AUFZEICHNUNGEN ZU KLEIDERN UND STÄDTEN

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Dieser „Tagebuchfilm“, wie Wenders ihn nannte, untersucht die Gemeinsamkeiten seines Handwerks, des Filmemachens, mit dem Handwerk eines Modedesigners, dem in Tokyo lebenden Yohji Yamamoto, der zu Beginn der 1980er Jahre die Modewelt in Paris und New York schockierte und revolutionierte. Wenders drehte den Film weitgehend alleine und als „Ein-Mann-Team“. Yamamoto und Wenders wurden im Laufe der Dreharbeiten, die sich über ein Jahr hinzogen, zu guten Freunden.

Auszüge von Wim Wenders Erzählstimme aus dem Film: „Mode? Damit habe ich nichts am Hut! Das war zumindest meine erste Reaktion, als das Centre Georges Pompidou in Paris mich fragte, ob ich Lust hätte, einen Kurzfilm über einen Modedesigner zu machen.“ „Die Welt der Mode! Ich bin interessiert an der Welt, nicht an der Mode! Aber vielleicht bin ich zu voreilig mit meinem Urteil. Warum sollte ich nicht einmal versuchen, mich dem Thema ohne Vorurteile zu nähern? Warum Mode nicht einfach als Industrie wie jede andere anschauen, wie die Filmindustrie zum Beispiel?“ „Filmemachen... sollte manchmal einfach eine Art zu leben sein. Wie zum Beispiel spazieren gehen, Zeitung lesen, essen, sich etwas aufschreiben, Auto fahren, oder eben diesen Film zu drehen, der sich von Tag zu Tag selber schreibt, angetrieben durch die Neugierde an einer Sache."

Originaltitel: Aufzeichnungen zu Kleidern und Städten
Produktionsland: Deutschland / Frankreich
Produktionsjahr: 1986 / 87
Genre: Dokumentation
Lauflänge ca. 81 min.
FSK 12

Cast & Crew

Regie: Wim Wenders
Kamera: Robby Müller

Technische Angaben

Bild: Format: 1:1.37
Sprachen/Ton: Ton: Stereo

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