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Das Kloster zum heiligen Wahnsinn

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Nachdem ihr Freund an einer Überdosis verstirbt, sucht die drogensüchtige Yolanda Asyl in einem Kloster. Die Nonnen dieser kirchlichen Einrichtung legen jedoch ein äußerst fragwürdiges Verhalten an den Tag. LSD-Trips, ein ausgewachsener Tiger, zahlreiche Schundromane und eine Mutter Oberin die sich hoffnunsglos in sie verliebt, sind noch die kleinsten Probleme Yolanda. Seitdem der Förderer des Klosters verstarb, entwickelte die Mutter Oberin nämlich Verbindungen zu Schwergewichten im Drogenhandel und schreckt zur Finanzierung ihrer Arbeit auch vor Erpressung nicht zurück.

Almodóvars dritter Film wurde wegen sakrilegischer Thematisierung von Religion nicht bei den Filmfestspielen von Cannes aufgenommen und fand seine Premiere daher in Venedig, wurde dort jedoch auch der Blasphemie beschuldigt. Dennoch gab es viele Kritiker die den Regisseur als rechtmäßigen Erben von Pier Paolo Pasolini bezeichneten. Der Dreh der Komödie aus dem Jahr 1983 war auch das erste Mal, dass Almodóvar mit einer echten Filmproduktionsfirma arbeitete und ebnete somit den Weg für viele weitere kontroverse Werke des spanischen Melodramatikers.

Originaltitel: Entre tinieblas
Produktionsland: Spanien
Produktionsjahr: 1983
Genre: Drama, Komödie

Cast & Crew

Darsteller: Cristina Sánchez Pascual, Laura Cepeda, Will More
Regie: Pedro Almodóvar
Drehbuch: Pedro Almodóvar

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