt. Mit einer gehörigen Portion Selbstironie führen die beiden immer wieder tiefgründige Gespräche über Frauen. Nach Jahren treffen sie sich wieder und vergleichen, wer es zu mehr gebracht hat. Es wird nicht der Anfang einer Beziehung dargestellt, nicht das Verliebtsein, das Schmetterlinge-im-Bauch-haben und nicht der erste Kuss. Vielmehr wird die Frage nach der wahren Liebe gestellt, die auch dann noch hält, wenn bei den meisten Filmen schon der Abspann läuft. Jack Nicholson brilliert dabei durch die gekonnte Mischung zwischen Humor und Ernsthaftigkeit, was "Carnal Knowledge - Die Kunst zu Lieben" zu einer heiteren, aber dennoch nachdenklichen und ehrlichen Betrachtung der Liebe macht.
Seine Tage als Casanova sieht Nicholson mittlerweile gezählt, doch mit seinem unverwechselbaren Haifisch-Grinsen wird er auch weiterhin die Zuschauer vor den Leinwänden und sicherlich nicht wenige Frauen von seinen Qualitäten als Schauspieler überzeugen können, was auch seine jüngste Oscar®-Nominierung 2007 für "The Departed" beweist.
Kinowelt Home Entertainment hat den Film "Carnal Knowledge - Die Kunst zu Lieben" auf DVD veröffentlicht.  <<<

03.04.2007

Peter Greenaway feiert Geburtstag

Am 5. April 2007 wird der Meisters des surrealen Films 65 Jahre alt
Peter Greenaway ist ein Regisseur mit höchsten künstlerischen Ansprüchen. Stets um die formvollendete, perfekte Darstellung bemüht, schreckt er nicht vor filmischen Experimenten zurück, die seinen Filmen eine besondere, teilweise skandalöse aber in jedem Fall faszinierende Note verleihen. Am 5. April 2007 feiert er seinen 65. Geburtstag.
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Am 5. April 2007 wird der Meisters des surrealen Films 65 Jahre alt
Peter Greenaway ist ein Regisseur mit höchsten künstlerischen Ansprüchen. Stets um die formvollendete, perfekte Darstellung bemüht, schreckt er nicht vor filmischen Experimenten zurück, die seinen Filmen eine besondere, teilweise skandalöse aber in jedem Fall faszinierende Note verleihen. Am 5. April 2007 feiert er seinen 65. Geburtstag.
Greenaway wurde in Newport/Wales geborenen und interessierte sich schon in seiner Jugend für Literatur und Kunst. 1962 begann er, Malerei am Walthamston-College zu studieren, ab 1966 drehte er erste eigene Kurzfilme, die zunächst jedoch wenig Beachtung fanden. Erste Aufmerksamkeit erregte er 1980 mit seiner dreistündigen fiktiven Dokumentation „The Falls“, wodurch er auf den Produzenten Kees Kasander traf, mit dem er fortan zusammenarbeitete. So entstanden seine ersten Spielfilme „Der Kontrakt des Zeichners“ (1982), ein bissiges Intrigenspiel um einen Maler im England des ausgehenden 17. Jahrhunderts, sowie „Ein Z und Zwei Nullen“ (1985), ein höchst surreales Kunstwerk über Tod, Verwesung und die Natur des Lebens. Surrealismus und sein Hang zu experimentellen und überspitzten Darstellungsformen spiegeln sich auch in seinen nachfolgenden Filmen wie „Verschwörung der Frauen“ oder in „Der Koch, der Dieb, seine Frau und ihr Liebhaber“, der ihm zugleich seinen bislang größten kommerziellen Erfolg einbrachte, wider. Mit seinem Film „8 1/2 Women“ lieferte Greenaway 1999 eine Hommage an Federico Fellinis Meisterwerk „Achteinhalb“.
Bemerkenswert bei Greenaway ist auch die Erschaffung seiner fiktiven Figur Tulse Luper, einem 1911 geborenen Waliser, der sowohl in seinen frühen Filmen wie „The Falls“ gewichtige Rollen spielte, als auch in seinen neuesten Werken den zentralen Bestandteil seines Schaffens darstellt. So begann Greenaway 2003 mit einem Porträt der Figur, das sich zum aufwändiges Multimedia-Projekt entwickelte und sich mittlerweile über vier Filme, mehrere Bücher, Websites und Online-Games erstreckt.
Über diese Arbeiten hinaus ist Greenaway auch als Illustrator, Maler, Buchautor und Ausstellungsgestalter weltweit anerkannt.
Bei Kinowelt Home Entertainment sind Greenaways ersten beiden Spielfilme „Der Kontrakt des Zeichners“ und "Ein Z und Zwei Nullen“ auf DVD erschienen.  <<<

