16.12.2009

Arthaus veröffentlicht französischen Kultfilm

"Hass" – "La Haine" endlich wieder auf DVD erhältlich
In den tristen Sozialbausiedlungen der Pariser Vororte brechen Unruhen aus, nachdem ein 16-jähriger Araber von der Polizei fast zu Tode geprügelt wurde. Nach einer Nacht voller Gewalt zwischen Jugendlichen und der Polizei herrscht Ausnahmezustand. Getrieben von Hass gegen das System stehen die Freunde Hubert, Said und Vinz an vorderster Front, an einem Tag, der ihr ... mehr >>>

"Hass" – "La Haine" endlich wieder auf DVD erhältlich
In den tristen Sozialbausiedlungen der Pariser Vororte brechen Unruhen aus, nachdem ein 16-jähriger Araber von der Polizei fast zu Tode geprügelt wurde. Nach einer Nacht voller Gewalt zwischen Jugendlichen und der Polizei herrscht Ausnahmezustand. Getrieben von Hass gegen das System stehen die Freunde Hubert, Said und Vinz an vorderster Front, an einem Tag, der ihr Leben verändern wird.

Erschreckend aktuell und schonungslos offen zeigt Mathieu Kassovitz‘ („Die purpurnen Flüsse“) Kultfilm "Hass" das beinahe hoffnungslose Leben jugendlicher Außenseiter in den Pariser Banlieues. Der Regisseur wurde für seinen Film 1995 mit der Goldenen Palme in Cannes ausgezeichnet. In der Hauptrolle brilliert ein herausragender Vincent Cassel („Public Enemy No. 1“, „Tödliche Versprechen“).

Ab 07. Januar 2010 als Einzel-DVD erhältlich!  <<<

24.11.2009

25 Jahre „This is Spinal Tap“

Arthaus widmet dem Kultfilm eine Anniversary Edition auf DVD und Blu-ray
Mit THIS IS SPINAL TAP hat Erfolgsregisseur Rob Reiner 1983 Musikfilmgeschichte geschrieben. Seine grandiose Satire ist ein intelligent-bissiger Kommentar über die Mythen des Rockbusiness und genießt bis heute Kultstatus. Die fiktive Tourdokumentation über die Heavy-Metal-Band „Spinal Tap“ entlarvt alle Klischees, die noch heute bei so genannten ... mehr >>>

Arthaus widmet dem Kultfilm eine Anniversary Edition auf DVD und Blu-ray
Mit THIS IS SPINAL TAP hat Erfolgsregisseur Rob Reiner 1983 Musikfilmgeschichte geschrieben. Seine grandiose Satire ist ein intelligent-bissiger Kommentar über die Mythen des Rockbusiness und genießt bis heute Kultstatus. Die fiktive Tourdokumentation über die Heavy-Metal-Band „Spinal Tap“ entlarvt alle Klischees, die noch heute bei so genannten Tourfilmen hochgehalten werden: Euphorisierte Fans, die nur Blödsinn reden. Tourmanager, die behaupten, alles im Griff zu haben. Gigantische Bühnenbauten und miese Backstage-Räume. Gruselige Proben, schreckliche Interviews und peinliche Autogrammstunden.

Zum 25-jährigen Jubiläum veröffentlicht Arthaus eine limitierte 3-DVD-Special Edition und eine Blu-ray. Die THIS IS SPINAL TAP / 25TH ANNIVERSARY EDITION und THIS IS SPINAL TAP / 25TH ANNIVERSARY EDITION / BLU-RAY enthalten mehr als 4 Stunden Extras. Musikvideos, Featurettes, Outtakes, Dokumentationen und vieles mehr lassen keine Wünsche offen. Ab 4. Dezember im Handel – ein Highlight für jeden Musikfan!  <<<

20.11.2009

Video Champion für „Filmverlag der Autoren Edition“

ARTHAUS gewinnt begehrten Hauptpreis in der Kategorie „Boxset“
Allen Grund zur Freude hatte die Kinowelt GmbH bei der gestrigen Video Night im The Westin Grand Hotel im Münchner Arabellapark. Vor 500 Gästen wurden die 10. Video Champion Awards verliehen. Jan Rickers, Executive Vice President der Kinowelt Home Entertainment, nahm für die FILMVERLAG DER AUTOREN EDITION den begehrten Preis in der ... mehr >>>

ARTHAUS gewinnt begehrten Hauptpreis in der Kategorie „Boxset“
Allen Grund zur Freude hatte die Kinowelt GmbH bei der gestrigen Video Night im The Westin Grand Hotel im Münchner Arabellapark. Vor 500 Gästen wurden die 10. Video Champion Awards verliehen. Jan Rickers, Executive Vice President der Kinowelt Home Entertainment, nahm für die FILMVERLAG DER AUTOREN EDITION den begehrten Preis in der Kategorie „Boxset“ entgegen. Mit ihm freuten sich Rainer Kölmel, Geschäftsführer der Starhaus Filmproduktion und Berater der Kinowelt GmbH, sowie Regisseur Volker Schlöndorff, der 2008 bei den Video Champions mit dem Lifetime Achievement Award geehrt worden war.

„4,4 Kilo wiegt sie, die beeindruckende Werkschau über den legendären Filmverlag der Autoren, der wichtigste Verleih für den Neuen Deutschen Film, der die Karrieren von Filmemachern wie Rainer Werner Fassbinder, Wim Wenders oder Werner Herzog ermöglichte. Edel ist die Aufmachung in einem wuchtigen Leinenschuber, opulent der Inhalt mit 50 Filmen. Dass Kinowelt mit viel Liebe, Hingabe und Sachkenntnis an die Sache herangegangen ist, lässt sich allein an der superben Auswahl der Filme erkennen. Nicht nur die Hits wurden berücksichtigt. Vielmehr erkennt man das Bemühen, einen Überblick über das Schaffen des Filmverlags zu schaffen, von Welterfolgen wie ‚Aguirre, der Zorn Gottes‘ oder ‚Paris, Texas‘ hin zu Ungewöhnlichem und Obskurem wie ‚Adele Spitzeder‘. 22 der Titel sind überhaupt erstmals als DVD erhältlich. Zum Filmgenuss gesellt sich ein 160 Seiten dicker Bildband mit seltenen Fotos und erstklassigen Texten. Und natürlich ‚Gegenschuss‘, Dominik Wesselys und Rainer Kölmels großartige Dokumentation über die bewegte Geschichte des Filmverlags. Vorbildlich!“, so die Begründung der Jury über die aufwändig gestaltete Edition.  <<<

13.11.2009

Offenbarungen der Liebe

Rudolf Thome feiert am 14.11.2009 seinen 70. Geburtstag
Als Sohn eines Buchhändlers wurde Rudolf Thome 1939 in Wallau an der Lahn, dem heutigen Biedenkopf, geboren. Seine Leidenschaft zum Film begann als Kritiker und er schrieb unter anderem für den Bonner Generalanzeiger, die Süddeutsche Zeitung und den Tagesspiegel Filmrezensionen. Doch damit nicht genug. Seine Karriere als Regisseur nahm in den frühen 60er Jahren ... mehr >>>

Rudolf Thome feiert am 14.11.2009 seinen 70. Geburtstag
Als Sohn eines Buchhändlers wurde Rudolf Thome 1939 in Wallau an der Lahn, dem heutigen Biedenkopf, geboren. Seine Leidenschaft zum Film begann als Kritiker und er schrieb unter anderem für den Bonner Generalanzeiger, die Süddeutsche Zeitung und den Tagesspiegel Filmrezensionen. Doch damit nicht genug. Seine Karriere als Regisseur nahm in den frühen 60er Jahren ihren Anfang. Erste Kurzfilme aus dieser Zeit tragen unkonventionelle Titel wie "Jane erschießt John, weil er sie mit Ann betrügt" (1964) und kündigten bereits das Sujet an, dem sich Thome verstärkt widmete: die komplexen Beziehungen zwischen Mann und Frau. Dabei gleiten seine Filme nie in Betroffenheit oder das Melodramatische ab, sondern bewahren Ironie, Leichtigkeit und Witz. Etwa in der Komödie "Rote Sonne" (1969), einer Hommage an den amerikanischen Gangsterfilm, zeigt Thome das Leben in einer Frauen-WG, die sich in den revolutionären 70er Jahren ihrer Männer durch Erschießen entledigt. Die Ikone und das Kommune 1-Mitglied Uschi Obermaier gibt in dem Streifen ihr Schauspiel-Debüt.

1977 gründete Thome die Produktionsfirma Moana-Film und verwirklicht bis heute unter diesem Label seine Filme, darunter auch die ethnografische Studie "Beschreibung einer Insel" (1979), die sich dem Südseeparadies Ureparapara widmet. Es folgte das Drama "Tarot" (1985), worin der Regisseur Goethes "Wahlverwandtschaften" frei adaptiert und in die Gegenwart überträgt. Ebenso ist "Das Geheimnis" (1995) nach dem Vorbild des Goetheschen Romans entstanden und als eine turbulente Beziehungskomödie inszeniert, in der, ganz nebenbei, das Geheimnis des Universums erklärt wird. Marquard Bohm hat in darin einen der wundersamsten Gastauftritte der deutschen Filmgeschichte.

Den Zyklus "Formen der Liebe", zu dem die Filme "Das Mikroskop", "Der Philosoph" (Thome gewann hierfür den Fipresci-Preis) und "7 Frauen" gehören, begann der Regisseur 1987 und beendete seine Arbeit zwei Jahre später. Die "Zeitreisen-Trilogie" (2003-2006) ist ein weiteres komplexes, filmisches Werk, in dem Thome die Liebe erkundet, ihre verschiedenen Facetten durchspielt und erforscht. Als Hauptdarstellerin der gesamten Trilogie glänzt eine wunderbare Hannelore Elsner, die mittlerweile zu einer von Thomes Lieblingsdarstellerinnen avanciert ist. So erzählt das Drama "Rot und Blau" eine Familiengeschichte, die an ihrem Ende gerade erst beginnt. Bemerkenswert leicht und ungezwungen verhandelt der Film große Konflikte und Gefühle. "Frau fährt, Mann schläft", ist eine feinsinnige Hommage an Roberto Rossellinis Klassiker "Viaggio in Italia". Der Abschluss der Trilogie „Rauchzeichen“ indes durchspielt die verschiedenen Genres - zunächst eine hinreißende Liebesgeschichte, wird der Film zu einem Krimi und am Ende zu einer zuversichtlichen Komödie, in der ein liebenswert schrulliges Figurenensemble seinen Platz unter der gleißenden Sonne Sardiniens einnimmt.

Bei Kinowelt Home Entertainment sind erschienen: "Zeitreisen-Trilogie" sowie "Rote Sonne", "Das Geheimnis / Filmverlag der Autoren" und "Tarot / Filmverlag der Autoren".  <<<

09.11.2009

Ikone des spanischen Films wird angemessen gewürdigt

ARTHAUS widmet Luis Buñuel eine umfangreiche DVD-Edition
Luis Buñuel gilt bis heute als einer der besten Regisseure überhaupt und wurde von Entertainment Weekly auf Platz 14 der wichtigsten Filmemacher aller Zeiten gewählt. Er war das „Auge des Jahrhunderts“ und seine Filme verwirren, begeistern und überraschen noch heute. Sie reichen von präzisen Studien über die blasierte Bourgeoisie und falsche Propheten bis hin zu ... mehr >>>

ARTHAUS widmet Luis Buñuel eine umfangreiche DVD-Edition
Luis Buñuel gilt bis heute als einer der besten Regisseure überhaupt und wurde von Entertainment Weekly auf Platz 14 der wichtigsten Filmemacher aller Zeiten gewählt. Er war das „Auge des Jahrhunderts“ und seine Filme verwirren, begeistern und überraschen noch heute. Sie reichen von präzisen Studien über die blasierte Bourgeoisie und falsche Propheten bis hin zu überbordenden surrealistischen Tagträumen.

Arthaus veröffentlicht nun zehn preisgekrönte Meisterwerke der spanischen Regielegende aus den Jahren 1947 bis 1977 erstmals in einer hochwertigen DVD-Edition. Gleich sieben DVD-Premieren und hoch interessantes Bonusmaterial – darunter die Dokumentationen „Rituale“, „Das Feiern des Zufalls“, „Luis Buñuel, Atheist von Gottes Gnaden“, „Ein Engel im Sumpf“ und „Geschichte eines Films“, Fotogalerien, ein Audiokommentar sowie Filmeinführungen – geben Einblick in Buñuels Gesamtwerk. Die LUIS BUÑUEL EDITION sollte in keiner DVD-Sammlung fehlen – ab 20. November erhältlich!

Die LUIS BUÑUEL EDITION beinhaltet:

1. GRAN CASINO (1947), DVD-Premiere

2. DAS FIEBER STEIGT IN EL PAO (1959), DVD-Premiere

3. DAS JUNGE MÄDCHEN (1960), DVD-Premiere

4. TAGEBUCH EINER KAMMERZOFE (1964), DVD-Premiere

5. BELLE DE JOUR (1967)

6. DIE MILCHSTRASSE (1969), DVD-Premiere

7. TRISTANA (1970), DVD-Premiere

8. DER DISKRETE CHARME DER BOURGEOISIE (1972)

9. DAS GESPENST DER FREIHEIT (1974), DVD-Premiere

10. DIESES OBSKURE OBJEKT DER BEGIERDE (1977)


Ausführliche Informationen und Bildmaterial erhalten Sie auf dem Presseserver der Kinowelt Home Entertainment.  <<<

26.10.2009

Filmdenkmal für eine Ikone des europäischen Kinos

ARTHAUS widmet Jean-Luc Godard eine einmalige Edition
Wie kaum ein anderer hat er die französische Nouvelle Vague geprägt und sich damit einen festen Platz in der Filmgeschichte erobert. Längst sind die Werke von Regielegende Jean-Luc Godard Klassiker des europäischen Kinos. Der Franzose wurde im Verlauf seiner Karriere mit Preisen überhäuft und drehte mit der Crème de la Crème des Kinos, darunter Jean-Paul Belmondo, ... mehr >>>

ARTHAUS widmet Jean-Luc Godard eine einmalige Edition
Wie kaum ein anderer hat er die französische Nouvelle Vague geprägt und sich damit einen festen Platz in der Filmgeschichte erobert. Längst sind die Werke von Regielegende Jean-Luc Godard Klassiker des europäischen Kinos. Der Franzose wurde im Verlauf seiner Karriere mit Preisen überhäuft und drehte mit der Crème de la Crème des Kinos, darunter Jean-Paul Belmondo, Brigitte Bardot, Julie Delpy, Isabelle Huppert, Michel Piccoli, Hanna Schygulla, Jean Seberg und Emmanuelle Seigner.

