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ARTHAUS goes Berlinale: Von Leaving Las Vegas bis Werner Herzog

Vom 12. bis zum 22. Februar findet in Berlin wieder eines der kältesten aber spannendsten Filmfestivals Europas statt: die Berlinale. Auch ARTHAUS mischt im Programm mit und bringt Leaving Las Vegas von Regisseur Mike Figgis im neuen Glanz in die Kinos. Außerdem reisen wir mit Werner Herzogs Dokumentation Glocken aus der Tiefe in das post-sowjetische Sibirien und zeigen Krzysztof Kieślowskis fantasievolles Drama Die zwei Leben der Veronika aus dem Jahr 1991.

12. Februar 2026

Leaving Las Vegas

"Ich möchte nur wissen, warum du dich umbringen willst?"
"Interessante Wortwahl. Den Grund habe ich inzwischen vergessen, ich weiß nur, dass ich es machen will."

Das ist nur einer von vielen ikonischen Dialogen aus dem Drama Leaving Las Vegas von Regisseur Mike Figgis. In dieser Szene sitzen Ben (Nicolas Cage) und Sera (Elisabeth Shue) in einem fancy Restaurant in Vegas und lauschen dem entspannten Barjazz. Ben hat beschlossen, sich in Vegas zu Tode zu trinken und wurde dabei von Sera aufgelesen: Sie ist eine Prostituierte mit großem Herz und vielen Problemen, die ihm wieder auf die Beine hilft. Ben nennt sie "meinen Engel" – rückt aber nicht von seinem Vorhaben ab.

Eine Lovestory mit Happy End darf man bei Leaving Las Vegas also nicht erwarten, aber das dürfte sich seit seiner Premiere im Jahr 1995 inzwischen rumgesprochen haben. Die Romanverfilmung nach dem semi-biografischen Buch von John O’Brien war 1996 ein Oscar-Darling und brachte Nicolas Cage völlig zurecht den Preis als "Best Actor" ein. Auch einen Golden Globe konnte er sich ins Regal stellen. ARTHAUS bringt dieses ergreifende und abgründige Drama zur Berlinale noch einmal ins Kino. Auch Regisseur Mike Figgis wird vor Ort sein.

Screening-Termine auf der BERLINALE:
Akademie der Künste, 15.02., 19:00 MIT REGISSEUR MIKE FIGGIS
Cubix 5, 17.02., 21:30
Cubix 5, 21.02., 13:00

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Glocken aus der Tiefe von Werner Herzog

Werner Herzog (und "sein" suizidaler Pinguin) ist natürlich nicht nur TikTok-Prominenz bei jungen Menschen, sondern weiterhin Spielfilmregisseur, Autor und Dokumentarfilmer. Die Berlinale zeigt in diesem Jahr seine Doku Glocken aus der Tiefe aus dem Jahr 1993. Dafür reiste Werner Herzog ins postsowjetische Sibirien und spürte dem Thema Glaube und Aberglaube in Russland nach. Er zeigt uns einen Wunderheiler, der sich für eine Reinkarnation Gottes hält und spricht mit zahlreichen russischen Menschen über den Glauben und über die Legende der versunkenen Stadt Kitzeh.

Screening-Termine auf der BERLINALE:
Akademie der Künste, 15.02., 19:00 MIT REGISSEUR MIKE FIGGIS
Cubix 5, 17.02., 21:30
Cubix 5, 21.02., 13:00

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Die zwei Leben der Veronika

Last but not least zeigt die Berlinale Krzysztof Kieślowskis fantasievolles Drama Die zwei Leben der Veronika aus dem Jahr 1991. Darin geht es um die Leben von Véronique aus Paris und der polnischen Filmstudentin Veronika (Irène Jacob), die sich stark ähneln: Äußerlich ein Abbild der jeweils anderen, haben sie beide eine wunderschöne Stimme und leiden unter Herzschwäche. Als Veronika ihrer Krankheit erliegt, spürt Véronique, dass etwas passiert ist. Obwohl die Beiden nichts miteinander zu tun haben, sind sie auf tiefe Weise verbunden.

Screening-Termine auf der BERLINALE:
Cubix 5, 15.02., 15:00
Deutsche Kinemathek - Halle, 17.02., 19:00
Cubix 5, 20.02., 16:30


Das vollständige Programm der Berlinale 2026 gibt es hier.

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