Der Bär

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Ein Kodiakbär nimmt einen kleinen, verwaisten Grizzly unter seine Fittiche und verteidigt ihn, wenn es sein muss, auch gegen ihren schlimmsten Feind: den Menschen. Jean-Jacques Annauds mehrfach ausgezeichneter Bärenfilm bezieht seine besondere Stärke daraus, dass die Tiere hier nicht nur als Begleiter des Menschen betrachtet, sondern in den Mittelpunkt der Handlung gestellt werden. DER BÄR ist weder Dokumentation noch Vermenschlichung im Disney-Stil, sondern bietet ein realistisches und dennoch rein fiktives Szenario mit atemberaubenden Aufnahmen.

Youk, ein kleiner Grizzlybär, ist gerade mit seiner Mutter auf Nahrungssuche, als diese plötzlich bei einem Erdrutsch von herabstürzenden Felsen getroffen wird und dabei tödlich verunglückt. Das Bärenjunges irrt fortan allein und verstört umher, bis es auf den ausgewachsenen Kodiakbär Kaar trifft, der von Jägern angeschossen wurde. Nachdem der Kleine ihm seine Wunde ausgeleckt hat, ist das anfängliche Misstrauen Kaars verschwunden. Er nimmt Youk unter seine Fittiche und zeigt ihm alles, was er wissen muss, um in der rauen Wildnis zu überleben - auch im Kampf gegen ihren größten Feind und Eindringling in ihrem Gebiet: den Menschen. Mit den Jägern, die ihn verwundet haben, liefert sich Kaar einen erbitterten Kampf, denn als er nach seiner Schussverletzung im Gegenzug ihr Lager verwüstet und mehrere Pferde zu Tode kommen, wird seine Verfolgung zum persönlichen Rachefeldzug... Das Drehbuch für Jean-Jacques Annauds kostspieliges Mammutwerk, das größtenteils ohne gesprochene Sprache auskommt, schrieb Gérard Brach nach James Oliver Curwoods Romanvorlage "The Grizzly King" (1916). Annaud gewann für seinen Film einen César in der Kategorie Beste Regie, Noëlle Boisson wurde für den Besten Schnitt ausgezeichnet und war auch unter den Oscar-Nominierungen des Jahres 1990, außerdem erhielt "Der Bär" u.a. den Preis der französischen Académie Nationale du Cinéma als Bester Film. Bei seiner TV-Premiere 1992 erzielte der Familienfilm Rekordzahlen mit über 16 Millionen Zuschauern auf dem Sender TF1, die nicht einmal "Willkommen bei den Sch'tis" mehr als zwei Jahrzehnte später überbieten konnte. Mit "Zwei Brüder" (2004) drehte Annaud einige Jahre später einen zweiten Tierspielfilm in ähnlichem Stil, der die Geschichte zweier kleiner Tigergeschwister erzählt.

Originaltitel: L'ours
Produktionsland: Frankreich / USA
Produktionsjahr: 1988
Genre: Abenteuer, Drama, Family
Lauflänge ca. 92 min.
FSK 6

Cast & Crew

Darsteller: Tchéky Karyo, Jack Wallace, Andre Lacombe
Regie: Jean-Jacques Annaud ("Sieben Jahre in Tibet", "Der letzte Wolf")
Drehbuch: Gérard Brach, nach einem Roman von James Oliver Curwood
Kamera: Philippe Rousselot
Produktion: Claude Berri ("Zusammen ist man weniger allein")

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    DVD im Handel und als VoD seit 08.03.18

    Extras

    Trailer; Making of

    Technische Angaben

    Bild: 1,85:1 anamorph
    Sprachen/Ton: Deutsch, Englisch (Stereo Dolby Digital)
    Untertitel: Deutsch für Hörgeschädigte

    Angaben zum Vertrieb

    Bst.-Nr. 505972, EAN 4006680083490

  • Blu-ray
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    Trailer; Making of

    Technische Angaben

    Bild: 1,85:1 1080/24p Full HD
    Sprachen/Ton: Deutsch, Englisch (5.1 DTS-HD Master Audio)
    Untertitel: Deutsch für Hörgeschädigte

    Angaben zum Vertrieb

    Bst.-Nr. 505998, EAN 4006680083759

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