Arthaus veröffentlicht nun zehn seiner Meisterwerke aus den Jahren 1959 bis 1983 erstmals in einer hochwertigen DVD Edition. Gleich drei DVD-Premieren und hoch interessantes Bonusmaterial – darunter „Périphéries“ (ca. 28 Min.), ein Audiokommentar mit Jean-Bernard Pouy, Filmplakate, Fotogalerien, ein Interview mit Anna Karina (ca. 9 Min.), die Kurzfilme „Bardot et Go“ und „Paparazzi“ sowie Einführungen zu den Filmen – geben Einblick in Godards Gesamtwerk. Die JEAN-LUC GODARD EDITION sollte in keiner DVD-Sammlung fehlen – ab 06. November erhältlich!


Die JEAN-LUC GODARD EDITION beinhaltet:

1. AUSSER ATEM, Frankreich 1959

2. EINE FRAU IST EINE FRAU, Frankreich / Italien 1961

3. DIE VERACHTUNG, Frankreich 1963

4. DER KLEINE SOLDAT, Frankreich 1963

5. ELF UHR NACHTS, Frankreich 1965

6. ALPHAVILLE, Frankreich / Italien 1965, DVD-Premiere

7. MADE IN USA, Frankreich 1966, DVD-Premiere

8. PASSION, Frankreich / Schweiz 1982, DVD-Premiere

9. VORNAME CARMEN, Frankreich 1983

10. DETEKTIVE, Frankreich / Schweiz 1985  <<<

10.10.2009

Filmverlag der Autoren Edition als DVD des Jahres nominiert


Die „Filmverlag der Autoren Edition“ ist für den renommierten Willy-Haas-Preis, der die bedeutendsten internationalen Publikationen zum deutschsprachigen Film auszeichnet, nominiert wurden. Die ... mehr >>>


Die „Filmverlag der Autoren Edition“ ist für den renommierten Willy-Haas-Preis, der die bedeutendsten internationalen Publikationen zum deutschsprachigen Film auszeichnet, nominiert wurden. Die internationale Jury – bestehend aus Anne Jespersen (Kopenhagen), Kay Hoffmann (Stuttgart), Roel Vande Winkel (Ninove, Belgien), Sabine Hake (Austen, Texas) und Thomas Ballhausen (Wien) – wird den Preis bei der Eröffnung des 22. Filmhistorischen Kongresses während des Cinefest Hamburg am 18. November bekannt gegeben. Ebenfalls nominiert sind die DVD-Editionen: „Berlin, die Sinfonie der Großstadt“, „Nerven“, „Die freudlose Gasse“ und „Harun Farocki Filme“.

Die Edition präsentiert 50 Filme aus der bewegten Geschichte des Filmverlag der Autoren. Er war der wichtigste Verleih für den Neuen Deutschen Film, mit ihm wurden Regisseure wie Fassbinder, Wenders und Herzog berühmt. 22 Werke erscheinen erstmals auf DVD, zumeist neu abgetastet, um sie endlich wieder sichtbar zu machen. Umfangreiches Zusatzmaterial, darunter die Bonusfilme „Herbst der Gammler“ (DVD-Weltpremiere) und „Ich will nicht nur, dass ihr mich liebt“, Kurzfilme, Interviews mit Regisseuren, Produzenten und Schauspielern, Audiokommentare, Filmbeiträge, Geschnittene Szenen, Drehbuchauszüge, filmhistorische Dokumente und vieles mehr, liefert interessante Hintergrundinformationen.

Komplettiert wird die faszinierende Reise durch 40 Jahre deutsche Filmgeschichte durch ein 160-seitiges, reich bebildertes Buch, in dem Hansjörg Kopp, zeitweiliger Geschäftsführer des „Filmverlag der Autoren“, die spannende Entwicklung des Verlags im Kontext der deutschen Kinogeschichte beschreibt. Das sehr persönliche Vorwort der Chronologie stammt von Regielegende Wim Wenders.

Die „Filmverlag der Autoren Edition“ ist jedoch nicht nur inhaltlich, sondern auch optisch und haptisch ein Genuss. Der edle Leinenschuber beinhaltet die hochwertige gebundene Chronologie und das Filmbuch mit den 50 DVDs. Einheitliche Menüs und das ansprechende Design machen die limitierte Edition zu einem unwiderstehlichen Liebhaberstück für jeden Filmfreund.

www.filmverlagderautoren.de  <<<

07.10.2009

50 Jahre „Die Blechtrommel“

Der Jahrhundertroman und das Filmmeisterwerk - Jetzt in einer Arthaus Premium Edition!
Zur Frankfurter Buchmesse 1959 erschien der Roman, der die deutsche Nachkriegsliteratur nachhaltig beeinflusste und seinen Autor schlagartig berühmt machte. „Die Blechtrommel“ – Günter Grass‘ Geschichte des kleinen Oskar Matzerath, der an seinem dritten Geburtstag beschließt, nicht mehr zu wachsen, um fortan auf seiner Blechtrommel ... mehr >>>

Der Jahrhundertroman und das Filmmeisterwerk - Jetzt in einer Arthaus Premium Edition!
Zur Frankfurter Buchmesse 1959 erschien der Roman, der die deutsche Nachkriegsliteratur nachhaltig beeinflusste und seinen Autor schlagartig berühmt machte. „Die Blechtrommel“ – Günter Grass‘ Geschichte des kleinen Oskar Matzerath, der an seinem dritten Geburtstag beschließt, nicht mehr zu wachsen, um fortan auf seiner Blechtrommel leidenschaftlich zu protestieren, wurde bis heute in mehr als 40 Sprachen übersetzt und verkaufte mehrere Millionen mal. Doch nicht nur der Roman feiert sein Jubiläum. Auch Volker Schlöndorffs Verfilmung des Werkes aus dem Jahr 1979 begeht in diesem Jahr seinen 30. Geburtstag. Mehr als 3 Millionen Kinobesuchern sahen „Die Blechtrommel“ mit David Bennent, Mario Adorf und Angela Winkler in den Hauptrollen. Der Regisseur gewann den ersten Oscar® für einen deutschen Film und wurde mit der Goldenen Palme ausgezeichnet.

Dem Roman und seiner Verfilmung widmet Arthaus nun eine hochwertige Edition. Neben dem Film und zahlreichen Extras über dessen Entstehung, enthält die Sonderausgabe "Die Blechtrommel / Arthaus Premium Edition" ein 128-seitiges Buch von Georg Seeßlen, der Roman und Film reflektiert sowie die 90-minütige Dokumentation „Der Unbequeme – Der Dichter Günter Grass“, ein umfassendes Portrait des Dichters und Nobelpreisträgers.  <<<

02.10.2009

Die Grande Dame der Fotografie

Annie Leibovitz wird 60
Am 02. Oktober 2009 feiert die erfolgsgekrönte Annie Leibovitz ihren 60. Geburtstag. Selbst Hollywoodstars stehen Schlange, um sich von ihr in Szene setzen zu lassen. Mit ihrem untrüglichen Gespür für Kompositionen, ihrer Kreativität und ihrem Blick für das Besondere hat sie unzählige Prominente, aber auch Unbekannte in unvergesslichen Bildern festgehalten. Ihre Portraits machen Annie ... mehr >>>

Annie Leibovitz wird 60
Am 02. Oktober 2009 feiert die erfolgsgekrönte Annie Leibovitz ihren 60. Geburtstag. Selbst Hollywoodstars stehen Schlange, um sich von ihr in Szene setzen zu lassen. Mit ihrem untrüglichen Gespür für Kompositionen, ihrer Kreativität und ihrem Blick für das Besondere hat sie unzählige Prominente, aber auch Unbekannte in unvergesslichen Bildern festgehalten. Ihre Portraits machen Annie Leibovitz zu einer der einflussreichsten Fotografinnen der Gegenwart.
In der Dokumentation "Annie Leibovitz: Life Through a Lens" begleitet Dokumentarfilmerin Barbara Leibovitz ihre ältere Schwester bei der Arbeit. Sie gibt spannende Einblicke in den Alltag der Fotografin und verfolgt deren Werdegang vom Studium bis zum Aufstieg zur Chef-Fotografin beim Rolling Stone und bei Vanity Fair. Dabei offenbart sie nicht nur das kreative Schaffen, sondern auch die ganz privaten Seiten der kamerascheuen Fotokünstlerin.

Unter dem Label ARTHAUS ist die DVD "Annie Leibovitz: Life Through a Lens" erschienen. Mit zahlreichen Statements von Stars wie Mick Jagger, Whoopi Goldberg, Bette Midler, Demi Moore, Patti Smith, Arnold Schwarzenegger, Julia Roberts, Yoko Ono und vielen anderen!  <<<

30.09.2009

Eine faszinierende Reise durch die deutsche Filmgeschichte

Arthaus und KulturSPIEGEL präsentieren die „Edition Deutscher Film“
Zum 60-jährigen Bestehen der Bundesrepublik Deutschland und zum 20-jährigen ... mehr >>>

Arthaus und KulturSPIEGEL präsentieren die „Edition Deutscher Film“
Zum 60-jährigen Bestehen der Bundesrepublik Deutschland und zum 20-jährigen Jubiläum des Mauerfalls präsentieren Arthaus und KulturSPIEGEL die erste umfassende Reihe zum Deutschen Film. Die EDITION DEUTSCHER FILM enthält 50 ausgewählte Meisterwerke des deutschen Kinos aus den Jahren 1922 bis 2009, darunter die DVD-Premieren „Der junge Törless“ und „So glücklich war ich noch nie“. Eine faszinierende Reise durch die deutsche Filmgeschichte – ab 16. Oktober einzeln und als Gesamtedition erhältlich!

EDITION DEUTSCHER FILM :

1. DER LETZTE MANN, Friedrich Wilhelm Murnau 1924
2. METROPOLIS, Fritz Lang 1926
3. M – EINE STADT SUCHT EINEN MÖRDER, Fritz Lang 1931
4. DIE MÖRDER SIND UNTER UNS, Wolfgang Staudte 1946
5. DIE SÜNDERIN, Willi Forst 1950
6. DER UNTERTAN, Wolfgang Staudte 1951
7. DER VERLORENE, Peter Lorre 1951
8. DES TEUFELS GENERAL, Helmut Käutner 1955
9. DIE HALBSTARKEN, Georg Tressler 1956
10. DAS MÄDCHEN ROSEMARIE, Rolf Thiele 1958
11. ES GESCHAH AM HELLICHTEN TAG, Ladislao Vajda 1958
12. DIE BRÜCKE, Bernhard Wicki 1959
13. DER JUNGE TÖRLESS, Volker Schlöndorff 1966
14. SPUR DER STEINE, Frank Beyer 1966
15. ROTE SONNE, Rudolf Thome 1969
16. KATZELMACHER, Rainer Werner Fassbinder 1969
17. AGUIRRE, DER ZORN GOTTES, Werner Herzog 1972
18. DIE LEGENDE VON PAUL UND PAULA, Heiner Carow 1973
19. LINA BRAAKE, Bernhard Sinkel 1975
20. DIE VERLORENE EHRE DER KATHARINA BLUM, Margarethe von Trotta 1975
21. IM LAUF DER ZEIT, Wim Wenders 1976
22. NORDSEE IST MORDSEE, Hark Bohm 1976
23. DEUTSCHLAND IM HERBST, Alexander Kluge, Volker Schlöndorff und weitere 1978
24. DIE EHE DER MARIA BRAUN, Rainer Werner Fassbinder 1978
25. DIE BLECHTROMMEL, Volker Schlöndorff 1979
26. DAVID, Peter Lilienthal 1979
27. LILI MARLEEN, Rainer Werner Fassbinder 1980
28. THEO GEGEN DEN REST DER WELT, Peter F. Bringmann 1980
29. DIE BLEIERNE ZEIT, Margarethe von Trotta 1981
30. DAS BOOT, Wolfgang Petersen 1981
31. CHRISTIANE F. – WIR KINDER VOM BAHNHOF ZOO, Uli Edel 1981
32. DIE WEISSE ROSE, Michael Verhoeven 1982
33. FITZCARRALDO, Werner Herzog 1982
34. STAMMHEIM, Reinhard Hauff 1986
35. DER HIMMEL ÜBER BERLIN, Wim Wenders 1987
36. OUT OF ROSENHEIM, Percy Adlon 1987
37. JENSEITS DER STILLE, Caroline Link 1996
38. DIE INNERE SICHERHEIT, Christian Petzold 2000
39. DIE STILLE NACH DEM SCHUSS, Volker Schlöndorff 2000
40. DIE UNBERÜHRBARE, Oskar Roehler 2000
41. GOOD BYE, LENIN!, Wolfgang Becker 2003
42. GEGEN DIE WAND, Fatih Akin 2004
43. ALLES AUF ZUCKER!, Dani Levy 2005
44. DER FREIE WILLE, Matthias Glasner 2006
45. SEHNSUCHT, Valeska Grisebach 2006
46. VIER MINUTEN, Chris Kraus 2006
47. WER FRÜHER STIRBT, IST LÄNGER TOT, Marcus H. Rosenmüller 2006
48. AUF DER ANDEREN SEITE, Fatih Akin 2007
49. YELLA, Christian Petzold 2007
50. SO GLÜCKLICH WAR ICH NOCH NIE, Alexander Adolph 2009  <<<

29.09.2009

Ein Sexsymbol wird 75.