26.03.2007

Zum 50. Todestag von Max Ophüls

Kinowelt Home Entertainment veröffentlicht "Brief einer Unbekannten"
Trotz seines relativ überschaubaren Werks von rund 20 Spielfilmen zählt Max Ophüls zu den bedeutendsten Film-Künstlern seiner Zeit, dessen charakteristischer visueller Stil zahlreiche Regisseure beeinflusst hat.
Am 6. Mai 1902 als Sohn der Kaufmannsfamilie Oppenheimer in Saarbrücken geboren, gab er sich zu Beginn seiner Schauspielkarriere den ... mehr >>>

Kinowelt Home Entertainment veröffentlicht "Brief einer Unbekannten"
Trotz seines relativ überschaubaren Werks von rund 20 Spielfilmen zählt Max Ophüls zu den bedeutendsten Film-Künstlern seiner Zeit, dessen charakteristischer visueller Stil zahlreiche Regisseure beeinflusst hat.
Am 6. Mai 1902 als Sohn der Kaufmannsfamilie Oppenheimer in Saarbrücken geboren, gab er sich zu Beginn seiner Schauspielkarriere den Namen Ophüls. Zunächst spielte und inszenierte er am Theater, 1930 ging er zum Berliner Rundfunk und wechselte schließlich als Regisseur zum Film. Nach der Machtübernahme der Nazis floh Ophüls mit seiner Familie nach Frankreich, wo er mit der Unterstützung zahlreicher Emigranten aus der deutschen Filmindustrie mehrere Filme verwirklichen konnte. Von 1941 bis 1949 arbeitete und lebte er in Los Angeles. Während dieser Zeit entstand unter anderem sein düster-romantischer Film "Brief einer Unbekannten" nach der Novelle von Stefan Zweig. Nach seiner Rückkehr baute er in Europa seinen Ruf als Spezialist für poetische Meisterwerke aus. Werke wie "Der Reigen", "Pläsier" oder 2Lola Montez" schrieben Filmgeschichte. Der talentierte Regisseur starb heute vor 50 Jahren in Hamburg.
Anlässlich seines Todestages erscheint bei Kinowelt Home Entertainment am 27. April 2007 Ophüls’ berühmte Literaturverfilmung "Brief einer Unbekannten" mit aufwändig restauriertem Bild und Ton. Als besonderes Extra enthält die DVD einen Videoessay von Filmhistoriker und „Ophüls“-Spezialist Tag Gallagher.  <<<

15.03.2007

"Niemand dachte, ich könnte sexy sein"

