Bild zu Diese Filme gibt’s neu bei ARTHAUS+

Diese Filme gibt’s neu bei ARTHAUS+

Auf unserem neuen Amazon Prime Video Channel ARTHAUS+ gibt es schon jetzt 150 Filme und Serien aus allen möglichen Genres. Und es werden immer mehr. Ab sofort zum Beispiel: Love & Mercy, Babys und Hinter Kaifeck.

News/Neu erschienen 26. Februar 2021

Love & Mercy

Ein Film über das Leben und Leiden des Brian Wilson, den das Beach-Boys-Mastermind selbst "very factual" nannte. Und irgendwie hat Wilson damit zwar recht, aber trotzdem berührt dieser Film ungemein. Regisseur Bill Pohlad konzentriert sich auf zwei entscheidende Lebensabschnitte im Leben von Brian Wilson: die Arbeit an "Pet Sounds" Mitte der 60er, bei der Wilsons psychische Erkrankung deutlich wurde und Wilsons 24-Stunden-Therapie beim fragwürdig arbeitenden Psychotherapeuten Dr. Eugene Landy in den Achtzigern. Paul Dano spielt den jüngeren Wilson, John Cusack den älteren – und beide sorgen auf ihre Weise dafür, dass Love & Mercy trotz der betont unaufgeregten Regie ans Herz geht.

Video kann aufgrund der gewählten Cookie-Einstellungen nicht gezeigt werden.

Babys

Die Dokumentation Babys von Thomas Balmes basiert auf einer simplen wie schönen Idee: Er begleitet die ersten Jahre von vier jungen Menschen – von der Geburt an bis zum ersten Schritt. Was diesen Film so besonders macht, ist zum einen Balmes neugieriger, aber respektvoller Blick und zum anderen die extrem unterschiedlichen Orte, an denen Mari, Hattie, Ponija und Bayar aufwachsen. Das sind nämlich Tokio, San Francisco, die namibische Wüste und die mongolische Steppe. Balmes geht es dabei nicht um klamaukige ober übertrieben niedliche Szenen, wie sie Instagram und YouTube fluten, sondern eher darum, Parallelen aufzuzeigen und Vorurteile abzubauen. So schrieb die Zeitschrift epd Film in ihrer Kritik sehr treffend: "Wenn der Film so etwas wie einen ideologischen oder pädagogischen Impetus hat, dann vor allem mit Blick auf das Publikum aus der Ersten Welt: Die Kinder in der Mongolei und Namibia scheinen trotz aller materiellen Nachteile sehr viel entspannter und natürlicher aufzuwachsen als vor allem die behütete Amerikanerin Hattie."

Video kann aufgrund der gewählten Cookie-Einstellungen nicht gezeigt werden.

Hinter Kaifeck

Es gibt tiefschwarze Krimis, blutrote – und neblig graue. Zur letzten Kategorie gehört dieser Film aus dem Jahr 2009 von Esther Gronenborn mit Benno Fürmann und Alexandra Maria Lara. Wobei Krimi noch ein wenig zu kurz greift, denn die atmosphärische Inszenierung bedient sich ebenso im Fundus des Mystery-Thrillers. Kern der Geschichte ist eine wahre Begebenheit: 1922 wurde im oberbayerischen Hinterkaifeck eine sechsköpfige Bauernfamilie mit einer Hacke erschlagen. Ein brutaler, bis heute ungeklärter Mordfall, der seit Jahrzehnten immer wieder von Journalist*innen, Hobbyermittler*innen und Filmemacher*innen aufgegriffen wird. Hinter Kaifeck ist vor allem dann besonders intensiv, wenn er sich traut, die Grenzen zwischen Realität und (Alb-)Traum im Nebel zu verwischen.

Video kann aufgrund der gewählten Cookie-Einstellungen nicht gezeigt werden.

Und hier geht's zu ARTHAUS+

DK

Filme zu diesem Thema

    Bild zu Top 5: Diese Filme sind wie ein gutes Album

    Top 5: Diese Filme sind wie ein gutes Album

    In unserer Themenreihe widmen wir uns heute dem viel geliebten Genre des Musikfilms: Wir haben fünf Empfehlungen rausgesucht, von der wilden Doku bis zum Film-Musical.

    Bild zu Tom Schilling über Lara und das Streben nach Perfektion

    Tom Schilling über Lara und das Streben nach Perfektion

    Jan-Ole Gerster und Tom Schilling feierten mit Oh Boy schon einen Riesenerfolg. Lara kam ebenfalls sensationell gut an – bei Kritik und Publikum. Wir haben mit Tom Schilling über seine Rolle in Gersters spannungsgeladenen Mutter-Sohn-Thriller gesprochen, der jetzt auf DVD, Blu-ray und als Video on Demand erhältlich ist.

    Bild zu Auf Immerwiedersehen: 25 Gründe für Pulp Fiction

    Auf Immerwiedersehen: 25 Gründe für Pulp Fiction

    Man munkelt, es sei die Grundvoraussetzung für die Mitarbeit in dieser Redaktion gewesen, mindestens 25 Mal Pulp Fiction gesehen zu haben. Es gibt sicher noch mehr als 25 Gründe, warum auch Sie das Tarantino-Meisterstück bald wieder anschauen sollten.

    Arthaus Stores

    Social Media