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La vérité – Leben und lügen lassen: Ein Date mit Madame Deneuve

Am 5. März startete ein neuer Film mit Catherine Deneuve in den deutschen Kinos. Den wollen wir Ihnen hier schmackhaft machen – und uns an ihre schönsten Filme aus unserem Regal erinnern.

Filmgeschichten 10. März 2020

La vérité – Leben und lügen lassen ist die erste nicht-japanische Produktion von Hirokazu Kore-eda, der uns im vorletzten Jahr den wundervollen Film Shoplifters beschert hat. Sein neuer Film begibt sich an die Seite der Schauspielerin Fabienne (Catherine Deneuve), die gerade ihre Autobiografie veröffentlicht hat und nun den Ärger ihrer Tochter Lumir (Juliette Binoche) erdulden muss, die meint, Fabienne habe die Wahrheit eher, nun ja, zurechtgebogen.

Wie hier zwei große Frauen des französischen Kinos aufeinanderprallen und alle anderen in diesem großartig besetzten Ensemble-Film in den Schatten stellen (Lumirs Mann wird von Ethan Hawke gespielt) – das ist eine große Freude. In Verbindung mit Kore-edas feinem Gespür für familiäre Bösartigkeiten, das schon bei seinen vorherigen Filmen aufblitzte, ergibt das einen rundum gelungenen Film zwischen Komödie und Familiendrama.

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Der Film ist natürlich von Anfang bis Ende eine liebevolle Hommage an Catherine Deneuve und ihre Filme, was man zum Beispiel merkt, wenn an einer Wand ihres Hauses ein Plakat von Belle de … pardon "The Belle of Paris" hängt. Aber wer kann es Kore-eda verübeln? Wir haben ja auch allein nach diesem Trailer schon wieder Bock, unsere Deneuve-Filme aus dem Schrank zu holen … Aber womit bloß anfangen? Eher brav mit Die Mädchen von Rochefort oder passend zum Wetter mit Die Regenschirme von Cherbourg? Oder wollen wir sie doch lieber im Kreise von 8 Frauen sehen? Oder Tristana? Ach, wir wissen es doch auch nicht.

DK

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