Am 19. März 2007 wird Glenn Close 60 Jahre alt.
Erst spät begann Glenn Close ihre Karriere als Schauspielerin in der Elite Hollywoods. Doch fünf Oscar®-Nominierungen in den ersten sechs Jahren ihrer Filmkarriere zeigen, dass ihr Alter keineswegs ein Hindernis für den Erfolg darstellte. Am 19. März 2007 feiert der bodenständige Hollywood-Star 60. Geburtstag.
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Am 19. März 2007 wird Glenn Close 60 Jahre alt.
Erst spät begann Glenn Close ihre Karriere als Schauspielerin in der Elite Hollywoods. Doch fünf Oscar®-Nominierungen in den ersten sechs Jahren ihrer Filmkarriere zeigen, dass ihr Alter keineswegs ein Hindernis für den Erfolg darstellte. Am 19. März 2007 feiert der bodenständige Hollywood-Star 60. Geburtstag.
Glenn Close wurde 1947 in Greenwich/Connecticut geboren. Als ihre Eltern 1956 nach Belgisch-Kongo emigrierten, wuchs sie bei ihrer Großmutter auf. Nach einem Schauspielstudium am College Of William and Mary startete sie ihre Theaterkarriere. Schon für ihren ersten Auftritt wurde Close für den Tony nominiert, den sie später dreimal gewinnen konnte. Erst mit 35 Jahren gab sie ihr Spielfilmdebüt und von da an sollte aus der Theaterschauspielerin, die nie Ambitionen hatte, ein Filmstar zu werden, ein Hollywood-Star werden. In ihren ersten sechs Jahren als Schauspielerin erntete sie fünf Oscar®-Nominierungen. Der ewige "Superman"-Darsteller Christopher Reeve brachte ihre Fähigkeiten nach der Wahl der Hauptdarstellerin für sein Regiedebüt "In der Abenddämmerung" auf den Punkt: "Ich habe nie an eine andere Schauspielerin gedacht. Glenn Close bringt einfach Magie auf die Leinwand.". Gefeiert wurde sie auch in "Eine verhängnisvolle Affäre", wo sie bewies, dass sie durchaus Sexappeal und Erotik ausstrahlen kann. Heute lebt Glenn Close in dem beschaulichen Westchester County auf dem Land. Die Hauptrolle in ihrem Leben spielt nun ihre Tochter und ihre Zukunftswünsche sind bescheiden: "Ich habe alle meine Kostüme von allen meinen Filmen. Wenn ich jemals wieder da hineinpasse, werde ich im Nirvana sein." Fans der New York Mets, einem Baseball-Team, können außerdem jedes Jahr zum Saisonauftakt ihre Sopranstimme bewundern, wenn die sympathische Schauspielerin die amerikanische Nationalhymne anstimmt.
Kinowelt Home Entertainment hat die Gesellschaftssatire "Cookie’s Fortune - Aufruhr In Holly Springs", welche 1999 für den Goldenen Bären bei der Berlinale nominiert war, und Shakespeare's "Hamlet" veröffentlicht, der sowohl als Einzel-DVD als auch in der "William Shakespeare Collection" erhältlich ist.  <<<

03.03.2007

Christian Slater verzückt die Berliner

Hunderte Fans bejubeln Hollywood-Star bei BOBBY-Premiere
Zur Premiere selbst kamen mehr als 500 Gäste aus Berliner Prominenz, Filmbusiness und Internationaler Politik. Der Gesandte der US-Botschaft, George ... mehr >>>

Hunderte Fans bejubeln Hollywood-Star bei BOBBY-Premiere
Zur Premiere selbst kamen mehr als 500 Gäste aus Berliner Prominenz, Filmbusiness und Internationaler Politik. Der Gesandte der US-Botschaft, George F. Ruffner, zählte ebenso dazu wie der britische Botschafter Sir Peter Torry. Außerdem beehrten Mariella Ahrens, Heio von Stetten und Catherine Flemming die Gala-Premiere, um nur einige wenige zu nennen.

Für die zahlreich erschienenen Fans wurde ein Traum wahr. Fast eine halbe Stunde nahm sich Christian Slater Zeit für sie, gab zahlreiche Autogramme und posierte für Fotos. Einige erhielte sogar eins der begehrten Bändchen und konnten an der Premiere teilnehmen.

Nach der erfolgreichen Premiere ging es in Original 60er-Jahre-Bussen weiter in neu eröffnete Museum "The Kennedys" ans Brandenburger Tor. Dort zeigte sich Christian Slater besonders begeistert von den zahlreichen Dokumenten aus dem Leben und Wirken der Kennedys, die dort ausgestellt sind.

BOBBY, Emilio Estevez' hochkarätig besetztes Drama über den letzten Tag im Leben des US-Politikers Robert F. Kennedy, startet am 8. März bundesweit in den Kinos.  <<<

02.03.2007

Zum 85. Geburtstag von Pier Paolo Pasolini

Drei Meisterwerke des italienischen Regisseurs bei Kinowelt auf DVD
In Bologna als Sohn eines Leutnants und einer Lehrerin geboren, studierte er Literaturwissenschaften, Romanistik und Kunstgeschichte und brachte bereits 1942 seinen ersten Gedichtband heraus. Es folgten etliche Romane und Drehbücher, bei „Accattone – Wer nie sein Brot mit Tränen aß“ führte er erstmalig auch selbst Regie. Pasolinis Filme ernteten ... mehr >>>

