Federico Fellini

Federico Fellini zählt zu den großen Visionären des italienischen Nachkriegskinos. Mit seinem umfassenden Werk hat er nicht nur Filmgeschichte geschrieben, sondern unzählige Regisseure nachhaltig beeinflusst. In seinen Werken schuf er fantasievolle Bilderwelten, mutig, originell und mit einer Schwäche für skurrile Gestalten und üppige Frauenkörper. Entstanden sind einzigartige Klassiker des internationalen Kinos, wie „La Dolce Vita“ und „La Strada, die die Filmgeschichte entscheidend mitgeprägt haben.

DVD
1957
R: Federico Fellini

Gerade noch rechtzeitig wird die Prostituierte Maria Ceccarelli, "Cabiria" genannt, vor dem Ertrinken gerettet. ...

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Blu-ray
I / F 1963
R: Federico Fellini

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Biografie

1920 in Rimini geboren, zog es Federico Fellini früh in die italienische Hauptstadt. In Rom traf er als Polizei-­ und Gerichtsreporter auf Menschen und Milieus, die ihn ein Leben lang beschäftigen sollten. Zum Film fand er als Drehbuchautor und Regieassistent. Vor allem der Meister des Neorealismus, Roberto Rossellini, wurde dabei zum einflussreichen Mentor und engen Freund. „Rossellini“, erinnerte sich Fellini später, „ist mir im genau richtigen Moment begegnet, wie einer, der einem den Weg weist, ohne dass man das in Worte kleiden müsste.“
1952 legte Fellini mit „Der weiße Scheich“ seine erste eigenständige Regiearbeit vor. Im Jahr darauf sorgte er mit „Die Müßiggänger“ für durchweg positive Publikumsresonanz. Der internationale Durchbruch gelang ihm 1954 mit „La Strada“. Ende der fünfziger Jahre entstand der wohl berühmteste Fellini-­Film: „Das süße Leben“ mit Marcello Mastroianni als Klatschreporter, der auf der Jagd nach Sensationen und Vergnügungen in einer elitären, sinnbefreiten Gesellschaft ist.

Hatten bisher starke autobiografische Züge seine Filme getragen, so nahm Fellini sich 1962 mit „8 1⁄2“ auch persönlich als Künstler ins Visier. Selbst der Titel reflektiert den Menschen Fellini, der zu diesem Zeitpunkt nach eigener Auffassung genau 8 1⁄2 Filme realisiert hatte. Es folgten Filme wie „Julia und die Geister“ (1965), „Roma“ (1971) und „Fellinis Casanova“ (1976). In ihnen nahm der Regisseur immer mehr Abschied von den Erzählstrukturen des bloßen Realismus. Mit „Intervista“ (1987) legte Fellini sein Alterswerk vor und spiegelte das eigene Schaffen in der Vergangenheit und möglichen Zukunft des Kinos. Als einer der großen Visionäre des Mediums Film verstarb Fellini 1993 in seinem geliebten Rom.

Filmografie

Filmgrafie (Auswahl)

Intervista (1987)
Ginger und Fred (1986)
Fellinis Stadt der Frauen (1980)
Fellinis Casanova (1976)
Julia und die Geister (1965)
8 1⁄2 (1963)
Das süße Leben (1960)
La Strada (1954)
Die Müßiggänger (1953)