Ein Sexsymbol wird 75.- Zum Geburtstag von Brigitte Bardot
Brigitte Bardot, einst auch unter dem Synonym BB bekannt, feierte am 28. September 2009 ihren 75. Geburtstag. Schon in ihrer Jugend begann die Karriere der bildhübschen Französin. Als Model sammelte sie erste Erfahrungen im Rampenlicht. Schnell wurde die junge Frau von dem Regisseur Roger Vadim entdeckt, den sie später auch heiratete. So bekam sie einen Einblick in die Filmbranche.
Schließlich gelang ... mehr >>>

Ein Sexsymbol wird 75.- Zum Geburtstag von Brigitte Bardot
Brigitte Bardot, einst auch unter dem Synonym BB bekannt, feierte am 28. September 2009 ihren 75. Geburtstag. Schon in ihrer Jugend begann die Karriere der bildhübschen Französin. Als Model sammelte sie erste Erfahrungen im Rampenlicht. Schnell wurde die junge Frau von dem Regisseur Roger Vadim entdeckt, den sie später auch heiratete. So bekam sie einen Einblick in die Filmbranche.
Schließlich gelang Bardot der Durchbruch. „Und immer lockt das Weib“ wurde 1956 veröffentlicht und nicht nur in Europa, sondern auch in den USA ein Erfolg. Dabei hatte Bardot ihre Bekanntheit nicht nur ihrem schauspielerischen Talent zu verdanken, sondern auch ihr Aussehen hatte dazu beigetragen. Schon bald zählte sie zur meist fotografierten Frau Europas und wurde zum Sexsymbol und zur Traumfrau der 50er und 60er Jahre. Es folgten weitere Filmerfolge wie „Die Verachtung - Le Mépris“, ein Drama aus dem Jahr 1963.
Mit 40 Jahren wurde Bardot das Interesse der Medien um ihre Person schließlich zu viel und sie zog sich komplett aus dem Filmgeschäft zurück. Seither hat sie sich sehr energisch im Tierschutz eingesetzt. Brigitte Bardot ging dabei mit zahlreichen Aktionen gegen die Robbenjagd in Kanada vor. Aber auch in anderen Bereichen mischt sie mit. So sorgte sie mit ihren radikalen Äußerungen, zum Beispiel über den Islam, in den letzten Jahren für Kritik.

Der 75. Geburtstag war nun Anlass, ihr zu Ehren eine Ausstellung in Paris zu eröffnen. Diese bietet einen Überblick über Brigitte Bardots größte Erfolge, zeigt Bilder, Videos und persönliche Gegenstände.

Im ARTHAUS-Programm sind erschienen:
„Die Verachtung - Le Mépris“
„Die Verachtung - Le Mépris / StudioCanal Collection / Blu-ray“

Ab Januar 2010 ebenfalls erhältlich: die „Brigitte Bardot Edition“.  <<<

23.09.2009

Die Ikone des spanischen Autorenkinos

Pedro Almodóvar feiert am 24. September 2009 seinen 60. Geburtstag
Die Ikone des spanischen Autorenkinos, Pedro Almodóvar, wurde 1949 (nach anderen Angaben 1951) in der kleinen Ortschaft Calzada de Calatrava, Spanien, geboren. Exzessiv melancholisch, aber zugleich der Buntheit des Lebens zugewandt, sind seine Filme bevölkert von der gesellschaftlichen Außenseitern und schillernden Persönlichkeiten. Almodóvars Ouvre ... mehr >>>

Pedro Almodóvar feiert am 24. September 2009 seinen 60. Geburtstag
Die Ikone des spanischen Autorenkinos, Pedro Almodóvar, wurde 1949 (nach anderen Angaben 1951) in der kleinen Ortschaft Calzada de Calatrava, Spanien, geboren. Exzessiv melancholisch, aber zugleich der Buntheit des Lebens zugewandt, sind seine Filme bevölkert von der gesellschaftlichen Außenseitern und schillernden Persönlichkeiten. Almodóvars Ouvre ist von Groteske geprägt, aber auch von einem tiefdringenden Realismus, von unkonventionellen Handlungen, die das Abgründige, die Sehnsucht und die Libido erforschen.
Als Jugendlicher suchte Pedro Almodóvar das pulsierende Leben der großstädtischen Metropole und siedelte nach Madrid über. Er wurde zum Star der Avantgarde und erlangte Berühmtheit in der Transsexuellen- und Schwulenszene der Stadt. Im restriktiven Franco-Regime der 70er Jahre drehte der Regisseur und Drehbuchautor erste Kurzfilme – mit einer Super 8-Kamera, die er von seinem Verdienst als Mitarbeiter bei einer spanischen Telefongesellschaft gekauft hatte. Eng verbunden mit der Subkultur des Landes, schrieb Almodóvar Kurzgeschichten über die legendäre Pornodiva „Patty Diphusa“, gründete eine Punk-Rock-Gruppe, war Mitglied der Theatergruppe „Los Goliardos“ und arbeitete als Filmstatist.
Sein Spielfilmdebüt verwirklichte der Spanier 1980 mit „Pepi, Luci, Bom und andere Mädchen aus der Clique“. Geprägt ist der Film vom Lebensgefühl der Movida Madrileña, der Madrider Jugendbewegung, die sich nach der Diktatur Francos im Extatischen entlud und den Leitsatz todo valle – „alles geht“ zielgenau verfolgte.
Wie ein roter Faden durchzieht das Subversive und Exaltierte das filmische Schaffen Almodóvars. In der Erotikkomödie „Labyrinth der Leidenschaften“, die er 1982 drehte, werden alle Facetten sexueller Beziehungen von den Protagonisten durchlebt – von der homoerotischen bis zur inzestuösen. Antonio Banderas hatte in diesem Film seine erste Rolle. In den frühen Jahren seines Filmschaffens gehörte Banderas, ebenso wie die Schauspielerinnen Carmen Maura und Victoria Abril, zur Gruppe um Almodóvar. Sie standen für ihn wiederholt vor der Kamera und der Filmregisseur machte sie zu Stars auf der Leinwand.
„Das Gesetz der Begierde“ (1986), ein Liebesdrama um eine Dreiecksbeziehung zwischen Männern, brachte Almodóvar den nationalen Durchbruch. Mit der Komödie „Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs“ (1988) feierte er internationalen Erfolg. U. a. wurde Carmen Maura darin für ihre Rolle der Pepa mit dem Europäischen Filmpreis geehrt. Gemeinsam mit seinem Bruder Augustin war Pedro Almodóvar für „Accion Mutante“(1993) Produzent. Bereits 1985 hatten die Brüder ihre Produktionsfirma „Deseo Films“ in Madrid gegründet.
In dem schwarzhumorigen, der Ästhetik des Realismus zugewandten Drama „Mein blühendes Geheimnis“ (1995) zeigt Almodóvar eine Madrider Schriftstellerin und Hausfrau, die sich gegen die Zwänge in ihrer Ehe wendet und aus ihrer Schriftstellerkarriere ausbricht.

Seine ersten Filmpreise in Cannes und Hollywood gewann Almodóvar mit „Alles über meine Mutter“ (1999) in der Kategorie ‚Beste Regie’ bzw. ‚Bester fremdsprachiger Film’; zudem erhielt er u.a. den Europäischen Filmpreis, den British Academy Award und den Golden Globe. Das Drama „Alles über meine Mutter“ zeigt die Identitätsfindung einer Krankenschwester und Ex-Prostituierten, die durch einen Unfall ihren Sohn verloren hat und nun zurück zum Ort ihrer Vergangenheit reist. „Sprich mit ihr“ (2002) brachte Pedro Almodóvar ein weiteres Mal nach Hollywood, wo er mit einem Oscar® für das Beste Originaldrehbuch ausgezeichnet wurde.
Einen sehr persönlichen Film drehte der Regisseur und Drehbuchautor im Jahr 2004 mit „La mala educaciόn – Schlechte Erziehung“, worin er mit einem von Zwängen bestimmten, religiösen Erziehungssystem abrechnet.
Für seinen neuesten Kinofilm „Zerrissene Umarmungen“ (2009) stand Muse Pénelope Cruz vor der Kamera, die schon, neben Carmen Maura und Lola Duenas, in dem turbulenten Ensemblefilm „Volver – Zurückkehren“ auf der Leinwand zu sehen war. Mit „Volver“ gewann Pedro Almodóvar u.a. in Cannes 2006 den Preis in der Kategorie ‚Bestes Drehbuch’ sowie einen Goya für die Beste Regie. Seine drei Hauptdarstellerinnen wurden zudem bei der Preisverleihung auf den Internationalen Filmfestspielen in Cannes ausgezeichnet.

Bei Kinowelt Home Entertainment sind „Alles über meine Mutter“ und „Mein blühendes Geheimnis“ (auch „Mein blühendes Geheimnis / Arthaus Collection“) auf DVD erschienen.  <<<

18.09.2009

Ein unerschöpflicher Reichtum an Bildern

Vom 20.09.-25.09.2009 findet in Mainz die "Edgar Reitz Filmwoche" statt
Stets bemüht um die Neuerungen und Grenzüberschreitungen im Film war und ist der 1932 im Hunsrück geborene Regisseur Edgar Reitz. Mit seiner imposanten "Heimat-Triologie" (1979-2004) erlangte er Weltruhm. Das über 51 Stunden spielende Mammutwerk ist eine Chronik über Deutschland, die anhand einer Familie auf das Wesentliche, das Menschliche und das Miteinander reduziert und fassbar gemacht wird. Nun ... mehr >>>

Vom 20.09.-25.09.2009 findet in Mainz die "Edgar Reitz Filmwoche" statt
Stets bemüht um die Neuerungen und Grenzüberschreitungen im Film war und ist der 1932 im Hunsrück geborene Regisseur Edgar Reitz. Mit seiner imposanten "Heimat-Triologie" (1979-2004) erlangte er Weltruhm. Das über 51 Stunden spielende Mammutwerk ist eine Chronik über Deutschland, die anhand einer Familie auf das Wesentliche, das Menschliche und das Miteinander reduziert und fassbar gemacht wird. Nun ist es an der Zeit, dass auch das Frühwerk des 4-fachen Adolf-Grimme Preisträgers, das lange in den Archiven ruhte, einem begeisterten Publikum zugänglich gemacht und in das cineastische Bewusstsein geholt wird.
Während einer über zwei Jahre andauernden Restaurierung wurden 6 bedeutende Langspielfilme des Regisseurs mithilfe hochwertiger Digitaltechnik bearbeitet. "Mahlzeiten" (1967), "Cardillac" (1969), "Das goldene Ding" (1971), "Die Reise nach Wien" (1974), "Die Stunde Null" (1977), "Der Schneider von Ulm" (1978) sowie die wichtigsten Kurz-, Dokumentar- und Experimentalfilme "Baumwolle", "Yucatan", "Kommunikation", "Geschwindigkeit", "Die Kinder" und "Susanne tanzt" erstrahlen seither in neuem Glanz. Der Debütfilm "Mahlzeiten", in dem eine Kleinfamilie ihren Lebensmittelpunkt und Lebenssinn finden will, wurden 1967 bei den Internationalen Filmfestspielen in Venedig als Bestes Erstlingswerk ausgezeichnet.
Auf der "Edgar Reitz Filmwoche" feiert das Frühwerk des Regisseurs in der restaurierten Fassung seine Welturaufführung. Besonders erwähnenswert: Viele der Filme gibt es erstmals im Director’s Cut zu sehen. Diskussionsrunden im Anschluss an die einzelnen Filmvorführungen, u.a. mit Regisseur und Drehbuchautor Thomas Brussig, runden das Programm in Mainz ab.
Die "Edgar Reitz Filmwoche" ist eine imposante Retrospektive über einen der bedeutendsten deutschen Regisseure, der, neben Alexander Kluge und Peter Schamoni, 1967 das "Oberhausener Manifest" unterzeichnete, damit das althergebrachte Kino für tot und das neue zukunftsgewandte Kino für lebendig erklärte. Ein starkes Stück Filmgeschichte!

Kinowelt Home Entertainment präsentiert eine Vielzahl der Edgar Reitz-Filme hochausgestattet auf DVD: "Edgar Reitz – Das Frühwerk", "Heimat 1 - Eine deutsche Chronik", "Heimat 2 - Chronik einer Jugend", "Heimat 3 - Chronik einer Zeitwende", "Drehort Heimat - Chronik einer deutschen Jahrhundert-Saga" sowie "Deutschland im Herbst" (auch: "Deutschland im Herbst / Edition Deutscher Film").

Weitere Informationen zur Edgar Reitz Filmwoche finden sie unter:
www.filmz-mainz.de  <<<

08.09.2009

50 Jahre „Außer Atem“

Ein unvergessliches Meisterwerk mit Jean Paul Belmondo und Jean Seberg
Der Bonvivant Michel Poiccard - ein Gauner, Rebell, Draufgänger auf der Jagd nach seinem Vergnügen. In einer gestohlenen Luxuslimousine ist er auf dem Weg nach Paris. Doch er gerät in eine Geschwindigkeitskontrolle. Ein Polizist stellt ihn und wird von Michel kaltblütig erschossen. Auf der Flucht vor dem Gesetz taucht er bei Patricia, einer ... mehr >>>

Ein unvergessliches Meisterwerk mit Jean Paul Belmondo und Jean Seberg
Der Bonvivant Michel Poiccard - ein Gauner, Rebell, Draufgänger auf der Jagd nach seinem Vergnügen. In einer gestohlenen Luxuslimousine ist er auf dem Weg nach Paris. Doch er gerät in eine Geschwindigkeitskontrolle. Ein Polizist stellt ihn und wird von Michel kaltblütig erschossen. Auf der Flucht vor dem Gesetz taucht er bei Patricia, einer Zeitungsverkäuferin, die Journalistin werden will, unter. Er versucht Geld für die gemeinsame Flucht nach Italien zu beschaffen. Aber der Kreis der Polizei wird immer enger. Patricia wird verhört. Und sie muss sich entscheiden: Karriere oder Liebhaber?

Jean-Luc Godard hat das Meisterwerk und den Wegbereiter der "Nouvelle Vague" nach einer Vorlage von Francois Truffaut geschaffen. Ausgezeichnet mit dem "Silbernen Bären" für die Beste Regie, dem "Prix Jean Vigo" und dem Preis des "Syndicat Français de la Critique de Cinéma", ist dieses innovative Werk auch nach 50 Jahren ein Muss für jeden Film-Fan und ein bedeutender Beitrag zur europäischen Filmgeschichte.

Kinowelt Home Entertainment präsentiert den Kultfilm mit Jean Paul Belmondo und Jean Seberg als "Außer Atem / Arthaus Premium", in der Reihe "Außer Atem / Arthaus Collection" sowie als DVD "Außer Atem".  <<<

31.08.2009

Unvergessene Filmklassiker erstmals auf Blu-ray

ARTHAUS präsentiert die „StudioCanal Collection“
Arthaus präsentiert in der neuen STUDIOCANAL COLLECTION erstmals ausgewählte Meisterwerke der Kinogeschichte auf Blu-ray. Entdecken Sie eine einzigartige Serie bedeutender, einflussreicher und preisgekrönter Filmklassiker von Regielegenden wie Luis Buñuel, Jean-Luc Godard, Akira Kurosawa und David Lynch. Eine ... mehr >>>

ARTHAUS präsentiert die „StudioCanal Collection“
Arthaus präsentiert in der neuen STUDIOCANAL COLLECTION erstmals ausgewählte Meisterwerke der Kinogeschichte auf Blu-ray. Entdecken Sie eine einzigartige Serie bedeutender, einflussreicher und preisgekrönter Filmklassiker von Regielegenden wie Luis Buñuel, Jean-Luc Godard, Akira Kurosawa und David Lynch. Eine unvergleichliche Sammelreihe in überragender Bild- und Tonqualität!