Drei Meisterwerke des italienischen Regisseurs bei Kinowelt auf DVD
In Bologna als Sohn eines Leutnants und einer Lehrerin geboren, studierte er Literaturwissenschaften, Romanistik und Kunstgeschichte und brachte bereits 1942 seinen ersten Gedichtband heraus. Es folgten etliche Romane und Drehbücher, bei „Accattone – Wer nie sein Brot mit Tränen aß“ führte er erstmalig auch selbst Regie. Pasolinis Filme ernteten unterschiedlichste, teils heftige Reaktionen. Während „Das 1. Evangelium Matthäus“ den Preis der Jury bei den Filmfestspielen in Venedig gewann, wurde die Bibelfilm-Satire „Der Weichkäse“ wegen Blasphemie verboten. Pasolini musste sich sein Leben lang mit Gerichten auseinandersetzen, nicht nur wegen seiner Filme und Romane, sondern auch aufgrund seines unangepassten Lebensstils und der öffentlichen Verbreitung seiner politischen Auffassungen. Am 2. November 1975 wurde er am Strand von Ostia unter ungeklärten Umständen von einem Stricher ermordet.
Bei Kinowelt Home Entertainment sind Pasolinis Filme „Mamma Roma“, „Das 1. Evangelium Matthäus“ und „Medea“ auf DVD erschienen.  <<<

06.02.2007

Mit sieben klaute er Filmplakate

Am 06. Februar 2007 wäre Francois Truffaut 75 Jahre alt geworden
Er galt als schwer erziehbar, landete in mehreren Erziehungsheimen und wurde 1958 aufgrund seiner bissigen Kritiken sogar von den Filmfestspielen in Cannes ausgeschlossen. Dennoch hinterließ der Tod Francois Truffauts 1984 eine schmerzhafte Lücke in der französischen Welt des Films. Als Kritiker hatte er maßgeblichen Anteil an der Anerkennung von ... mehr >>>

Am 06. Februar 2007 wäre Francois Truffaut 75 Jahre alt geworden
Er galt als schwer erziehbar, landete in mehreren Erziehungsheimen und wurde 1958 aufgrund seiner bissigen Kritiken sogar von den Filmfestspielen in Cannes ausgeschlossen. Dennoch hinterließ der Tod Francois Truffauts 1984 eine schmerzhafte Lücke in der französischen Welt des Films. Als Kritiker hatte er maßgeblichen Anteil an der Anerkennung von Regisseuren als internationale Künstler. Sein Debütfilm "Sie küssten und sie schlugen ihn", ein autobiografisches Drama, wurde 1959 mit der Goldenen Palme für die Beste Regie bei den Filmfestspielen in Cannes ausgezeichnet. Im Jahre 1974 gewann er mit "Die amerikanische Nacht" den Oscar® für den Besten Ausländischen Film. Nominiert war dieser auch für die Kategorien Beste Regie und Bestes Originaldrehbuch. Im Alter von nur 52 Jahren erlag Truffaut einem Hirntumor. Ein Jahr später erschien der Dokumentarfilm "Vivement Truffaut", unter anderem mit Gérard Dépardieu und Catherine Deneuve. Bei Kinowelt Home Entertainment erschien der Krimi "Außer Atem", für den Truffaut das Drehbuch schrieb.  <<<

31.01.2007

Happy Birthday, Paul Auster!

"Smoke"-Autor feiert 60. Geburtstag
"Das Schreiben ist für mich nicht länger eine Sache des freien Willens, vielmehr dient es dem Überleben." Wenn man diesem Satz von Paul Auster Glauben schenkt, wird deutlich, dass er ein herausragender amerikanischer Schriftsteller sein muss, denn am 03. Februar 2007 feiert der zweifache Vater seinen 60. Geburtstag. Als Enkel jüdischer Immigranten aus dem österreichischen ... mehr >>>

"Smoke"-Autor feiert 60. Geburtstag
"Das Schreiben ist für mich nicht länger eine Sache des freien Willens, vielmehr dient es dem Überleben." Wenn man diesem Satz von Paul Auster Glauben schenkt, wird deutlich, dass er ein herausragender amerikanischer Schriftsteller sein muss, denn am 03. Februar 2007 feiert der zweifache Vater seinen 60. Geburtstag. Als Enkel jüdischer Immigranten aus dem österreichischen Kaiserreich wurde er 1947 in Newark/New Jersey geboren. Nach abgeschlossenem Studium in Anglistik und Vergleichender Literaturwissenschaft begann Auster eine beispiellose Karriere als Schriftsteller. Weltbekannt wurde er durch seine Serie von Detektivgeschichten, in denen die Frage nach der menschlichen Identität im Vordergrund steht. Auch als Drehbuchautor konnte sich Paul Auster in der Elite etablieren. "Smoke" und der Folgefilm "Blue in the Face" mit Jim Jarmusch, Michael J. Fox und Madonna wurden zu Welterfolgen. Im Jahr 2006 wurde Paul Auster der Prinz-von-Asturien-Preis in der Sparte Geisteswissenschaften verliehen. "Smoke" und "Blue in the Face" werden von Kinowelt Home Entertainment unter dem Label Arthaus sowohl als Einzel- DVDs als auch zusammen im Digipak angeboten.  <<<

