Sechs Kurzfilme aus den ersten fast 30 Jahren seines Schaffens geben einen tieferen Einblick in das Werk und die Psyche des surrealistischen Ausnahmeregisseurs und -künstlers David Lynch („Mulholland Drive“, „Twin Peaks“), darunter sein allererstes Werk „Six Men Getting Sick (Six Times)“ aus dem Jahr 1967, sein mit einem Stipendium finanzierter erster längerer Film „The Grandmother“ von 1970 sowie der einminütige „Premonitions Following an Evil Deed“, den er 1995 zum 100. Geburtstag des Kinos mit der originalen Filmkamera der Gebrüder Lumière drehte. Jeden der Filme führt er selbst mit einem kurzen Kommentar ein.
Diese Sammlung so verschiedener wie einzigartiger Werke Lynchs demonstriert einmal mehr das unerreichte Talent des außergewöhnlichen Filmemachers für verwirrende bis verstörende, dabei aber stets zutiefst faszinierende Kunst. Ob seine frühen experimentellen Animationen oder seine späteren (alp-)traumgleichen Kurzfilme, was sie alle gemeinsam haben, sind ein herausragender Stil und eine unnachgiebige Vision sowie oft unheilvolle Bilder, wie sie nur von jemandem stammen können, der sich selbst in den dunkelsten Untiefen seines Unterbewusstseins zurechtfindet.
Regie: David Lynch
Originaltitel: The Short Films of David Lynch
Produktionsland: USA
Genre: Kurzfilm

Ab 17.09.26