Die hochwertigen Blu-ray DigiBooks inklusive 20-seitigen Booklets enthalten umfangreiche Extras, die spannende Einblicke in die Entstehungsgeschichte und anhaltende Rezeption der Arbeiten geben. Ab dem 18. September als Einzel-Blu-rays im Handel erhältlich!

1. BELLE DE JOUR – DIE SCHÖNE DES TAGES, Frankreich / Italien 1967

2. DIE DREI TAGE DES CONDOR, USA 1974

3. DIE DURCH DIE HÖLLE GEHEN, USA 1978

4. DER ELEFANTENMENSCH, USA / Großbritannien 1980

5. LETZTES JAHR IN MARIENBAD, Italien / Frankreich 1961

6. RAN, Frankreich / Japan 1984

7. DIE VERACHTUNG – LE MÉPRIS, Frankreich / Italien 1963

8. DIE VERLORENE EHRE DER KATHARINA BLUM, Deutschland 1975  <<<

27.08.2009

Filmische Reise durch die Musikgeschichte mit ARTHAUS und ROLLING STONE

Rolling Stone Music Movies Collection ab 18. September im Handel
Arthaus präsentiert in Zusammenarbeit mit Deutschlands wichtigstem Musikmagazin „Rolling Stone“ zwölf Musikfilme mit Kultstatus. Ein rockiger Querschnitt durch die Musikgeschichte mit fesselnden Dokumentar- und Spielfilmen in aufwändig gestalteten Digipaks. Die Filme der  mehr >>>

Rolling Stone Music Movies Collection ab 18. September im Handel
Arthaus präsentiert in Zusammenarbeit mit Deutschlands wichtigstem Musikmagazin „Rolling Stone“ zwölf Musikfilme mit Kultstatus. Ein rockiger Querschnitt durch die Musikgeschichte mit fesselnden Dokumentar- und Spielfilmen in aufwändig gestalteten Digipaks. Die Filme der "Rolling Stone Music Movies Collection" mit und über Musiklegenden wie The Doors, die Rolling Stones, Sex Pistols bis hin zu Hip Hop-Ikone Eminem sind nicht nur für Musikfans ein wahres Highlight. Ab dem 18. September als Einzeltitel und Gesamtedition erhältlich!







1. SHINE A LIGHT, USA 2007

2. THIS IS SPINAL TAP, USA 1983

3. YEAR OF THE HORSE, USA 1997

4. 24 HOUR PARTY PEOPLE, Großbritannien 2002

5. THE DOORS, USA 1990

6. THE FILTH AND THE FURY, Großbritannien / USA 2000

7. LOU REED’S BERLIN, USA / Großbritannien 2007

8. RAY, USA 2004

9. CONTROL, Großbritannien / USA / Australien / Japan 2007

10. 8 MILE, USA 2002

11. ONCE, Irland 2006

12. THE BLUES BROTHERS, USA 1980  <<<

11.08.2009

ARTHAUS und KulturSPIEGEL setzen dem Dokumentarfilm ein Denkmal

DVD-Edition „Arthaus Collection Dokumentarfilm“ ab 21. August im Handel
Arthaus und KulturSPIEGEL präsentieren die "Arthaus Collection Dokumentarfilm"mit zehn Lieblingstiteln der Redaktion des größten deutschen Kulturmagazins. Die neue Reihe enthält zehn preisgekrönte, brandaktuelle und kontroverse Dokumentationen, darunter die ... mehr >>>

DVD-Edition „Arthaus Collection Dokumentarfilm“ ab 21. August im Handel
Arthaus und KulturSPIEGEL präsentieren die "Arthaus Collection Dokumentarfilm"mit zehn Lieblingstiteln der Redaktion des größten deutschen Kulturmagazins. Die neue Reihe enthält zehn preisgekrönte, brandaktuelle und kontroverse Dokumentationen, darunter die DVD-Premieren "Chrigu" und "American Dream". In hochwertiger Aufmachung und exklusiver Ausstattung werden Werke von Oscar®-Preisträgern und Dokumentarfilmlegenden in angemessener Weise gewürdigt. Entdecken Sie eine Edition, die so facettenreich ist wie das Genre selbst! Ab 21. August als Einzeltitel und Box erhältlich!



1. MAN ON WIRE, USA/Großbritannien 2008

2. LOSERS AND WINNERS, Deutschland 2006

3. CHRIGU, Schweiz 2007

4. DER GROSSE AUSVERKAUF, Deutschland 2007

5. AMERICAN DREAM, USA 1990

6. DARWINS ALPTRAUM, Österreich/Frankreich/Belgien 2004

7. ENRON – THE SMARTEST GUYS IN THE ROOM, USA 2005

8. DIE SPIELWÜTIGEN, Deutschland 1997-2004

9. WHERE IN THE WORLD IS OSAMA BIN LADEN?, USA 2008

10. DIE HOCHSTAPLER, Deutschland 2006  <<<

10.08.2009

Eine Parabel auf den Frieden

Das Palästinenser-Drama ALLES FÜR MEINEN VATER
Um die Ehre seines Vaters wiederherzustellen, der im Heimatdorf einer Komplizenschaft mit den Israelis bezichtigt wird, fährt der Palästinenser Tarek nach Tel Aviv. Als Selbstmordattentäter will er auf dem Wochenmarkt der israelischen Metropole einen Anschlag verüben. Doch der Plan schlägt fehl und Tarek muss zwei weitere Tage in der Stadt verbringen. Dabei lernt er das ... mehr >>>

Das Palästinenser-Drama ALLES FÜR MEINEN VATER
Um die Ehre seines Vaters wiederherzustellen, der im Heimatdorf einer Komplizenschaft mit den Israelis bezichtigt wird, fährt der Palästinenser Tarek nach Tel Aviv. Als Selbstmordattentäter will er auf dem Wochenmarkt der israelischen Metropole einen Anschlag verüben. Doch der Plan schlägt fehl und Tarek muss zwei weitere Tage in der Stadt verbringen. Dabei lernt er das Schicksal der kleinen Leute kennen, erfährt die jüdische Lebenskultur und Gastfreundlichkeit und entdeckt die Liebe zu einer bezaubernden jungen Frau.
Ähnlich wie in "Lemon Tree" (2008) von Landsmann Eran Riklis, rückt der in Tel Aviv aufgewachsene Regisseur Dror Zahavi mit seinem von Humor getragenen Drama "Alles für meinen Vater" die Situation der palästinensischen Bevölkerung im Nahen Osten in den Fokus der Aufmerksamkeit. Studiert hat Zahavi an der Filmhochschule Konrad Wolf in Potsdam und stand seitdem für zahlreiche deutsche TV-Produktionen hinter der Kamera. Für sein Kinodebüt ist er in die Heimat zurückgekehrt. Sein Film lebt von der Hoffnung, er trägt eine Vision von der Annäherung zweier verfeindeter Kulturen – der israelischen und der islamischen.
Gefilmt in atmosphärisch-frischen Bildern, gewann die deutsch-israelische Koproduktion den Publikumspreis des Internationalen Film Festivals Moskau und war siebenfach für den israelischen Filmpreis nominiert.
Die DVD ist seit 07.08.2009 im Handel erhältlich.  <<<

07.08.2009

Citizen Kane - Neu restauriert auf DVD!

Orson Welles' Meisterwerk in neuem Glanz und mit neuen Extras
Das Regiedebüt des damals 25-jährigen Orson Welles über den Aufstieg und Fall eines Medienmoguls gilt bis heute als eines der besten Werke der Kinogeschichte. Arthaus veröffentlicht das Oscar®-prämierte Meisterwerk in einer neu restaurierten Fassung mit aufwändig überarbeitetem Bild und Ton. Ebenfalls neu ist das umfangreiche Bonusmaterial, mit dem die DVD ... mehr >>>

Orson Welles' Meisterwerk in neuem Glanz und mit neuen Extras
Das Regiedebüt des damals 25-jährigen Orson Welles über den Aufstieg und Fall eines Medienmoguls gilt bis heute als eines der besten Werke der Kinogeschichte. Arthaus veröffentlicht das Oscar®-prämierte Meisterwerk in einer neu restaurierten Fassung mit aufwändig überarbeitetem Bild und Ton. Ebenfalls neu ist das umfangreiche Bonusmaterial, mit dem die DVD ausgestattet ist. Dazu gehören ein neuer Audiokommentar von Filmwissenschaftler Dr. Thomas Koebner, Orson Welles’ erster Kurzfilm „The Hearts of Age“ sowie ein 16-seitiges Booklet mit Hintergrundinformationen zum Film. Die DVD ist seit 7. August im Handel erhältlich.

Weitere Informationen & Trailer  <<<

31.07.2009

„Wiedersehen in Howard’s End“ endlich wieder auf DVD!

James Ivorys Meisterwerk mit Anthony Hopkins als Arthaus Premium Edition
Am 17. Juli 2009 erschien James Ivorys hochkarätig besetztes Meisterwerk „Wiedersehen in Howard's End“ nach langer Zeit wieder auf DVD. In der edlen Arthaus Premium Edition wird der Film erstmals im Originalbildformat sowie mit Originalton enthalten sein. ... mehr >>>

James Ivorys Meisterwerk mit Anthony Hopkins als Arthaus Premium Edition
Am 17. Juli 2009 erschien James Ivorys hochkarätig besetztes Meisterwerk „Wiedersehen in Howard's End“ nach langer Zeit wieder auf DVD. In der edlen Arthaus Premium Edition wird der Film erstmals im Originalbildformat sowie mit Originalton enthalten sein. Umfangreiche Extras wie Interviews, Featurette sowie der Kurzfilm „Venice: Themes and Variations“, James Ivorys erster Film überhaupt, runden diese Edition ab und lassen für Filmliebhaber keine Wünsche offen.

„Howard’s End“, ein Anwesen im Edwardianischen England des frühen 20. Jahrhunderts, ist Schauplatz des berühmten Romans von E.M. Forster aus dem Jahr 1910, in dem die Schicksale von drei Familien in gegenseitige Abhängigkeit geraten. „Wiedersehen in Howard’s End“ erzählt von Grenzen innerhalb einer gesellschaftlichen Schicht und den persönlichen Versuchen, diese Grenzen zu überwinden.

1992 wagte sich James Ivory an die Verfilmung des Weltbestsellers von E.M. Forster und schaffte es, eine Darstellerriege zu gewinnen, die Ihresgleichen sucht: Anthony Hopkins, Emma Thompson, Helena Bonham Carter und Vanessa Redgrave waren vom Roman wie dem Drehbuch gleichermaßen begeistert und sagten zu. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten. 1993 wurde die Literaturverfilmung gleich in neun Kategorien für einen Oscar® nominiert und gewann drei davon, unter anderem in den Kategorien „Bestes adaptiertes Drehbuch“ & „Beste Hauptdarstellerin“. Die Zuschauer waren nicht nur von der filmischen Interpretationsleistung des Romans begeistert, sondern vor allem von der Tatsache, dass die Schauspieler die Tiefgründigkeit und Zerrissenheit ihrer Romanfiguren perfekt auf die Leinwand übertragen konnten.  <<<

30.07.2009

Trauer um Peter Zadek

Großer deutscher Theaterregisseur stirbt im Alter von 83 Jahren
Er galt als unerschrockener Provokateur und prägte in den letzten 50 Jahren das Bild der Theaterlandschaft wie kaum ein Zweiter. Die deutsche Theater-Legende Peter Zadek starb in der Nacht zum 30. Juli 2009 infolge einer langen Krankheit.

Peter Zadek wurde 1926 als Sohn einer jüdischen Familie in Berlin geboren und emigrierte nach der ... mehr >>>

Großer deutscher Theaterregisseur stirbt im Alter von 83 Jahren
Er galt als unerschrockener Provokateur und prägte in den letzten 50 Jahren das Bild der Theaterlandschaft wie kaum ein Zweiter. Die deutsche Theater-Legende Peter Zadek starb in der Nacht zum 30. Juli 2009 infolge einer langen Krankheit.

Peter Zadek wurde 1926 als Sohn einer jüdischen Familie in Berlin geboren und emigrierte nach der Machtübernahme Hitlers nach London und später nach Oxford. Dort kam er zum ersten Mal mit dem Amateurtheater in Kontakt, was in ihm den Wunsch weckte, Regisseur zu werden. Nach einer Regieausbildung inszenierte er zunächst viele Stücke in der britischen Provinz, ehe er Anfang der 1960er Jahre wieder nach Deutschland zurück ging und große Erfolge feiern konnte. Besonders seine Inszenierungen von Shakespeares Werken wurden von Kritik und Publikum in höchstem Maß gelobt. Dabei gelang es Zadek immer wieder, gezielt zu provozieren. Zusammen mit Fassbinder, Peter Stein oder auch Peter Palitzsch etablierte er den "Bremer Stil" als neue rebellische Bühnenform. Peter Zadek wurde von den Kritikern von "Theater heute" mehrfach zum Regisseur des Jahres gewählt. Sein Ausflug ins Filmgenre war ebenfalls von Erfolg gekrönt. Das Kinodebüt des umstrittenen Regisseurs "Ich bin ein Elefant, Madame" gewann den Silbernen Bären sowie das Filmband in Gold für die Beste Regie und den Besten Nachwuchsschauspieler.

Kinowelt Home Entertainment hat die beißende Satire „Ich bin ein Elefant, Madame“ auf DVD veröffentlicht.  <<<

01.07.2009

Ein „actor's director“ par excellence

Am 01. Juli 2009 wäre Sydney Pollack 75 Jahre alt geworden
Der Oscar®-prämierte Regisseur, Schauspieler, und Produzent Sydney Pollack, der am 26. Mai 2008 verstarb, wäre am 1. Juli 75 Jahre alt geworden.

1934 in Lafayette/Indiana als Sohn jüdischer Immigranten aus Russland geboren, zog er nach ... mehr >>>

Am 01. Juli 2009 wäre Sydney Pollack 75 Jahre alt geworden
Der Oscar®-prämierte Regisseur, Schauspieler, und Produzent Sydney Pollack, der am 26. Mai 2008 verstarb, wäre am 1. Juli 75 Jahre alt geworden.