29.01.2007

Vanessa Redgrave - ein Leben im Rampenlicht

Eine starke Persönlichkeit wird 70
Bestimmte Fähigkeiten und Talente werden häufig von Generation zu Generation weitergegeben. Sehr deutlich wird dies am Beispiel der Familie Redgrave aus England. Die am 30. Januar 1937 geborene Vanessa Redgrave trat schon früh in die Fußstapfen ihres Vaters, des bekannten Schauspielers Sir Michael Redgrave. Während ihrer kometenhaften Karriere wurde Vanessa Redgrave mit Preisen und Auszeichnungen überhäuft. Einen Oscar, zwei Awards aus ... mehr >>>

Eine starke Persönlichkeit wird 70
Bestimmte Fähigkeiten und Talente werden häufig von Generation zu Generation weitergegeben. Sehr deutlich wird dies am Beispiel der Familie Redgrave aus England. Die am 30. Januar 1937 geborene Vanessa Redgrave trat schon früh in die Fußstapfen ihres Vaters, des bekannten Schauspielers Sir Michael Redgrave. Während ihrer kometenhaften Karriere wurde Vanessa Redgrave mit Preisen und Auszeichnungen überhäuft. Einen Oscar, zwei Awards aus Cannes, zwei Emmys und zwei Golden Globes darf sie neben zahlreichen anderen ihr eigen nennen. In London ist Vanessa Redgrave heute die treibende Kraft des renommierten Moving Theatres, einem Ensemble von über 60 Schauspielern. Einer Ehe mit dem Regisseur Tony Richardson von 1962 bis 1967 gingen zwei Kinder hervor - von Beruf: Schauspieler. Kinowelt Home Entertainment hat die Filme "Mord im Orient Express", "Oscar Wilde" und "Tödliche Absichten" mit Vanessa Redgrave auf DVD veröffentlicht. Des Weiteren erscheint am 22. Juni 2007 das Drama "Ein Sommer am See", in dem neben Vanessa Redgrave auch James Fox und Uma Thurman mitwirken.  <<<

17.01.2007

Kino- und TV-Star Gisela Uhlen gestorben

Kinowelt würdigt die Grande Dame aus Fassbinders „Die Ehe der Maria Braun“
Gisela Uhlen ist tot. Der Fassbinder-Star starb gestern 87-jährig in Köln. Die am 16. Mai 1919 in Leipzig als Nichte des Stummfilmstars Max Schreck geborene Gisela Uhlen begann ihre Karriere 1936 mit ihrem ersten Ufa-Film, wirkte aber nach dem zweiten Weltkrieg zunächst wieder verstärkt am Theater. In den 60er Jahren übernahm sie häufig Rollen ... mehr >>>

Kinowelt würdigt die Grande Dame aus Fassbinders „Die Ehe der Maria Braun“
Gisela Uhlen ist tot. Der Fassbinder-Star starb gestern 87-jährig in Köln. Die am 16. Mai 1919 in Leipzig als Nichte des Stummfilmstars Max Schreck geborene Gisela Uhlen begann ihre Karriere 1936 mit ihrem ersten Ufa-Film, wirkte aber nach dem zweiten Weltkrieg zunächst wieder verstärkt am Theater. In den 60er Jahren übernahm sie häufig Rollen in Edgar-Wallace-Filmen. Ihre größte Anerkennung erreichte sie jedoch 1979, nachdem sie von Rainer Werner Fassbinder in „Die Ehe der Maria Braun“ besetzt wurde.
In dem Film stellt sie die Mutter der von Hanna Schygulla gespielten Maria Braun dar, einer Frau, die sich im Deutschland 1943 nur einen Tag nach ihrer Hochzeit von ihrem an die Front zurückkehrenden Mann verabschieden muss. In Anerkennung an ihre schauspielerische Leistung erhielt Gisela Uhlen daraufhin den Bundesfilmpreis in Gold.
In den letzten Jahren trat sie trotz ihres hohen Alters regelmäßig in TV-Serien auf.
"Die Ehe der Maria Braun" ist unter dem Label Arthaus bei Kinowelt Home Entertainment auf DVD erschienen.  <<<

