IM KINO MIT... Volker Schlöndorff

Am 13. Juni startet ARTHAUS im Rahmen seines 25. Jubiläums eine Kinoeventreihe mit Filmschaffenden.
Erster Termin: Liebe 1962 mit Volker Schlöndorff im Babylon in Berlin.

Filmgeschichten 06. Juni 2019

Wir alle haben diesen Film, diese Szene, dieses Bild, das uns nicht mehr loslässt, wenn es uns einmal auf der großen Leinwand beeindruckt hat. Das gilt sowohl für Zuschauer, für ein Label wie ARTHAUS, als auch für Filmschaffende.

Daher ruft ARTHAUS nun eine Kinoeventreihe ins Leben, die diese uns allen gemeinsame Liebe zum bewegten Bild gebührend feiert. Im Rahmen unseres Jubiläumjahres präsentieren filmschaffende Persönlichkeiten jene Filme im Kino, die ihnen besonders am Herzen liegen. Im Anschluss an die Vorstellung ist das Publikum herzlich eingeladen, gemeinsam mit dem Gast über das Gesehene zu diskutieren.

LIEBE 1962: "Kino pur"

Den Auftakt macht niemand Geringeres als einer der bedeutendsten deutschen Regisseure: Volker Schlöndorff präsentiert mit Liebe 1962 („L’éclisse“) einen seiner persönlichen Lieblingsfilme am 13. Juni im Babylon in Berlin. „Es sind drei Bilder, die es mir angetan haben an diesem Film,“ so Schlöndorff über Liebe 1962, „die Börse, der flatternde Vorhang im Büro, die verödete Straße am Ende. Nichts passiert, aber sie sind geladen von Energie (Delon), Verzweiflung (Monica Vitti), Zerstörung (urbane Landschaft). Aus Nichts anderem besteht der Film, und das reicht. Kino pur.“

„Im Kino mit… Volker Schlöndorff: Liebe 1962“ (OmEngU)

WO:
Babylon, Rosa-Luxemburg-Str. 30, 10178 Berlin
WANN:
Donnerstag, 13. Juni 2019
Veranstaltungsbeginn 19.30 Uhr

Tickets sind bereits erhältlich auf www.babylonberlin.eu

Filme zu diesem Thema

Weitere Artikel zum Thema

    Besondere Filme und ihre Geschichten

    Sie sind schon länger auf der Suche nach einem Magazin, das besonderen Filmen besondere Aufmerksamkeit schenkt? Herzlich willkommen beim ARTHAUS Magazin!

    Durch Berlin mit: Margarethe von Trotta

    Die Filmemacherin Margarethe von Trotta wurde 1943 in Berlin geboren, ihre Mutter und sie verließen die Stadt jedoch kurz nach Ende des Krieges. In ihren Filmen kehrte sie später immer wieder nach Berlin zurück. Ein kleiner Rundgang an Orte der Hauptstadt, die mit ihrem Werk eng verknüpft sind.

    Margarethe von Trotta: "Ich saß mehr vor der Leinwand als in der Uni"

    Ein Kinobesuch kann das ganze Leben verändern. Im Interview spricht Filmemacherin Margarethe von Trotta auch über ihr Verhältnis zu Berlin und Nachkriegsdeutschland, über die Studienzeit in Paris, den "Frauenfilm" und die roten Fäden im eigenen Werk.

    Kategorien

    Arthaus Stores

    Social Media