1934 in Lafayette/Indiana als Sohn jüdischer Immigranten aus Russland geboren, zog er nach dem Tod seiner Mutter 17-jährig nach New York. Im Big Apple entdeckte er das Theater für sich und begann ein Schauspielstudium beim renommierten Actingcoach Sanford Meisner. Nachdem er zum Assistenten Meisners aufgestiegen war, zog es ihn nach Los Angeles, wo ihn Burt Lancaster ermutigte, selbst Regie zu führen. Den Anfang machten zahlreiche TV-Shows und -serien, bevor er 1965 mit „Stimme am Telefon“ sein Spielfilmregiedebüt ablieferte. In dem ungewöhnlichen Thriller versucht Sidney Portier der suizidalen Anne Bancroft am Telefon das Leben zu retten. Schon sein zweiter Spielfilm, das Drama „Dieses Mädchen ist für alle“, brachte ihn mit Robert Redford zusammen, mit dem er später noch große gemeinsame Erfolge feiern und mit dem ihn eine lebenslange Freundschaft verbinden sollte.

1969 folgte mit „Nur Pferden gibt man den Gnadenschuss“ der Paukenschlag: Neun Oscar®-Nominierungen, darunter für die Beste Regie, krönten den Film um einen makabren Südstaaten-Tanzmarathon. Sydney Pollack, den die Eingriffe seitens der Produzenten in die Filmproduktion verärgerten, produzierte seit „Yakuza“ verstärkt selbst, was ihn in den 1980er Jahren zu einem der einflussreichsten Regie-Produzenten Hollywoods machte. 1975 setzte Pollack in politisch bewegten Zeiten mit „Die drei Tage des Condor“ dem Polit- und Verschwörungsthriller ein Denkmal – einem Genre, das ihn auch in späteren Jahren nicht loslassen sollte. Seine Gendercomedy „Tootsie“ brachte ihm 1983 einerseits seine zweite Oscar®-Nominierung als Bester Regisseur, andererseits bewirkte die gute Chemie zwischen Dustin Hoffman und ihm eine kurzfristige Planänderung: Pollack, der seine Schauspielkarriere mit Aufnahme der Regietätigkeit Mitte der 1960er Jahre auf Eis gelegt hatte, spielte Hoffmans Agenten und sorgte so für einige grandiose Streitszenen mit dem Hauptdarsteller. Drei Jahre darauf feierte er in der Doppelfunktion als Regisseur und Produzent seinen größten Erfolg: Der elffach nominierte „Jenseits von Afrika“ gewann 1986 letztlich sieben Oscars®, darunter jene für den Besten Film und den Besten Regisseur. Nach den zwei Verschwörungsthrillern „Die Firma“ (1993) und „Die Dolmetscherin“ (2005) sowie den Romanzen „Sabrina“ (1995) und „Begegnung des Schicksals“ (1999) drehte Pollack mit „Sketches of Frank Gehry“ eine Dokumentation über den Stararchitekten. Die kritische Hommage an den Freund, die sich durch Pollacks laienhaften Blick auf die Kunst Gehrys auszeichnet, sollte seine letzte Regiearbeit bleiben.

Vor der Kamera glänzte er 2008 in dem Oscar®-prämierten Politthriller „Michael Clayton“, für den er als Produzent auch eine Nominierung für den Besten Film erhielt, sowie letztmals in der Komödie „Verliebt in die Braut“. Seine Umtriebigkeit und Geschäftigkeit bewies die diesjährige Oscar®-Verleihung, wo Sydney Pollack posthum als Produzent für „Der Vorleser“ wieder für den Besten Film nominiert wurde. Insgesamt errangen Filme, an denen Pollack als Regisseur, Produzent oder Schauspieler beteiligt war, 48 Oscar®-Nominierungen. Eine andere Zahl belegt, dass er ein „actor's director“ par excellence war, der aufgrund seiner eigenen schauspielerischen Ausbildung wusste, wie er Schauspieler zu brillanten Darbietungen führen konnte: Zwölf Schauspieler unter seiner Regie wurden für einen Oscar® nominiert.

Kinowelt Home Entertainment hat mit dem Thriller „Die drei Tage des Condor“, der Romanze „Sabrina“ sowie der Dokumentation „Sketches of Frank Gehry“ einen Querschnitt seines Schaffens im Katalog.  <<<

22.06.2009

Dauergast bei der Oscar®-Verleihung

Meryl Streep feiert ihren 60. Geburtstag
Mit Meryl Streep feiert am 22. Juni eine der wandelbarsten Schauspielerinnen ihren 60. Geburtstag.

Mary Louise Streep kam 1949 als erstes von drei Kindern in Summit/New Jersey zur Welt. Nachdem sie mehrere Schauspielschulen besucht hatte, spielte sie in New York in einigen Theaterproduktionen. Nach lediglich zwei kleinen TV-Rollen gelangte sie an ihre erste Kinorolle in „Julia“ an der Seite von Jane Fonda und ... mehr >>>

Meryl Streep feiert ihren 60. Geburtstag
Mit Meryl Streep feiert am 22. Juni eine der wandelbarsten Schauspielerinnen ihren 60. Geburtstag.

Mary Louise Streep kam 1949 als erstes von drei Kindern in Summit/New Jersey zur Welt. Nachdem sie mehrere Schauspielschulen besucht hatte, spielte sie in New York in einigen Theaterproduktionen. Nach lediglich zwei kleinen TV-Rollen gelangte sie an ihre erste Kinorolle in „Julia“ an der Seite von Jane Fonda und Vanessa Redgrave. Trotz eines nur kurzen Auftritts hinterließ sie einen bleibenden Eindruck und spielte kurz darauf in der Aufsehen erregenden Miniserie „Holocaust“. Dann glückte ihr 1978 in Michael Ciminos „Die durch die Hölle gehen“ neben Robert De Niro und Christopher Walken ihr endgültiger Durchbruch. Der Film gewann nicht nur den Oscar® für den Besten Film, gleichsam wurde Streep mit einer Nominierung als Beste Nebendarstellerin geehrt. Ihr rasanter Aufstieg setzte sich schon ein Jahr später fort, als sie in dem Scheidungsdrama „Kramer gegen Kramer“ ihren ersten Oscar® als Beste Nebendarstellerin gewann. Meryl Streep wurde bisher mit unübertroffenen 15 Oscar®-Nominierungen gewürdigt, was bedeutet, dass sie nach ihrer ersten Nominierung 1979 jedes zweite Jahr zur Nominierung stand! Schon 1983 wurde sie zur Besten Hauptdarstellerin für ihr Porträt einer KZ-Überlebenden mit einem dunklen Familiengeheimnis in „Sophies Entscheidung“ gekürt. In spannenden Charakterstudien u.a. als des Mordes beschuldigte Mutter in „Ein Schrei in der Dunkelheit“ (Beste Schauspielerin in Cannes) oder als obdachlose Alkoholikerin in „Wolfsmilch“ offenbarte sie eine rare schauspielerische Bandbreite von fragil bis furios.

Mit Beginn der neunziger Jahre zeigte sie sich auch für komödiantische oder romantische Rollen offen, wie in der Fantasy-Romanze „Rendezvous im Jenseits“ oder der Satire „Der Tod steht ihr gut“, bevor sie sich mit „Die Brücken am Fluss“, „Marvins Töchter“ oder „Music of the Heart“ wieder verstärkt dem dramatischen Fach zuwandte.

Das laufende Jahrzehnt ist das bisher schaffensreichste der schauspielerischen Alleskönnerin. Nachdem sie in „Der Teufel trägt Prada“ mit ihrem kalten und präzisen Spiel herausstach – und erneut mit einer Oscar®-Nominierung belohnt wurde – glänzte sie zuletzt in dem scharfen Religionsdrama „Glaubensfrage“ als Gegenspielerin des wohl besten Schauspielers seiner Generation, Philip Seymour Hoffman.

Kinowelt hat Streeps Filme „Die durch die Hölle gehen“ in einer Arthaus Premium Edition, das Nachkriegsdrama „Plenty - Eine demanzipierte Frau“, die Familiengeschichte „Marvins Töchter“ sowie das Musikdrama „Music of the Heart“ auf DVD veröffentlicht.  <<<

16.06.2009

Stets unangepasst und doch hoch geschätzt

Zum 30. Todestag des amerikanischen Meisterregisseurs Nick Ray
Der hochgeschätzte und stets unangepasste Ray kam am 7. August 1911 als Raymond Nicholas Kienzle in Galesville/Wisconsin zur Welt. Aus der linken Theaterszene und dem Rundfunkbereich kommend, inszenierte Ray 1946 mit dem Musical „Beggar’s Holiday“ sein erstes Stück am Broadway. Zwei Jahre darauf drehte er seinen ersten Spielfilm. Die noch heute hoch bewertete Film-Noir-Romanze verschaffte ihm Aufmerksamkeit ... mehr >>>

Zum 30. Todestag des amerikanischen Meisterregisseurs Nick Ray
Der hochgeschätzte und stets unangepasste Ray kam am 7. August 1911 als Raymond Nicholas Kienzle in Galesville/Wisconsin zur Welt. Aus der linken Theaterszene und dem Rundfunkbereich kommend, inszenierte Ray 1946 mit dem Musical „Beggar’s Holiday“ sein erstes Stück am Broadway. Zwei Jahre darauf drehte er seinen ersten Spielfilm. Die noch heute hoch bewertete Film-Noir-Romanze verschaffte ihm Aufmerksamkeit und weitere Regiearbeiten, so dass seine beiden Film-Noir-Thriller „Vor verschlossenen Türen“ (1949) und „Ein einsamer Ort“ (1950) mit Humphrey Bogart in den Hauptrollen aufwarteten.

Die 1950er Jahre sollten zu seiner schaffens- und erfolgreichsten Zeit werden. Dem Kriegsdrama „Jagdgeschwader Wildkatze“, mit John Wayne als unerbittlichem Luftwaffenkommandeur, folgten seine zwei herausragenden Filme. In „Johnny Guitar - Wenn Frauen hassen“ aus dem Jahr 1954 zeigte er erstmals zwei Frauen in damals noch ausschließlich Männern vorbehaltenen Action-Rollen. Der Film stieß auf positive Resonanz seitens des Publikums, der Kritiker sowie der Kollegen, allen voran François Truffaut zeigte sich begeistert. Doch schon sein nächstes Werk stellte alles in den Schatten: Noch bevor „... denn sie wissen nicht, was sie tun“ in die Kinos kam, verstarb Hauptdarsteller James Dean. Der Film hatte wegen des in kürzester Zeit zum Jugendidol aufgestiegenen James Dean sowie aufgrund seiner Außenseiterthematik einen immensen Einfluss auf die amerikanische Jugend- und Popkultur und schuf ein erstes konkretes Porträt der Nachkriegs-Teenagergeneration. Rays expressionistischer Einsatz von Technicolor im vorletzten Film Deans galt als stilbildend und findet noch heute Nachahmer und Bewunderer, so unter anderem Jean-Luc Godard oder Michael Scorsese. Für das Drehbuch zu „... denn sie wissen nicht, was sie tun“ erhielt er 1956 darüber hinaus eine Oscar®-Nominierung.

Zunehmend Drogen und Alkohol verfallen, drehte Ray in den 1960ern lediglich drei Filme. Von 1971 bis 1973 lehrte er in New York an der Universität Film, bevor er Mitte der 1970er Jahre wieder zwei Filme drehte. 1977 erkrankte er an Lungenkrebs und spielte 1978 eine Rolle in Milos Formans Musicalverfilmung „Hair“. Seinen letzten Film, den halbdokumentarischen Spielfilm „Nick's Film - Lightning over Water“, drehte er mit Wim Wenders. In dem bewegenden und aufrichtigen Film wird sein rapider gesundheitlicher Verfall sowie sein Lebenswerk geschildert. Nicholas Ray verstarb am 16. Juni 1979 in New York.

Kinowelt hat mit „Nick's Film - Lightning over Water“, dem Western „Johnny Guitar - Wenn Frauen hassen“ sowie „Jagdgeschwader Wildkatze“ drei seiner bestechenden Werke im Katalog.  <<<

05.06.2009

Riesenerfolge im Herbst ihres Lebens

Zum 100. Geburtstag der großartigen Jessica Tandy
Die einzigartige Filmkarriere der am 7. Juni 1909 in London geborenen Oscar®-Preisträgerin Jessica Tandy umspannte über sechs ereignisreiche Dekaden. Den Auftakt ihrer Schauspielvita machte sie sechzehnjährig mit ersten Auftritten auf den Bühnen Londons, unter anderem neben dem späteren Jahrhundertdarsteller Laurence Olivier. Nach ihrem Filmdebüt 1932 und weiteren englischen Produktionen zog sie zu Beginn der 1940er Jahre ... mehr >>>

Zum 100. Geburtstag der großartigen Jessica Tandy
Die einzigartige Filmkarriere der am 7. Juni 1909 in London geborenen Oscar®-Preisträgerin Jessica Tandy umspannte über sechs ereignisreiche Dekaden. Den Auftakt ihrer Schauspielvita machte sie sechzehnjährig mit ersten Auftritten auf den Bühnen Londons, unter anderem neben dem späteren Jahrhundertdarsteller Laurence Olivier. Nach ihrem Filmdebüt 1932 und weiteren englischen Produktionen zog sie zu Beginn der 1940er Jahre in die Vereinigten Staaten, wo sie 1942 ihren Schauspielkollegen Hume Cronyn heiratete – eine Ehe, die über 60 Jahre währen sollte. Während Tandy in der amerikanischen Filmindustrie Fuß zu fassen versuchte, spielte sie gleichzeitig Theater am Broadway, wo sie 1948 mit einem Tony Award für ihre Rolle als Blanche Dubois in „Endstation Sehnsucht“ an der Seite von Marlon Brando ausgezeichnet wurde. Als zwei Jahre darauf die Verfilmung des Tennessee Williams-Stücks anstand, kam es zu einem Tiefpunkt ihrer Karriere: Obwohl die anderen Hauptdarsteller der Theaterproduktion ihre Figuren nochmals im Film aufleben lassen durften, wurde ihre Rolle mit Vivien Leigh neu besetzt. Elia Kazans „Endstation Sehnsucht“ gilt heute als Filmklassiker und Leigh bekam für ihre Interpretation der Blanche Dubois einen Oscar® als Beste Hauptdarstellerin.

