Lebenszeichen

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Der verletzte Wehrmachtssoldat Stroszek wird während des Zweiten Weltkriegs zusammen mit seinen Kameraden Meinhard und Becker auf die griechische Insel Kos beordert. Dort sollen sie, nachdem Stroszek sich von seiner Verletzung erholt hat, eine Festung und das zugehörige Munitionsdepot bewachen. Doch schon bald sind sie Gefangene der zähen Ereignislosigkeit auf der Insel. Die Langeweile und das gleißend helle Sonnenlicht treiben Stroszek langsam in den Wahnsinn, der sich zunehmend in eine imaginäre Welt hineinsteigert.

Werner Herzogs Spielfilmdebüt basiert auf der romantischen Erzählung Der tolle Invalide auf dem Fort Ratonneau von Achim von Arnim sowie einem Bericht in der Zeitschrift "Der Freymüthige" über einen Kriminalfall im Siebenjährigen Krieg. Als deutscher Beitrag zu den Berliner Filmfestspielen 1968 wurde Lebenszeichen mit dem Bundesfilmpreis des Bundesministers des Inneren ausgezeichnet, zu dem Werner Herzog ausdrücklich "weder nein noch danke" sagen wollte.

Originaltitel: Lebenszeichen
Produktionsland: Deutschland
Produktionsjahr: 1968
Genre: Drama
FSK 12

Cast & Crew

Darsteller: Peter Brogle, Wolfgang Stumpf, Wolfgang Reichmann
Regie: Werner Herzog
Drehbuch: Achim Arnim (Literaturvorlage), Werner Herzog
Kamera: Thomas Mauch
Produktion: Werner Herzog

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