Mit den 1960er Jahren kamen einige popkulturelle Explosionen – auch der Asterix der Gallier und das Dorf der Unbeugsamen erschienen auf der Bildfläche der Weltöffentlichkeit.
Noch heute kennt wohl jedes Kind die vom Zaubertrank gestärkten Underdogs, die sich gegen die römischen Besatzer zur Wehr setzen, fröhlich Hinkelsteine durch die Gegend werfen, Wildschweine am Stück verzehren und nebenbei um die Erde reisen. Die Erfinder René Goscinny und Albert Uderzo sind in Frankreich längst Nationalhelden.
Texter Goscinny wurde 1926 geboren und starb 1977, Zeichner Uderzo kam im Jahr 1927 zur Welt und nahm 2020 Abschied. Ihr Vermächtnis lebt weiter, regelmäßig erscheinen neue Abenteuer der beiden Helden Asterix und Obelix (die anderen Dorfbewohner um Häuptling Majestix, den Druiden Miraculix und das treue Hündchen Idefix selbstverstädnlich nicht zu vergessen), zuletzt "Asterix in Lusitanien".
1967 wurde das Debüt Asterix der Gallier als Animationsfilm fürs Kino adaptiert, auf die erfolgreiche Verfilmung folgte die Leinwandfassung einer der bis heute besten Asterix-Geschichten, Asterix und Kleopatra. Dann eine kleine Sensation in einem Land, das sowohl für seine politischen Revolutionen als auch für seine Kino-und Comickultur bekannt ist: das dritte Asterix-Filmabenteuer Asterix erobert Rom basierte nicht auf einem bereits erschienen Comic-Band.
Diese drei Filmklassiker kehren ab dem 14. Januar 2027 in restaurierten Versionen zurück auf die große Leinwand – zu Ehren ihrer Väter Uderzo und Goscinny, die in diesem beziehungsweise im nächsten Jahr hundert Jahre alt geworden wären.
Das wollen wir sehen, beim Teutates!
WF