In den folgenden Jahrzehnten konzentrierte sich Tandy mit großem Erfolg auf das Theater und trat nur sporadisch in Filmen auf, darunter als Rod Taylors herrische Mutter in Alfred Hitchcocks „Die Vögel“. Erst die 1980er Jahre belebten ihre Kinokarriere neu. Den Anfang machte die Slapstick-Komödie „Honky Tonk Freeway“, bevor sie 1982 in der Oscar®-nominierten Tragikomödie „Garp und wie er die Welt sah“ glänzte. Nach den Kino-Erfolgen „Cocoon“ 1985 sowie „Das Wunder in der 8. Straße“ 1987 feierte sie ihren größten Erfolg im Jahr ihres 80. Geburtstages, als sie 1989 für ihre Rolle der reizbaren und dickköpfigen jüdischen Dame Miss Daisy in „Miss Daisy und ihr Chauffeur“ mit einem Golden Globe und Oscar® als Beste Hauptdarstellerin geehrt wurde. Das humorvolle und tiefgründige Sozialdrama wurde darüber hinaus zum Besten Film der Verleihung der Academy Awards 1989 gekürt. Drei Jahre darauf, nun schon in ihrem 84. Lebensjahr, wurde sie für ihre ergreifende Darstellung der Ninny Threadgoode in der Tragikomödie „Grüne Tomaten“ mit einer Oscar®-Nominierung honoriert. Wie auch in „Miss Daisy und ihr Chauffeur“ standen hier sozialkritische Themen wie Rassismus und Gewalt im Fokus. In dem tragikomischen Roadmovie „Camilla“ an der Seite von Bridget Fonda sollte Tandy 1994 ihren letzten Auftritt haben. Die Oscar®- und Golden Globe-Preisträgerin sowie dreifache Tony-Award-Gewinnerin verstarb am 11. September 1994 in Easton/Connecticut. Am 7. Juni wäre die unvergessliche Charaktermimin 100 Jahre alt geworden.

Kinowelt hat mit „Miss Daisy und ihr Chauffeur“, „Grüne Tomaten“ sowie „Camilla“ drei ihrer bedeutsamsten Filme auf DVD veröffentlicht.  <<<

29.05.2009

Visconti-Zögling und Stilikone der High-Society

Helmut Berger wird 65 Jahre alt
Der in den Sechzigern und Siebzigern als Stil-Ikone der High-Society gefeierte Helmut Berger wurde am 29. Mai 1944 im österreichischen Bad Ischl geboren. Schon früh äußerte Berger den Wunsch, Schauspieler zu werden und strebte an, nach dem Abitur das renommierte Reinhardt-Seminar ... mehr >>>

Helmut Berger wird 65 Jahre alt
Der in den Sechzigern und Siebzigern als Stil-Ikone der High-Society gefeierte Helmut Berger wurde am 29. Mai 1944 im österreichischen Bad Ischl geboren. Schon früh äußerte Berger den Wunsch, Schauspieler zu werden und strebte an, nach dem Abitur das renommierte Reinhardt-Seminar zu besuchen. Zwar veranlassten ihn seine Eltern zunächst eine Hotelfachausbildung zu beginnen, doch schon im zarten alter von 18 Jahren ging Berger nach London. Dort hielt er sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser, besuchte die Schauspielschule und trat in kleinen Theaterproduktion auf. Nach einigen Jobs für Modeaufnahmen und Werbefilme zog er 1964 nach Italien, wo es zu einer Begegnung nahezu „schicksalhafter“ Dimension kam.

In Rom traf er den schon zu jener Zeit als Meisterregisseur gefeierten Luchine Visconti, der gerade „Sandra“ mit Claudia Cardinale drehte. Die sofortige beidseitige Faszination und Attraktion mündete schon bald in gemeinsame Projekte – und in eine Partnerschaft. Visconti besetzte Berger für eine kleine Rolle in „Hexen von heute“. Mit der Rolle des Martin Essenbeck in Viscontis „Die Verdammten“ aus dem Jahr 1969, die ihm eine Golden Globe-Nominierung einbrachte, fand Berger erstmals breite internationale Anerkennung. Die Popularität verschaffte dem bildschönen Berger Zugang zum internationalen Jet-Set und insbesondere seine Bisexualität sowie seine Beziehung zu Visconti brachten ihm eine mediale Dauerpräsenz. Die ausschweifenden Partys und Drogenexzesse bilden noch heute einen Teil der Legende um den jungen Helmut Berger, der passenderweise 1972 unter Viscontis Regie im gleichnamigen Film den exzentrischen Ludwig II gab. Dabei sollte das brillant gespielte Portrait des bayrischen Königs zwischen Triumph und Desaster auch Züge der weiteren Karriere Bergers andeuten. Zwei Jahre darauf spielte er letztmals unter der Regie Viscontis an der Seite von Burt Lancaster in „Gewalt und Leidenschaft“. Wiederum zwei Jahre später verstarb Luchine Visconti am 17. März 1976 in Rom.

Der Tod seines Lebensgefährten stürzte Berger in eine tiefe Depression, die in einem fehlgeschlagenen Selbsttötungsversuch und einem langen Karrieretief mündete. Helmut Berger versank in unzähligen TV-Rollen und zweitklassigen Filmen und zog sich zunehmend aus dem Filmgeschäft zurück. Heute spielt Berger nur noch sporadisch in Filmproduktionen und lebt mit seiner Mutter in Salzburg.

Im Jahr 2007 wurde Berger mit dem „Special Teddy Award“, dem schwullesbischen Preis der Berlinale für sein Gesamtwerk, geehrt.

Kinowelt wünscht Helmut Berger alles Beste zum 65. Geburtstag und schätzt sich glücklich mit „Das Bildnis des Dorian Gray“ und "Ludwig II" zwei seiner bedeutendsten Werke in ihrem Katalog zu wissen.  <<<

20.05.2009

Mitbegründer des deutschen Autorenkinos

Reinhard Hauff wird am 23. Mai 2009 70 Jahre alt
Schon früh brach Reinhard Hauff sein Studium der Germanistik und Theaterwissenschaften ab, um als Regieassistent beim Fernsehen zu arbeiten. Durch seine ... mehr >>>

Reinhard Hauff wird am 23. Mai 2009 70 Jahre alt
Schon früh brach Reinhard Hauff sein Studium der Germanistik und Theaterwissenschaften ab, um als Regieassistent beim Fernsehen zu arbeiten. Durch seine Zusammenarbeit mit bekannten Regisseuren bekam er schon bald die Chance, selbst auf dem Regiestuhl Platz zu nehmen. Bereits zwei Jahre nach seinem Spielfilmdebüt erlangte er mit "Matthias Kneißl" internationale Beachtung. Wiederum zwei Jahre darauf, 1973, gründete er zusammen mit Volker Schlöndorff und Eberhard Junkersdorf die Bioskop Film GmbH in München. So schufen sich die Filmemacher finanzielle, politische und künstlerische Unabhängigkeit, was maßgeblich zum Erfolg des deutschen Autorenkinos der 1970er Jahre beitrug.

In seinen Filmen thematisiert Hauff meist persönliche Einzel-Schicksale, wie zum Beispiel in dem Film "Die Verrohung des Franz Blum", in dem ein Mann bei seinem Aufenthalt im Gefängnis eine Gesellschaft gegenseitiger Unterdrückung und Ausbeutung aufdeckt. „Messer im Kopf“, ausgezeichnet mit dem Filmband in Silber, erzählt die Geschichte eines Biochemikers, der mühsam seine Identität und seinen Platz in der Gesellschaft wiederfinden muss. Für Kontroversen sorgte vor allem sein Film „Stammheim“, der den Prozess gegen die RAF rekonstruierte. Obwohl eine Jury-Vorsitzende ihren Unmut über den Film äußerte, gewann dieser den Goldenen Bären auf der Berlinale, ein Novum in der deutschen Filmgeschichte.

Heute widmet sich Reinhard Hauff hauptsächlich der Nachwuchsförderung und versucht seine "Nachkommen" davon zu überzeugen, die eigenen Ideen auszuleben, egal welchen Zwängen sie ausgesetzt sind - genau so, wie er es einst erfolgreich vorgemacht hat.

Kinowelt Home Entertainment hat die Filme „Linie 1“, „Messer im Kopf“, und „Stammheim“ auf DVD veröffentlicht. "Die Verrohung des Franz Blum" ist Bestandteil der „Filmverlag der Autoren Edition“.  <<<

13.05.2009

Happy Birthday, Harvey!

Method Acting-Ikone Harvey Keitel wird 70
Charakterdarsteller Harvey Keitel wurde am 13. Mai 1939 in Brooklyn/New York geboren. Nachdem er kurz vor Beginn des Vietnamkriegs aus dem Marine Corps ... mehr >>>

Method Acting-Ikone Harvey Keitel wird 70
Charakterdarsteller Harvey Keitel wurde am 13. Mai 1939 in Brooklyn/New York geboren. Nachdem er kurz vor Beginn des Vietnamkriegs aus dem Marine Corps ausgemustert wurde, hielt er sich als Schuhverkäufer und als Gerichtsstenograph über Wasser. 1967 kam es dann zu einer folgenreichen Begegnung: Ein Filmstudent fragte ihn, ob er in seinem Film mitwirken wolle. Der Student war Martin Scorsese, der ihn sieben Jahre darauf auch für einen Meilenstein der Filmgeschichte engagierte.

In „Taxi Driver“ mit Robert De Niro in der Hauptrolle, spielte Keitel mit dem zwielichtigen Zuhälter Sport einen Charakter, der sein weiteres Wirken prägen und ihn zu einem der herausragenden Charakterdarsteller seiner Generation machen sollte. Die Tiefen, die er durch seine Charaktere auslotete, musste er jedoch auch im Beruflichen durchmachen. In den Achtzigern blieben die großen Rollen aus, es wurde ruhig um den Wandler zwischen den schauspielerischen Extremen, der sich vermehrt dem Theater widmete. Erst das darauf folgende Jahrzehnt spielte er sich auf der großen Leinwand wieder in den Fokus. Nach dem Riesenerfolg von „Thelma & Louise“, erntete er 1992 eine Oscarnominierung als Bester Nebendarsteller für das Gangsterdrama „Bugsy“. Es folgte seine erste Zusammenarbeit mit Quentin Tarantino in „Reservoir Dogs“ sowie seine schauspielerisch wohl brillanteste und mutigste Leistung als sich selbst verabscheuender, erlösungssüchtiger Cop in „Bad Lieutenant“.

Nach den Oscar®-prämierten Meisterwerken „Das Piano“ und „Pulp Fiction“ spielte er 1995 in den vor allem in Europa erfolgreichen Independentfilmen „Smoke“ und dem Nachfolger „Blue in the Face“, in denen sich alles um die Kunden eines kleinen Brooklyner Tabakgeschäft dreht. Kinowelt bietet die sich durch viel Improvisation, charmante Dialoge sowie prominente Mimen wie William Hurt, Jim Jarmusch, Madonna, Lou Reed, Lily Tomlin oder Michael J. Fox auszeichnenden Filme in einer hochwertigen Doppelausgabe an. Die Rolle des Tabakgeschäftinhabers Auggie Wren brachte ihm 1995 einen Silbernen Bären auf der Berlinale ein.

Bis heute gelingt Harvey Keitel der Spagat zwischen großen Mainstream-Produktionen und kleinen aber feinen Independentperlen. Kinowelt Home Entertainment hat die Filme „Smoke“, „Blue in the Face“, „Buffalo Bill und die Indianer“, „Dream One“, „Little Nicky - Satan Junior“, „Das Piano“ und „Three Seasons“ mit Harvey Keitel auf DVD veröffentlicht.  <<<

30.04.2009

Dogma-Kino für Anfänger

Lone Scherfig wird 50
Mit „Italienisch für Anfänger“ inszenierte sie 2001 als erste Regisseurin einen Dogma-Film und begeisterte damit Zuschauer und Kritiker rund um den Globus. Die liebenswerte Verliererkomödie wurde im Offiziellen Wettbewerb der Berlinale gezeigt und erhielt zahlreiche internationale Auszeichnungen, darunter den Silbernen Bären, den ... mehr >>>

Lone Scherfig wird 50
Mit „Italienisch für Anfänger“ inszenierte sie 2001 als erste Regisseurin einen Dogma-Film und begeisterte damit Zuschauer und Kritiker rund um den Globus. Die liebenswerte Verliererkomödie wurde im Offiziellen Wettbewerb der Berlinale gezeigt und erhielt zahlreiche internationale Auszeichnungen, darunter den Silbernen Bären, den FIPRESCI-Preis der internationalen Filmkritik sowie von der Dänischen Film Academy den Preis für das Beste Drehbuch.

2002 bewies Scherfig erneut ihr sicheres Gespür für die vielschichtige Verkettung von Komik und Tragik. Erstmals drehte sie in englischer Sprache und außerhalb ihres Heimatlandes Dänemark. Mit „Wilbur wants to kill himself“ gelang ihr einmal mehr eine ebenso charmante wie kluge Tragikomödie.

Begonnen hat die Regiekarriere der 1959 in Kopenhagen geborenen Dänin mit einigen Kurzfilmen, Hörspielen und TV-Serien die sie schrieb und inszenierte. 1991 gab Scherfig mit „Die Geburtstagsreise“ ihr Spielfilmdebüt. Zuletzt inszenierte sie in diesem Jahr „An Education“ nach einen Drehbuch von Bestsellerautor Nick Hornby. Am 02. Mai feiert Lone Scherfig nun ihren 50. Geburtstag.

Im Arthaus-Programm sind erschienen:

„Italienisch für Anfänger“
„Wilbur wants to kill himself“
„Wilbur wants to kill himself/Arthaus Collection“  <<<

24.04.2009

Das Leben ist wunderbar

Rémi Bezançons „C'est la vie“ jetzt in den Kinos.
Ausgezeichnet mit drei Césars und von einem Millionenpublikum in Frankreich geliebt, startet „C'est la vie - So sind wir, so ist das Leben“ jetzt in den deutschen Kinos. Der Film zeigt das berührend-unterhaltsame Portrait einer ganz normalen Familie: 5 Personen, die sich jeweils an wichtigen Wendepunkten ihres Lebens befinden.

Mit seinen herausragenden ... mehr >>>

Rémi Bezançons „C'est la vie“ jetzt in den Kinos.
Ausgezeichnet mit drei Césars und von einem Millionenpublikum in Frankreich geliebt, startet „C'est la vie - So sind wir, so ist das Leben“ jetzt in den deutschen Kinos. Der Film zeigt das berührend-unterhaltsame Portrait einer ganz normalen Familie: 5 Personen, die sich jeweils an wichtigen Wendepunkten ihres Lebens befinden.