11.01.2007

"La Strada"-Produzent ist tot

Carlo Ponti im Alter von 94 Jahren verstorben
Sein bemerkenswertes Gespür für Filmkunst machte Carlo Ponti bereits zu Lebzeiten zur Legende. Der studierte Jurist produzierte über 140 Filme, von denen etliche Filmgeschichte schrieben. Am 9. Januar 2007 starb Carlo Ponti im Alter von 94 Jahren an den Folgen einer Lungeninfektion.
Am 11. Dezember 1912 in Mailand geboren, war Ponti zunächst als Anwalt tätig, bevor ... mehr >>>

Carlo Ponti im Alter von 94 Jahren verstorben
Sein bemerkenswertes Gespür für Filmkunst machte Carlo Ponti bereits zu Lebzeiten zur Legende. Der studierte Jurist produzierte über 140 Filme, von denen etliche Filmgeschichte schrieben. Am 9. Januar 2007 starb Carlo Ponti im Alter von 94 Jahren an den Folgen einer Lungeninfektion.
Am 11. Dezember 1912 in Mailand geboren, war Ponti zunächst als Anwalt tätig, bevor er sich mit großem Engagement dem Film zuwandte. Er arbeitete mit Regiegrößen wie Federico Fellini, Roberto Rossellini, Jean-Luc Godard oder Michelangelo Antonioni zusammen und zeichnete sich neben seinem ausgezeichneten Geschäftssinn vor allem durch seinen untrüglichen Instinkt für künstlerische Qualität aus.
Enormes mediales Aufsehen erregte seine Beziehung zu Sophia Loren, die der damals verheiratete Familienvater als 16-Jährige entdeckte und nach etlichen juristischen Schwierigkeiten und Skandalen schließlich heiratete. Ponti machte die sinnliche Italienerin zum Weltstar und produzierte mit ihr zahlreiche Erfolgsfilme.
Bei Kinowelt Home Entertainment sind die von Ponti produzierten Meisterwerke "La Strada", "Le Mépris - Die Verachtung" sowie "Mamma Lucia" auf DVD erschienen.  <<<

08.01.2007

Chamäleon des Showbiz

David Bowie feiert 60. Geburtstag
Seit Jahrzehnten ist David Bowie eine feste Größe im Musikgeschäft und zählt mit seinem variationsreichem Repertoire von exzentrischem Punk-Rock bis hin zu massentauglichen Popsongs nicht nur zu den erfolgreichsten, sondern auch zu den wandelbarsten Künstlern seiner Zeit. David ... mehr >>>

David Bowie feiert 60. Geburtstag
Seit Jahrzehnten ist David Bowie eine feste Größe im Musikgeschäft und zählt mit seinem variationsreichem Repertoire von exzentrischem Punk-Rock bis hin zu massentauglichen Popsongs nicht nur zu den erfolgreichsten, sondern auch zu den wandelbarsten Künstlern seiner Zeit. David Bowies Talent zur Selbstinszenierung und Darstellung unterschiedlichster, meist exzentrischer Charaktere war bereits zu Beginn seiner Karriere offensichtlich, so dass er nicht lange allein auf Musik beschränkt blieb, sondern mehr und mehr auch als Schauspieler agierte. Mit Rollen wie dem androgynen Alien in "Der Mann, der vom Himmel fiel", dem einsamen Callboy in "Schöner Gigolo, Armer Gigolo", dem aristokratischen Untoten in "Begierde" oder als Andy Warhol in "Basquiat" konnte Bowie seine facettenreiche, intensive Schauspielkunst mehrfach unter Beweis stellen. Heute feiert der Ausnahmekünstler seinen 60. Geburtstag.
Bei Kinowelt Home Entertainment sind die Filme "Schöner Gigolo Armer Gigolo", "Absolute Beginners" und "Basquiat" mit David Bowie auf DVD erschienen.  <<<