Carmen besucht ihren Onkel Jean, einen ehemaligen Regisseur, der in einer psychiatrischen Anstalt lebt. Sie will ihn für ein neues Filmprojekt gewinnen. Was er nicht ahnt: Die Filmaufnahmen dienen nur als Tarnung für ein Verbrechen. Kompliziert wird die Sache für Carmen, als sie ausgerechnet mit einem Sicherheitsbeamten eine leidenschaftliche Affäre beginnt.
Jean-Luc Godard lässt es sich nicht nehmen, in seiner freizügigen und zynischen Adaption des „Carmen“-Motivs die Rolle des verrückten Regisseurs persönlich zu spielen. Ein selbstreflexives und experimentierfreudiges Altersstück voll dezenter Ironie - ausgezeichnet mit dem Golden Löwen in Venedig 1983.