Mit seinen herausragenden Schauspielleistungen und einem mitreißenden Soundtrack (David Bowie, Lou Reed) entwickelt sich der Film in Frankreich zum absoluten Publikumsliebling. In den Hauptrollen brillieren als Eltern Jacques Gamblin („Laissez-Passer“) und Zabou Breitman. Der Nachwuchs ist mit Déborah François („Das Mädchen, das die Seiten umblättert“) und Marc-André Grondin („C.R.A.Z.Y.“), die sich bei der diesjährigen César Verleihung in Paris den Preis „Bester Newcomer/in“ sichern konnten, hervorragend besetzt. Der Regisseur Rémi Bezançon inszeniert mit „C'est la vie" mit sicherem Gespür für die tragikomischen Momente des Lebens seinen zweiten Langfilm.  <<<

22.04.2009

30 Jahre Deutsches Filmfest im Museum of Modern Art

Im Jubiläumsjahr widmet sich New Yorker MoMa dem Filmverlag der Autoren
In diesem Frühjahr findet im New Yorker Museum of Modern Art zum 30. Mal das German Film Festival statt. In seinem Jubiläumsjahr ... mehr >>>

Im Jubiläumsjahr widmet sich New Yorker MoMa dem Filmverlag der Autoren
In diesem Frühjahr findet im New Yorker Museum of Modern Art zum 30. Mal das German Film Festival statt. In seinem Jubiläumsjahr widmet sich das Filmfest dem legendären Filmverlag der Autoren, der wie kein anderer Verleih für den deutschen Autorenfilm der siebziger Jahre steht und dem Arthaus mit der Filmverlag der Autoren Edition eine einzigartige Edition gewidmet hat.

Die DVD-Kollektion ist am 06. Februar erschienen und stellt hinsichtlich Gestaltung, Ausstattung und Umfang den vorläufigen Höhepunkt aller bisherigen Arthaus-Veröffentlichungen dar. Die Filmverlag der Autoren Edition enthält 50 aufregende Filme aus der bewegten Geschichte des Verleihs, darunter 22 DVD-Weltpremieren, die für die Veröffentlichung meist neu abgetastet wurden. Umfangreiches Zusatzmaterial, darunter die Bonusfilme „Herbst der Gammler“ (DVD-Weltpremiere) und „Ich will nicht nur, dass ihr mich liebt“, Kurzfilme, Interviews mit Regisseuren, Produzenten und Schauspielern, Audiokommentare, Filmbeiträge, Geschnittene Szenen, Drehbuchauszüge, filmhistorische Dokumente und vieles mehr, liefert interessante Hintergrundinformationen.

Komplettiert wird die faszinierende Reise durch 40 Jahre deutsche Filmgeschichte durch ein 160-seitiges, reich bebildertes Buch, in dem Hansjörg Kopp, zeitweiliger Geschäftsführer des Filmverlags der Autoren, die spannende Entwicklung des Verlags im Kontext der deutschen Kinogeschichte beschreibt. Das sehr persönliche Vorwort der Chronologie stammt von Regielegende Wim Wenders. Der edle Leinenschuber beinhaltet die hochwertige gebundene Chronologie und das Filmbuch mit den 50 DVDs. Einheitliche Menüs und das ansprechende Design machen die limitierte Edition zu einem unwiderstehlichen Liebhaberstück für jeden Filmfreund.

Auf dem German Film Festival der MoMa führt am 22. April Laurens Straubs und Dominik Wesselys Dokumentation Gegenschuss - Aufbruch der Filmemacher, die 2008 auf der Berlinale lief und Teil der Filmverlag der Autoren Edition ist, in die Geschichte des Filmverlags der Autoren ein, für den bis heute Namen wie Rainer Werner Fassbinder, Werner Herzog und Wim Wenders stehen. Mit Zeitzeugnissen, Interviews und Filmausschnitten erzählen sie von einem faszinierenden Stück deutscher Filmgeschichte.

Noch bis zum 30. April präsentiert die MoMA auf dem Deutschen Filmfest in Zusammenarbeit mit der Münchner Marketinggesellschaft German Films und dem Goethe-Institut deutsche Filmproduktionen.  <<<

07.04.2009

Filmdenkmal für eine Ikone des europäischen Kinos

Arthaus würdigt Carl Theodor Dreyer mit einer einmaligen DVD-Edition
Zu Lebzeiten nur einem ausgewählten Publikum bekannt, gilt Carl Theodor Dreyer heute als einer der großen Meister aus der Frühzeit des europäischen Kinos. Schon in der Stummfilmära brach der ... mehr >>>

Arthaus würdigt Carl Theodor Dreyer mit einer einmaligen DVD-Edition
Zu Lebzeiten nur einem ausgewählten Publikum bekannt, gilt Carl Theodor Dreyer heute als einer der großen Meister aus der Frühzeit des europäischen Kinos. Schon in der Stummfilmära brach der Däne mit den gängigen Sehgewohnheiten und entwickelte einen authentisch-minimalistischen Inszenierungsstil, der Maßstäbe setzte. Seine radikale Modernität würdigten später insbesondere die Vertreter der Nouvelle Vague. „Mit meinen Filmen will ich in die verborgensten Gedanken meiner Schauspieler eindringen und die ganze Vielfalt ihres Ausdrucks zeigen. Dem gilt mein Interesse, nicht jedoch der Filmtechnik“, sagte der Regisseur selbst einmal über sein Schaffen. Erst spät wurde Dreyers Werk auch offiziell gewürdigt. 1955 erhielt sein spirituelles Familienporträt „Das Wort“ in Venedig den Goldenen Löwen. Dreyers letzter Film „Gertrud“ verband 1964 noch einmal exemplarisch sein inhaltliches und formales Können.

Arthaus widmet dem Visionär des skandinavischen Films erstmals eine eigene Edition. Das hochwertige 4er Digipak erscheint am 17. April 2009 und enthält mit „Du sollst deine Frau ehren“, „Tag der Rache“, „Das Wort“ und „Gertrud“ vier seiner bedeutendsten Klassiker, darunter drei DVD-Premieren. Als besondere Extras sind die Dokumentationen „Mein Metier – Carl Theodor Dreyer“ und „Carl Theodor Dreyer“, ein exklusiver Beitrag über „Gertrud“ sowie Interviews enthalten.

Die Carl Theodor Dreyer Edition beinhaltet:

DU SOLLST DEINE FRAU EHREN, Dänemark 1925
TAG DER RACHE, Dänemark 1943
DAS WORT, Dänemark 1954
GERTRUD, Dänemark 1964

Weitere Informationen und Bildmaterial finden sich auf dem Presseserver der Kinowelt Home Entertainment.  <<<

07.04.2009

60 Jahre im Filmgeschäft

Bergman-Star und Schauspiellegende Max von Sydow wird 80
In 60 Jahren hat er in 137 Filmen mitgewirkt, allein für Regielegende Ingmar Bergman stand er elf Mal vor der Kamera. Max von Sydow kann auf eine ebenso lange wie vielfältige internationale Filmkarriere zurückblicken. Am 10. April feiert das Multitalent nun seinen 80. Geburtstag.

Begonnen hat von Sydows Laufbahn in seiner Heimat Schweden, wo er ... mehr >>>

Bergman-Star und Schauspiellegende Max von Sydow wird 80
In 60 Jahren hat er in 137 Filmen mitgewirkt, allein für Regielegende Ingmar Bergman stand er elf Mal vor der Kamera. Max von Sydow kann auf eine ebenso lange wie vielfältige internationale Filmkarriere zurückblicken. Am 10. April feiert das Multitalent nun seinen 80. Geburtstag.

Begonnen hat von Sydows Laufbahn in seiner Heimat Schweden, wo er zunächst vorwiegend am Theater arbeitete. Unvergessen ist seine Zusammenarbeit mit Bergman, der ihn unter anderem in seinem Publikums- und Kritikererfolg Das siebente Siegel besetzte.

Der große Durchbruch gelang von Sydow 1965 mit der Rolle des Jesus in der US-amerikanischen Produktion „Die größte Geschichte aller Zeiten“. In den folgenden Jahrzehnten war er in Erfolgsfilmen wie „Hannah und ihre Schwestern“, „Minority Report“ und „Die drei Tage des Condor“ zu sehen. 1989 wurde von Sydow für seinen Auftritt in dem Drama „Pelle, der Eroberer“ mit einer Oscar®-Nominierung belohnt.

Im Arthaus- und Kinowelt-Programm ist Max von Sydow mit folgenden Filmen vertreten:

Das siebente Siegel / Arthaus Premium
Das siebente Siegel
Schande
Passion
Die Stunde des Wolfs
Wie in einem Spiegel
Licht im Winter
Die Jungfrauenquelle
Das Gesicht
Die drei Tage des Condor
Bis ans Ende der Welt – Director's Cut
Die Bibel – Salomon
Flash Gordon
Intacto  <<<

06.04.2009

Ein Angebot, das er nicht abschlagen konnte

Francis Ford Coppola feiert seinen 70. Geburtstag
Wohl ein jeder Schauspieler und Regisseur, der eine Karriere in Hollywood startet, hat eigene Vorstellungen und Visionen, die er durchsetzen und für die er ... mehr >>>

Francis Ford Coppola feiert seinen 70. Geburtstag
Wohl ein jeder Schauspieler und Regisseur, der eine Karriere in Hollywood startet, hat eigene Vorstellungen und Visionen, die er durchsetzen und für die er bekannt werden möchte. Gerade finanzielle Nöte zwingen die Künstler meist, sich dem Mainstream zu fügen. Einen goldenen Mittelweg hat Francis Ford Coppola gefunden. Der berühmte Regisseur und Produzent wird am 7. April 2009 70 Jahre alt.

Nach abgeschlossenem Studium als Jahrgangsbester auf der Filmhochschule bekam Francis Ford Coppola 1968 eine Anstellung im Drehbuchteam von Warner Brothers. Bei Arbeiten zu seinem Film „Der goldene Regenbogen“ lernte Coppola George Lucas kennen, mit dem er ein Jahr später ein eigenes Filmstudio gründete, American Zoetrope.

Doch dann bekam Coppola ein Angebot, das er nicht abschlagen konnte. „Der Pate“ wurde zu einem Welterfolg und Coppola mit einem Schlag zum gefeierten Regisseur. Dennoch gelang es ihm, eine gewisse Risikobereitschaft beizubehalten, wie zum Beispiel mit der Besetzung Marlon Brandos als Don Vito Corleone. Dies zeichnete ihn auch in weiteren Produktionen aus, wie zum Beispiel „Apokalypse Now“, „Dracula“ oder „Der Regenmacher“. Dass er selbst Hollywood-Produktionen eine persönliche und kritische Note hinzufügen konnte, machte diese Filme zu etwas Besonderem. Kommerziell erfolgreiche Fime waren für ihn jedes Mal das Startkapital für persönliche und kunstvolle Produktionen, wie zuletzt 2007 „Jugend ohne Jugend“.

Heute widmet sich Coppola vermehrt seinem Weingut in Kalifornien. Der berühmte Regisseur wurde bislang mit fünf Oscars® und vier Golden Globes ausgezeichnet. Kinowelt Home Entertainment hat die Filme „The Cotton Club“ und „Der Regenmacher“, bei denen Francis Ford Coppola Regie führte, auf DVD veröffentlicht.  <<<

31.03.2009

Deutscher Autorenfilmer von internationalem Rang

Oscar-Preisträger Volker Schlöndorff wird 70 Jahre alt
Volker Schlöndorff ist nicht nur einer der bedeutendsten und international erfolgreichsten Vertreter des deutschen Films. Als Mittler zwischen dem Autoren- und dem Publikumsfilm hat er sich immer wieder jenen Büchern gewidmet, die als unverfilmbar galten und Literaturverfilmungen geschaffen, in denen Tiefgang und Unterhaltung kein Widerspruch sind. Dafür wurde seine Adaption von Günter Grass’ Jahrhundertroman „Die ... mehr >>>

Oscar-Preisträger Volker Schlöndorff wird 70 Jahre alt
Volker Schlöndorff ist nicht nur einer der bedeutendsten und international erfolgreichsten Vertreter des deutschen Films. Als Mittler zwischen dem Autoren- und dem Publikumsfilm hat er sich immer wieder jenen Büchern gewidmet, die als unverfilmbar galten und Literaturverfilmungen geschaffen, in denen Tiefgang und Unterhaltung kein Widerspruch sind. Dafür wurde seine Adaption von Günter Grass’ Jahrhundertroman „Die Blechtrommel“ 1979 mit dem Oscar® als Bester fremdsprachiger Film geehrt. Darüber hinaus ist Schlöndorffs Regiekarriere durch gesellschaftskritische Arbeiten geprägt, die sich mit der bundesrepublikanischen Vergangenheit und Gegenwart auseinandersetzen.

Am 31. feiert der Filmemacher nun seinen 70. Geburtstag. Anlässlich dieses Jubiläums hat Arthaus in der Volker Schlöndorff Director’s Edition eine Auswahl jener Filme zusammengestellt, die dem Regisseur ganz besonders am Herzen liegen. Neben Interviews, Dokumentationen, Audiokommentaren und zahlreichen Werkfotos enthält die Edition als besonderes Extra eine 91-seitige Leseprobe aus Volker Schlöndorffs Autobiografie „Licht, Schatten und Bewegung – Mein Leben und meine Filme“, die im Hanser Verlag erschienen ist.

In der Arthaus-Premium-Reihe ist Volker Schlöndorff mit Die Blechtrommel, Homo Faber und Tod eines Handlungsreisenden gleich dreifach vertreten. Am 03. April erscheint mit Strohfeuer ein weiteres Werk aus dem umfangreichen Schaffen des großen Autorenfilmers.  <<<

25.03.2009

Arthaus beim 45. Adolf-Grimme-Preis erfolgreich

Gleich drei Filme mit den begehrten Preisen ausgezeichnet
Bei der diesjährigen Vergabe der Adolf-Grimme-Preise konnte Arthaus gleich dreifach punkten. Im Wettbewerb Fiktion setzte sich Alain Gsponers Regiearbeit Das wahre Leben durch, die in der Reihe „Debüt im Ersten“ ausgestrahlt wurde. Die bitterböse Tragikomödie mit Ulrich Noethen und Katja Riemann sei ... mehr >>>

Gleich drei Filme mit den begehrten Preisen ausgezeichnet
Bei der diesjährigen Vergabe der Adolf-Grimme-Preise konnte Arthaus gleich dreifach punkten. Im Wettbewerb Fiktion setzte sich Alain Gsponers Regiearbeit Das wahre Leben durch, die in der Reihe „Debüt im Ersten“ ausgestrahlt wurde. Die bitterböse Tragikomödie mit Ulrich Noethen und Katja Riemann sei „eine würdige deutsche Antwort auf American Beauty“, befand schon die Frankfurter Rundschau. Shooting-Star Hannah Herzsprung („Vier Minuten“) wurde für ihre Leistung bereits als Beste Nebendarstellerin mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet.

