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Neuer Trailer: Back to Black

Der erste Spielfilm über das viel zu kurzen Leben von Amy Winehouse versammelt ein Star-Ensemble, um diesem einzigartigen Popstar gerecht zu werden. Ab 11. April im Kino.

20. Februar 2024

Out of the blue and into the black
You pay for this, but they give you that
And once you're gone, you can't come back
When you're out of the blue and into the black…


(Neil Young, »Hey Hey My My«)


Der Traum, die eigene Stimme für ein Millionenpublikum erklingen zu lassen. Er ist nicht nur die Essenz der Popmusik, wie wir sie kennen, er hält heutzutage auch das System der Casting- und Talentshows am Laufen. Aber nur wenige können sich den Traum erfüllen, und für manche, die ihn leben, entpuppt er sich zumindest teilweise als Albtraum.

Amy Winehouse ist nicht nur für ihre Stimme berühmt geworden – sie ist auch berüchtigt als Beispiel für das schwierige Popstarleben. Es sind schließlich nicht immer die einfachsten Charaktere, die uns mit einer besonderen Gabe begeistern, und es sind die besonderen Umstände, die solchen Persönlichkeiten nicht selten Steine in den Weg legen.

Über zehn Jahre nach ihrem Tod hat Amy Winehouse nichts von ihrer Strahlkraft eingebüßt. Im Gegenteil. Ihre Aura weht mit ihrer Stimme weiter durch Radios, Clubs, Streamingdienste – und jetzt gibt es auch den ersten Spielfilm über ihr viel zu kurzes Leben, benannt nach ihrem erfolgreichen Album: Back to Black.

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Um dem einen Star gerecht zu werden, war ein großes Aufgebot an Stars vor und hinter der Kamera vonnöten. Regie führte Sam Taylor-Johnson (Nowhere Boy, Fifty Shades of Grey), die Hauptrolle übernahm Marisa Abela und die Wahl der Musiker, die für den Score verantwortlich zeichnen, unterstreicht die Tatsache, dass Winehouse nicht nur wenig mit den Stimmen aus Talentshows gemein hatte, auch von anderen Bands mit konstruiertem Image und Fließbandsongs wollte sie sich bewusst absetzen.

Cave und Ellis haben schon die Musik für einige Filme beigesteuert – oder sollen wir sagen, sie haben sie mit ihrem popmusikalischen Charisma, einer melancholischen Tiefe und einem gehobenen Sinn fürs Tragische bereichert, für die die Songs von Nick Cave & The Bad Seeds oder Grinderman nun mal stehen? Back to Black jedenfalls könnte reicher nicht sein. Ein Film voller Genialität und der gehörigen Portion Drama, die Genies eben meist für ihr Leben reklamieren.

Von den Bühnen in Camden, London, in den Pop-Olymp. Die Reise der Amy Winehouse. Ein Kinoereignis – ab dem 11. April auf der großen Leinwand.

Cave und Ellis erweisen Amy Winehouse die Ehre © Studiocanal

Cave und Ellis erweisen Amy Winehouse die Ehre © Studiocanal

WF

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