Der Filmautodidakt Werner Herzog gilt vielen Kritikern als Grenzgänger des internationalen Kinos. Einerseits hat er wie kaum ein anderer versucht, seine fiktionalen Stoffe um jeden Preis in authentischer Atmosphäre zu inszenieren. Andererseits hat er dem Dokumentarfilm in seinem künstlerischen Schaffen mindestens ebensoviel Raum gegeben wie der Fiktion. Gerade in den letzten zwanzig Jahren hat sich Werner Herzog bevorzugt diesem Format zugewandt.

DVD Digipak 1er
D 1972
R: Werner Herzog

Das erste gemeinsame Projekt des Duo infernale Werner Herzog und Klaus Kinski.

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DVD Digipak 1er
D 1981
R: Werner Herzog

Das beeindruckende Meisterwerk gilt als Höhepunkt der Zusammenarbeit von Werner Herzog und Klaus Kinski.

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DVD Digipak 2er
D 1981
R: Werner Herzog

Das Meisterwerk wird ergänzt durch die Dokumentation „Die Last der Träume“ über die Dreharbeiten.

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DVD Schuber 3er
D 1972-1978
R: Werner Herzog

Drei Meilensteine des Autorenfilmers in einer Sammeledition.

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DVD Schuber 6er
D 1967-76
R: Werner Herzog

Die Edition beleuchtet die Anfangsjahre der Karriere des deutschen Autorenfilmers.

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DVD Schuber 7er
D 1972-99
R: Werner Herzog

Den Autorenfilmer und den exzentrischen Darsteller verband für fünf Meisterwerke eine Hassliebe.

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DVD
D / JP / GB 2004
R: Werner Herzog

Luftschiffkonstrukteur Graham Dorrington wagt eine lebensgefährliche Expedition in den Dschungel.

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DVD
D 1981
R: Werner Herzog

Fitzcarraldo ist besessen davon, mitten im Amazonas-Dschungel ein Opernhaus zu errichten.

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DVD
D 1984
R: Werner Herzog

Das von Aborigines als heilig verehrte Wüstenland wird von Bulldozern zerstört.

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DVD
D 1969
R: Werner Herzog

Irritierende Drama-Groteske über eine gewalttätige Rebellion von Zwergen.

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DVD
D 1971
R: Werner Herzog

Die Filmcollage ist poetisch, faszinierend und mit großartiger Musik unterlegt.

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DVD
D 1968
R: Werner Herzog

Soldat Stroszek zerbricht Ende des Zweiten Weltkriegs an der Sinnlosigkeit seiner Aufgabe.

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DVD
D 2003
R: Werner Herzog

Einblicke in das wichtigste buddhistische Ritual, die Kalachakra-Initation durch den Dalai Lama.

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DVD
D 1976
R: Werner Herzog

Im Bayern des 19. Jahrhunderts werden die schrecklichen Visionen des Hirten Mühlhias wahr.

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DVD
D 1977
R: Werner Herzog

Kleinganove Stroszek wandert auf der Suche nach dem Glück mit zwei Gefährten in die USA aus.

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DVD
D 1987
R: Werner Herzog

Klaus Kinski ist Cobra Verde, ein Sklavenhändler mit Allmachtsfantasien.

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DVD
D 1974
R: Werner Herzog

Das authentische Schicksal des berühmten Wolfsjungen, dessen Identität ungeklärt blieb.

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DVD
D 1979
R: Werner Herzog

Authentischer Fall des Offiziersburschen Woyzeck, der im 19. Jahrhundert eine Verzweiflungstat begeht.

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DVD Digipak 2er
D 1981
R: Werner Herzog

Fitzcarraldo ist besessen davon, mitten im Amazonas-Dschungel ein Opernhaus zu errichten.

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DVD
D 1972
R: Werner Herzog

Eine Gruppe spanischer Eroberer sucht im Amazonasgebiet nach dem sagenhaften Goldland El Dorado.

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Biografie

Werner Herzog wurde 1942 unter dem Namen Werner H. Stipetic in München geboren. Ohne Zugang zu Kommunikations- und Unterhaltungsmedien wuchs er in Oberbayern auf. Nach einem abgebrochenen Studium ging er in die USA. Seinen ersten Kurzfilm „Herakles“ drehte Herzog bereits im Alter von 19 Jahren. Für sein Drehbuch „Feuerzeichen“, das später unter dem Titel „Lebenszeichen“ verfilmt wurde, erhielt er 1964 den Carl-Mayer-Preis. Mit dem Preisgeld realisierte er seinen Film „Spiel im Sand“. Durch weitere Regie- und Autorenprämien gelang es ihm in den folgenden Jahren, Filme wie „Auch Zwerge haben klein angefangen“ (1970), „Land des Schweigens und der Dunkelheit“ (1971) und „Aguirre, der Zorn Gottes“ (1972) zu produzieren.

Durch seinen Arbeitsstil wurde Herzog von der Kritik als Vertreter des Neueen Deutschen Films gesehen. Herzog lehnte die neuen deutschen Filme jedoch als „zu provinziell“ und „ideologisch“ ab und versuchte bereits früh, ein internationales Publikum zu erreichen.
„Aguirre, der Zorn Gottes“, gedreht im peruanischen Dschungel, war die erste Zusammenarbeit mit Klaus Kinski, eine Verbindung, die künstlerisch zwar sehr erfolgreich war, menschlich jedoch wiederholt alle Grenzen sprengte. Herzog wurde später mit Bewunderung aber auch Unverständnis nachgesagt, dass er der einzige Regisseur gewesen sei, der Kinskis Talent zu kanalisieren wusste. Unter großen Anstrengungen realisierten die beiden Filme wie „Nosferatu – Phantom der Nacht“ (1979) oder „Fitzcarraldo“ (1982).
Viele seiner Operninszenierungen und Dokumentarfilme sind dem deutschen Publikum dagegen weitestgehend unbekannt geblieben, mit zwei großen Ausnahmen: „Gasherbrum – Der leuchtende Berg“ (1985), das eindringliche Porträt über den Extrembergsteiger Reinhold Messner, und „Mein liebster Feind“ (1991), die persönliche Nachzeichnung seiner Beziehung zu Klaus Kinski. Werner Herzog hat dabei nie zwischen Fiktion und Dokumentation unterschieden, vielmehr verstand er seine Filme als Mischform. Wichtig war ihm stets nur eines: „Wirklich Kinogeschichten erzählen ist etwas, dass immer im Kino das erste und letzte aller Dinge sein wird.“

Filmografie

Filmografie (Auswahl)

Grizzly Man (2005)
The White Diamond (2004)
Mein liebster Feind (1999)
Cobra Verde (1987)
Fitzcarraldo (1982)
Nosferatu – Phantom der Nacht (1979)
Kaspar Hauser – Jeder für sich und Gott gegen alle (1974)
Aguirre, der Zorn Gottes (1972)
Lebenszeichen (1968)