Im Wettbewerb Information & Kultur gewannen mit Losers and Winners und Der große Ausverkauf gleich zwei engagierte Dokumentarfilme, die unter dem Label Arthaus auf DVD erschienen sind.

Eineinhalb Jahre begleiteten Ulrike Franke und Michael Loeken die Mammut-Demontage einer Kokerei im Ruhrgebiet und dokumentierten für „Losers and Winners“ nicht nur einen einzigartigen Industrieumzug, sondern auch die Hoffnungen der chinesischen Arbeiter, die fernab der Heimat schufteten, und die Zukunftsängste deutschen Koker, die die Auswirkungen des Globalisierungsprozesses hautnah miterlebten.
Auch Florian Opitz setzt sich in „Der große Ausverkauf“ mit der Globalisierung auseinander. Seine bewegende Dokumentation über den Widerstand gegen die fortschreitende Privatisierung auf vier Kontinenten begeisterte auf zahlreichen Filmfestivals und wurde bereits beim 3. Festival für Natur- und Umweltfilme „ökofilmtour 2008“ als „Bester journalistischer Film“ ausgezeichnet.

Die feierliche Gala zur Vergabe des diesjährigen Adolf-Grimme-Preises findet am 3. April in Marl statt.  <<<

23.03.2009

Arthaus veröffentlicht Meisterwerke von Luis Buñuel

Die Ikone des spanischen Films wird angemessen gewürdigt
Er ist immer noch der bedeutendste spanischsprachige Regisseur und wurde von „Entertainment Weekly“ auf Platz 14 der wichtigsten Filmemacher aller ... mehr >>>

Die Ikone des spanischen Films wird angemessen gewürdigt
Er ist immer noch der bedeutendste spanischsprachige Regisseur und wurde von „Entertainment Weekly“ auf Platz 14 der wichtigsten Filmemacher aller Zeiten gewählt: Luis Buñuel. Viel zu lange war sein filmisches Werk in Deutschland auf DVD nicht zugänglich. In den kommenden Monaten wird Arthaus die Meisterwerke des Autorenfilmers endlich auf DVD veröffentlichen.

Den Beginn macht am 17. April die Arthaus Premium Edition von Buñuels letzter Arbeit Dieses obskure Objekt der Begierde. Der zweifach Oscar®-nominierte Film ist Buñuels spitzzüngige Analyse über die Lust der Männer und die Macht der Frauen. Die 2er-DVD-Edition wird durch drei Stunden Bonusmaterial ergänzt, darunter unter anderem der komplette Spielfilm „La femme et le pantin“, der auf der gleichen Romanvorlage beruht, sowie zwei Dokumentationen.

Die zweite Arthaus Premium Edition folgt im Juni mit „Der diskrete Charme der Bourgeoisie“, der 1973 den Oscar® als Bester ausländischer Film erhielt. Als exklusives Bonusmaterial findet sich auf der zweiten DVD unter anderem die Dokumentation der 2008er Berlinale „Das letzte Drehbuch – Erinnerungen an Luis Buñuel“.

Im Herbst folgen weitere Buñuel-Filme. Freuen Sie sich auf „Tagebuch einer Kammerzofe“, „Das junge Mädchen“, „Gran Casino“, „Tristana“, „Die Milchstraße“, „Das Gespenst der Freiheit“ und „Belle de Jour“.  <<<

02.03.2009

ARTHAUS veröffentlicht Frühwerk von Edgar Reitz

Aufwändig restaurierte Filme durch DVD-Edition erstmals wieder zugänglich
Mit der „Heimat Trilogie“ erlangte Edgar Reitz Weltruhm, doch seinen guten Ruf als Filmemacher verdankt der „große deutsche Epiker“ nicht nur der legendären Mammut-Serie über eine Familie aus dem Hunsrück. Bereits sein erster Langspielfilm „Mahlzeiten“ wurde 1966 bei den internationalen Filmfestspielen in Venedig als Bester Debütfilm ... mehr >>>

Aufwändig restaurierte Filme durch DVD-Edition erstmals wieder zugänglich
Mit der „Heimat Trilogie“ erlangte Edgar Reitz Weltruhm, doch seinen guten Ruf als Filmemacher verdankt der „große deutsche Epiker“ nicht nur der legendären Mammut-Serie über eine Familie aus dem Hunsrück. Bereits sein erster Langspielfilm „Mahlzeiten“ wurde 1966 bei den internationalen Filmfestspielen in Venedig als Bester Debütfilm ausgezeichnet. Das intensive Beziehungsdrama ist nur ein Film aus dem Frühwerk des Regisseurs, das in seiner Experimentierfreude und seinem Facettenreichtum beispiellos ist.
Lange Jahre waren die Kurz- und Spielfilme aus den frühen Jahren unzugänglich. Mit der Veröffentlichung der DVD-Edition „Edgar Reitz – Das Frühwerk“ am 20. März 2009 lädt Arthaus ein, diese Filmschätze wieder und neu zu entdecken. Alle Filme wurden für die Edition aufwändig restauriert und neu abgetastet, einige sind sogar erstmals in der ungekürzten Originalfassung zu sehen. Ergänzt wird der hochwertige 7er DVD-Schuber durch ein umfangreiches Booklet von Thomas Koebner, dem Autor des Buches „Edgar Reitz erzählt“. Darüber hinaus sind in der Edition sowohl zu den Spiel- als auch zu den Kurzfilmen ausführliche Einführungen und informative Gespräche des Filmwissenschaftlers mit dem Regisseur enthalten.

Die Edition Edgar Reitz – Das Frühwerk beinhaltet die Filme „Mahlzeiten“, „Cardillac“, „Das goldene Ding“, „Die Reise nach Wien “, „Die Stunde Null“, „Der Schneider von Ulm“ sowie eine Bonus-DVD mit den Kurz-, Dokumentar- und Experimentalfilmen „Baumwolle“, „Yucatan“, „Kommunikation“, „Geschwindigkeit“, „Die Kinder“ und „Susanne tanzt“.  <<<

23.02.2009

Relaunch der Arthaus-Website

arthaus.de mit aktuellem Design und vielen Neuheiten
Ab sofort präsentiert sich ARTHAUS.DE in einem neuen Design. Nach dem Relaunch zeigt sich die Webpräsenz nicht nur optisch in einem innovativen Look, sie wurde auch um zahlreiche Neuheiten bereichert. Umfangreiche Suchmöglichkeiten und eine verbesserte Navigation führen komfortabel durch das vielseitige ... mehr >>>

arthaus.de mit aktuellem Design und vielen Neuheiten
Ab sofort präsentiert sich ARTHAUS.DE in einem neuen Design. Nach dem Relaunch zeigt sich die Webpräsenz nicht nur optisch in einem innovativen Look, sie wurde auch um zahlreiche Neuheiten bereichert. Umfangreiche Suchmöglichkeiten und eine verbesserte Navigation führen komfortabel durch das vielseitige Arthaus-Repertoire. Daneben bietet eine eigene Trailerseite einen Überblick über die neuesten Highlights aus dem Arthaus-Programm. Insbesondere die Rubrik „Entdecke Arthaus“ bietet umfassende redaktionelle Inhalte und lädt zum Stöbern in verschiedenen Themenkomplexen zu Genres, Filmemachern und Reihen ein.

Künftig wird ARTHAUS.DE kontinuierlich um weitere neue Features erweitert, die das Online-Angebot des Labels für den besonderen Film noch nutzerfreundlicher und interaktiver gestalten werden.  <<<

06.02.2009

Filmwelt trauert um Dana Vávrová

Schauspielerin mit nur 41 Jahren an Krebs gestorben
Die Schauspielerin und Regisseurin Dana Vávrová ist tot. Die 41-Jährige erlag am 5. Februar 2009 ihrem Krebsleiden.
Vávrová wurde 1967 in Prag ... mehr >>>

Schauspielerin mit nur 41 Jahren an Krebs gestorben
Die Schauspielerin und Regisseurin Dana Vávrová ist tot. Die 41-Jährige erlag am 5. Februar 2009 ihrem Krebsleiden.
Vávrová wurde 1967 in Prag geboren, wo sie bereits als Kinderstar bekannt war, bevor sie mit der TV-Serie "Ein Stück Himmel" auch das deutsche TV-Publikum eroberte.
Vávrová war mit dem Regisseur Joseph Vilsmaier verheiratet, der sie in fast allen seinen Spielfilmen besetzte. Gleich mit ihrem ersten gemeinsamen Kinofilm "Herbstmilch", der Lebensgeschichte der Bäuerin Anna Wimschneider, gelang dem Künstlerehepaar der Durchbruch. "Herbstmilch" ebnete den Weg für zahlreiche weitere gemeinsame Erfolgsfilme: "Rama Dama", "Schlafes Bruder", "Stalingrad", "Comedian Harmonists" und "Der Bergkristall" sind nur einige Beispiele der überaus produktiven und außergewöhnlichen Zusammenarbeit zwischen Vilsmaier und Vávrová.
Neben ihrer Schauspielerei führte Vávrová mehrfach Regie darunter in "Der Bär ist los" und gemeinsam mit ihrem Ehemann in "Der letzte Zug".

Dana Vávrová hinterlässt drei Töchter.  <<<

21.01.2009

Zum 70. Geburtstag von Joseph Vilsmaier

ARTHAUS veröffentlicht Jubiläumsedition mit drei seiner schönsten Filme
1988 wagte sich Joseph Vilsmaier trotz vielfacher Warnungen an die Verfilmung der Autobiografie der Bäuerin Anna Wimschneider. Sein Instinkt hatte ihn nicht getäuscht: „Herbstmilch“ wurde ein Riesenerfolg, der das Genre „Heimatfilm“ wieder kinotauglich machte und Vilsmaier den Weg für eine große ... mehr >>>

ARTHAUS veröffentlicht Jubiläumsedition mit drei seiner schönsten Filme
1988 wagte sich Joseph Vilsmaier trotz vielfacher Warnungen an die Verfilmung der Autobiografie der Bäuerin Anna Wimschneider. Sein Instinkt hatte ihn nicht getäuscht: „Herbstmilch“ wurde ein Riesenerfolg, der das Genre „Heimatfilm“ wieder kinotauglich machte und Vilsmaier den Weg für eine große Regiekarriere ebnete. Inzwischen kann der engagierte Regisseur, der bei seinen Filmen vornehmlich selbst hinter der Kamera steht und am liebsten mit seiner Ehefrau Dana Vávróva dreht, auf ein außergewöhnliches, umfangreiches Filmwerk zurückblicken, das mit zahlreichen Preisen und Auszeichnungen bedacht wurde.

Am 24. Januar 2009 feiert Joseph Vilsmaier seinen 70. Geburtstag. Kinowelt hat dem deutschen Filmemacher aus diesem Anlass eine Sonderedition mit drei seiner schönsten Filme gewidmet. Die Joseph Vilsmaier Jubiläumsedition enthält:

Herbstmilch, Deutschland 1989
Rama Dama, Deutschland 1990
Schlafes Bruder, Deutschland 1994

Das Bonusmaterial bietet unter anderem die Dokumentation „Schlafes Bruder – Die Entstehung eines außergewöhnlichen Films“ sowie Aufnahmen der „Herbstmilch“-Filmpremiere.
Ausführliche Informationen und Bildmaterial zur Veröffentlichung sind auf dem Presseserver der Kinowelt Home Entertainment hinterlegt.  <<<

16.01.2009

Faszinierende Reise durch 40 Jahre deutsche Filmgeschichte

Arthaus veröffentlicht Filmverlag der Autoren Edition
Arthaus ist seit vielen Jahren bekannt für außergewöhnliche, hochwertige DVD-Editionen. Am 6. Februar widmet das Label dem wichtigsten Verleih des ... mehr >>>

Arthaus veröffentlicht Filmverlag der Autoren Edition
Arthaus ist seit vielen Jahren bekannt für außergewöhnliche, hochwertige DVD-Editionen. Am 6. Februar widmet das Label dem wichtigsten Verleih des Neuen Deutschen Films, der Regisseure wie Fassbinder, Herzog und Wenders berühmt gemacht hat, eine eigene DVD-Kollektion, die einmalig in Gestaltung, Ausstattung und Umfang ist und den vorläufigen Höhepunkt aller bisherigen Veröffentlichungen darstellt.

Die Filmverlag der Autoren Edition enthält 50 aufregende Filme aus der bewegten Geschichte des Verleihs, darunter 22 DVD-Weltpremieren, die für die Veröffentlichung meist neu abgetastet wurden. Umfangreiches Zusatzmaterial, darunter die Bonusfilme „Herbst der Gammler“ (DVD-Weltpremiere) und „Ich will nicht nur, dass ihr mich liebt“, Kurzfilme, Interviews mit Regisseuren, Produzenten und Schauspielern, Audiokommentare, Filmbeiträge, Geschnittene Szenen, Drehbuchauszüge, filmhistorische Dokumente und vieles mehr, liefert interessante Hintergrundinformationen.

Komplettiert wird die faszinierende Reise durch 40 Jahre deutsche Filmgeschichte durch ein 160-seitiges, reich bebildertes Buch, in dem Hansjörg Kopp, zeitweiliger Geschäftsführer des „Filmverlag der Autoren“, die spannende Entwicklung des Verlags im Kontext der deutschen Kinogeschichte beschreibt. Das sehr persönliche Vorwort der Chronologie stammt von Regielegende Wim Wenders.

Die Filmverlag der Autoren Edition ist jedoch nicht nur inhaltlich, sondern auch optisch und haptisch ein Genuss. Der edle Leinenschuber beinhaltet die hochwertige gebundene Chronologie und das Filmbuch mit den 50 DVDs. Einheitliche Menüs und das ansprechende Design machen die limitierte Edition zu einem unwiderstehlichen Liebhaberstück für jeden Filmfreund.  <<<